Notfallplan für die Wasserversorgung aktiviert

Asunción: Um die Krise zu bewältigen und Engpässe zu vermeiden, hat die paraguayische Sanitärgesellschaft Essap einen Notfallplan begonnen, mit der sie die Trinkwasserversorgung in den kommenden Monaten sicherstellen will.

Damit die Wasserversorgung nicht beeinträchtigt wird, hat die Gesellschaft Essap damit begonnen, elektrische Tauchpumpen im Oberflächenwasserbett des Paraguay-Flusses zu installieren, um das Rohwasser zu der Pumpstation und dann zur Aufbereitungsanlage zu pumpen, damit die Wasserversorgung in den Städten, in denen die Dienstleistung erbracht wird, sichergestellt ist.

Die Pumpen wurden im Paraguay-Fluss an Stationen in den Städten Puerto Casado, Concepción, Puerto, Antequera, Villa Hayes, Asunción, Alberdi und Pilar platziert.

Von Seiten der Essap berichtet man, dass aufgrund des niedrigen Pegels der Flüsse und des Mangels an Regen, die ein wiederkehrendes Problem sind, die normale Trinkwasserproduktion in Mitleidenschaft gezogen ist.

Aus diesem Grund hat man von der Essap einen Notfallplan in die Tat umgesetzt, mit dem versucht wird, diese Situation zu lindern, die nicht nur die Metropolregion Asunción betrifft, sondern auch alle Städte im Landesinneren, in denen der staatliche Wasserträger seine Dienste leistet.

Wochenblatt / IP Paraguay

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7 Kommentare zu “Notfallplan für die Wasserversorgung aktiviert

  1. @Nick
    Also wenn dir schon kontinuierlich der Wasserspiegel sinkt dann muß notwendigerweise bei dir der Aquifero Guarani sinken.
    Hier der Aquifer: https://de.wikipedia.org/wiki/Acu%C3%ADfero_Guaran%C3%AD#/media/Datei:Aquiferoguarani.jpg
    Der Aquifero Guarani befindet sich zwischen 50 Meter und 1500 Meter. Von Gesteinsschicht keine Rede aber es müßte Gestein sein wo er zisternenartig lagert da das ganze Land da teilweise brasilianisches Gesteinshochland ist.
    Du hast unrecht, Nick. Belügst du mich hier mit absicht?
    Da wo fast auf dem Meter genau der Aquifero Guarani in Paraguay geht da waren einst die Atlantischen Urwälder von Alto Parana, also von Paraguay.
    Siehe hier die Position des atlantischen Regenwaldes und vergleiche es mit dem obigen Link wo man sieht wo der Aquifer geht:
    https://es.wikipedia.org/wiki/Ecorregiones_de_Paraguay#/media/Archivo:Ecorregiones_PY.jpg
    Concepcion wird nicht vom Aquifer erreicht und ist Cerrado Gebiet. Im Süden wo widerum der Aquifer nicht ist da ist Paraguay als mesopotamische Savannenlandschaft klassifiziert.
    Also, genau da wo der Aquifer unterirdisch geht da befanden sich einst die Atlantischen Regenwälder Paraguays.
    Ganz klar gibt es da eine Verbindung zwischen unterirdischem Untergrundwasser (Aquifer) und den atlantischen Regenwäldern Paraguays.
    Die beiden Karten zeigen das deutlich fast auf dem Meter genau.
    Es muß einen Dochteffekt geben womit der Aquifer den Wald von unten näßt.
    Zufall ist es nicht daß der Unterwasserspiegel sinkt (Aquifer) wo zugleich die Wälder alle gerodet sind. In Paraguay gibt es zu wenig Menschen als daß man behaupten könnte sie hätten das Wasser alles aus dem Boden geholt.

    1. Zitat: “Also wenn dir schon kontinuierlich der Wasserspiegel sinkt dann muß notwendigerweise bei dir der Aquifero Guarani sinken.”
      Ja.
      Zitat: “Du hast unrecht, Nick. Belügst du mich hier mit absicht?”
      Was soll der Quatch?
      In wie fern habe ich Unrecht und was soll ich gelogen haben und wieso sollte ich bei dem Thema lügen? Was hätte ich davon für einen Nutzen?
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      Zitat: “Also, genau da wo der Aquifer unterirdisch geht da befanden sich einst die Atlantischen Regenwälder Paraguays.”
      Trotzdem kann die Vegetation den Aquifer nicht erreichen. Auch wenn es nur 50 Meter sind.
      Was Du hier vollkommen außeracht läßt ist, dass Ost- und Südparaguay deutlich regenreicher sind als der Chaco.. Und was Du auch in deiner Kalkulation nicht drin hast, ist, dass der Chaco nur den Rio Paraguay im Osten hat, während Ostparaguay von 2 großen Flüssen gespeist wird, von denen der Parana Südparaguay zusätzlich noch im Süden umfließt.
      Zudem bildet der Parana sehr große Auen, man könnte sie schon Fjorde nennen.
      Der Regenwald war, bzw. seine Reste sind noch REGENWÄLDER!!! Die Betonung liegt auf Regen. Sie versorgen sich aus dem Grundwasse direkt unter der Oberfläche. Dieser Wasserspiegel des Oberflächengrundwassers korreliert mit den Flusspegeln..
      .
      Zitat: “Ganz klar gibt es da eine Verbindung zwischen unterirdischem Untergrundwasser (Aquifer) und den atlantischen Regenwäldern Paraguays.”
      Ganz klar nicht.
      Zitat: “Es muß einen Dochteffekt geben womit der Aquifer den Wald von unten näßt.”
      Der Kapilareffekt kann mkeine Steihghöhe von 50 Metern und mehr überbrücken.
      Der Kapillareffekt kann annähernd durch folgende Formel berechnet werrden:
      14mm²/ Radiiu der Kapillare.
      Beispiele:
      Kapillarenradius Steighöhe
      1000 mm 0,014 mm
      100 mm 0,14 mm
      10 mm 1,4 mm
      1 mm 14 mm
      0,1 mm 140 mm
      0,01 mm 1400 mm
      .
      Zitat: “Zufall ist es nicht daß der Unterwasserspiegel sinkt (Aquifer) wo zugleich die Wälder alle gerodet sind. ”
      Der Aquifer ist das Wasser was sich an den Anden abregnet. Während Oberflächenwasser mit einer Fließgeschwindigkeit von durchschnittlich mehreren Km/h abfließt, ein Fluss wie z.B. der Amazonas innerhalb weniger Wochen von den Quellen bis zur Mündung durchflossen ist, fließt Untergrundwasser nur mit einer Geschwindigkeit von wenigen Metern pro Stunde, bei geringer Durchlässigkeit auch nur mit wenigenMetern pro Tag.
      Das Tiefenuntergrundwasser des Aquifers, was wir hier in Südparaguay aus dem Boden schöpfen können, ist also mehrere Jahre bis hieher unterwegs gewesen.
      Meine Vermutung und das ist jetzt nicht wissenschaflich belegt, habe ich auch nicht irgendwo gelesen, sondern schlicht meine Vermutung, ist, dass das heutige Absinken des Wasserspiegels des Aquifers mit dem El-Nino zu tun hat, der in den Jahren 2015/2016 der stärkste El-Nino-Effekt seit Aufzeichnung, also seit 65 Jahren war.
      Meiner Meinung nach liegt die Vermutung dieses Zusammenhangs nahe.
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      Zitat: “In Paraguay gibt es zu wenig Menschen als daß man behaupten könnte sie hätten das Wasser alles aus dem Boden geholt.”
      Ich denke das hängt nicht davon ab wieviele Menschen hier leben, sondern davon wie viel Flächen aus dem Aquifer künstlich bewässert werden. Da Paraguay ein fast reines Agrarland ist, halte ich die größe der Flächen die künstlich bewässert werden könnten, wenn es denn nötig würde, schon für relevant.
      Aber ich stimme mit dir überein, dass die derzeit entnommenen Mengen nicht groß genug sind, um diesen Rückgang des Aquiferspiegels zu verursachen.
      Wie gesagt, ich gehe davon aus, dass der El-Nino vor 6 Jahren die Ursache ist.
      .
      Sollte dem nicht so sein, dann nicht weil ich lüge, sondern schlicht weil ich mich irre. Ich bin kein Hydrologe.
      Aber eines weiß ich ganz sicher, dass Deine Theorie falsch, weil physikalisch nicht möglich ist.

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  2. Jap, verteilens wieder 200-Liter-Tanks an die Bevölkerung und kommen dann ab und zu mit dem Tankwagen vorbei, diesen zu füllen. Da kannst dir dann das PET-Flashl füllen und mit der einen Hand das Flashl über den Kopf halten und mit den anderen beiden versuchen dir das Shampoo aus den Haaren zu bekommen. Das Problem habe ich Gott sei Dank nicht mehr. Ein Polierlappen genügt.

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  3. Spätestens nach einer Woche sind die Pumpen auf Beinen von selbst weggelaufen ( geklaut), dann hat sich das mit dem NotfallPLAN erledigt. Als ob die ESSAP schon jemals einen Plan gehabt hätte, außer in die eigene Tasche zu wirtschaften.

  4. @Nick
    Ich glaube der Kapillareffekt wird unterschätzt. Im Chaco kann man nur knapp ein Wasserloch von 2 bis 5 Metern ausbaggern und schon hat man ein Wasserproblem: dann erreicht man das Untergrundwasser. Von dieser Beobachtung ging ich aus.
    Ich dachte der Aquifer wäre 2 bis 5 Meter unterirdisch und nicht 50 bis 1500 Meter.
    Im Chaco hat man das Problem daß man Wasserlöcher ausbaggert wo man dann nach 1nem bis 2 oder 3 Metern auf Wasser stößt.
    Halt mal. Ich erinnere mich als ich vor einigen Jahren ein paar Wasserlöcher ausbaggerte. Nach 1 bis 1.5 Metern war die Erde schon feucht. Und der Wald im Chaco ist Tiefwurzler der bequem an diese nasse Erde bis 1 oder 2 Metern heranreicht. Selbst bei 1.7 Metern welches das Normalmaß ist für ein Zaunpfostenloch, wird die Erde schon auf halber Strecke so bei 1 Meter feucht. Es kommt nicht Wasser aber es ist merklich feuchter.
    Aus diesen Beobachtungen heraus schloß ich die Schlußfolgerungen daß die Bäume vom Untergrundwasser ihre Feuchtigkeit saugen.
    Ich leg mal gleich ein meterlanges Stoffteil mit einem Ende ins Wasser um zu sehen ob die Feuchtigkeit ganz bis oben mehrere Meter weit heraufzieht. Das dürfte den Kapillareffekt reproduzieren der auch im Boden vorherrscht. Einen Moment bitte…
    Ich hab jetzt die alte Hose in eine Tonne voll mit Wasser gehängt wo nur der untere 3 cm Teil des Beinlings im Wasser liegt. Der Rest ist in einem Winkel von 80 Grad weiter oben aufgehängt. 2:35 Uhr jetzt.
    Der Kapillareffekt dürfte unterschätzt sein denn die Sonne zieht ja die Feuchtigkeit nach oben wo sie auf die Erde brennt. Wie das Feuer das am Docht brennt und denn Brennstoff am Stoff nach oben saugt. Dieser Effekt dürfte im Chaco besonders stark sein da sie Sonne unerbittlich brennt und so wohl das Untergrundwasser nach oben zieht. Dasselbe müßtet ihr in Ost Paraguay auch beobachte. Mußt du mittlerweile zum Optiker?
    Beim El Niño müßte es dann im Andengebiet nicht geregnet haben. Aber irgendwas stimmt da nicht mit deiner Theorie daß das Wasser der Aquifero Guarani von den Anden stammt. Es ist zwar logisch wegen dem geologischen Abfall von den Anden zum Paraguayfluß hin (es wird zum Paraguayfluß hin immer niedriger und je weiter man in den Chaco fährt von Asuncion je höher wird die Landschaft vom Meeresspiegel aus. Aber der Aquifer deckt sich genauestens mit den Atlantischen Hochwäldern des Alto Parana. Das ist kein Zufall. Und zudem ist das Bassin des Aquifers nur hier in der Zone Ost Paraguay, Brasilien, Argentinien und Uruguay im Umkreis. Es kann sein daß der Aquifer sich nur von den Regenfällen des Einzugsgebietes des Parana und Rio Uruguay speist und nicht unbedingt eine Verbindung zu den Anden hat. Damit wäre das Untergrundwasser des Chaco Andenwasser das durchfließt bis zum Aquifer wenn dieser doch von den Anden gespeist wird. Jetzt 2:50 ist die Hose dank des Kapillareffektes ganz bis oben mit Wasser vollgesogen.
    Irgendwas stimmt da nicht mit Nicks Kapillarrechnung. Sie macht auch keinen Sinn außer vielleicht für’s deutsche Einmaleins wo bekanntlich 2 x 2 nicht 4 ist sondern auch mal 3 oder 5. Dein “Kapillareffekt” mag in Europa geringer sein wo er vom steten Regen von der Oberfläche neutralisiert wird (entgegenkommender Wassersog).
    Ich stelle deine Kapillarrechnung und Formel in Frage.
    Wenn’s mal lange nicht geregnet hat, wie tief mußt du in Ost Paraguay graben bis daß die Erde sichbar feuchter ist (verglichen mit steinhart wie im Chaco)?
    Im Chaco findet man nur an gewissen Stellen Wasser – und dann Salzwasser oder Wasser das anfangs süß war aber mit der Zeit versalzt. Das zeigt eigentlich klar daß der Chaco nicht ein unterirdisches Durchflußgebiet ist für das Andenwasser – was aber sein müßte will man es behaupten der Aquifero Guarani würde vom Andenwasser her gespeist. Dafür sieht man im Chaco keine Indizien aber das Wasser müßte direkt unterirdisch durch den Chaco fließen.
    Irgendwas stimmt da mit deinen Theorien auch ganz gewaltig nicht. Saugst du dir das aus den Fingern nur damit die Bibel nicht wahr ist?

    1. Zitat: “Ich glaube der Kapillareffekt wird unterschätzt.”
      Na gut, darüber solltest Du mit Physikern und Hydrologen diskutieren. Kannst denen ja Dein Hosenexperiment zeigen.
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      Zitat: “Der Kapillareffekt dürfte unterschätzt sein denn die Sonne zieht ja die Feuchtigkeit nach oben”
      Die Sonne zieht gar nichts. Sie erwähmt die Erde, das Wasser verdunstet und diffundiert
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      Zitat: “Wie das Feuer das am Docht brennt und denn Brennstoff am Stoff nach oben saugt.”
      Erstens ist die Flamme am Kerzendocht nur weniger Millimeter oberhalt des flüssigen Teils der Kerze. Die Förderhöhe wird durch reinen Kapillareffekt überbrückt.
      Zweitens saugt die Flamme nicht. Sie erhitzt das flüssige Wachs, das verdunstet und mischt sich außerhalb des Dochts mit Sauerstoff, wo es dann brennt.
      .
      Zitat: “Mußt du mittlerweile zum Optiker?”
      Ich müsste schon seit Eewigkeiten zum Optigker, weil ich eine neue Brille bräuchte, aber ich gehe nie. Bin zu faul. Meine alte Brille habe ich noch von der Bundeswehr als Wehrpflichtiger bekommen und so gut wie nie getragen.
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      Zitat: “Irgendwas stimmt da nicht mit Nicks Kapillarrechnung. Sie macht auch keinen Sinn außer vielleicht für’s deutsche Einmaleins wo bekanntlich 2 x 2 nicht 4 ist sondern auch mal 3 oder 5…..Ich stelle deine Kapillarrechnung und Formel in Frage.”
      Wie gesagt, da solltest Du Dich mit Physikern unterhalten, denn die Formel stammt nicht von mir.
      https://de.wikipedia.org/wiki/Kapillarit%C3%A4t#Formel_(Kapillargleichung)
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      Zitat: “Das zeigt eigentlich klar daß der Chaco nicht ein unterirdisches Durchflußgebiet ist für das Andenwasser – was aber sein müßte will man es behaupten der Aquifero Guarani würde vom Andenwasser her gespeist.”
      Der Bodengrund ist ja nicht homogen, sondern entsteht durch Verwerfunden innerhalb der Erdkruste innerhalb von Millionen Jahren aufgrund der Plattentektonik. Ich dnke ganz einfach, dass diese Gesteinsschichten vor dem Chaco anders gelagert sind und somit eine wasserundurchdringlche Sperre errichten. Festere Gesteinsschichten, lehmhaltigere Böden. Oder, dass der Aquifer in tiefere Gesteinsschichten gezwungen wird als in Südparaguay und damit mit akzeptablem und finanzierbarem technischem Aufwand unerreichbar ist. Ich weiß es nicht.
      Fakt ist, wir haben hier in Südparaguay den Aquifer in erreichbarer Tiefe und Ihr im Chaco wohl nicht.
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      Zitat: ” Saugst du dir das aus den Fingern nur damit die Bibel nicht wahr ist?”
      Du hast mich ertappt, genau deshalb sauge ich, als der eingeborene Antichrist, an meinen Fingern.. Deshalb ja auch mein Gefasel von Plattentektonik, was ja gar nicht sein kann, weil die Erde ja erst 6000 Jahre alt ist.
      Das laber ich nur um die Menschen zu verwirren und vom Glauben abzubringen, damit sie alle in die Hölle kommen.

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  5. @Nick
    Ich habe die Antwort gefunden. Neueste Wissenschaft bestätigt daß der Wald hauptsächlich vom Kapillarwasser im Boden der in Verbindung mit dem Grundwasser steht, lebt. Das kann man auch eindrücklich im Chaco beobachten.
    Klar, zu deiner Zeit war die Wissenschaft eben noch nicht so weit – vor etwa 60 Jahren, die dir aber wie 16 vorkommen.
    Auch in Ost Paraguay dürfte das Kapillarwasser mit dem Aquifero Guarani in Verbindung stehen. Ganz klar wird dann der Wald im Chaco eingehen wenn der Untergrundwasserspiegel sinkt. Das ist dann auch die Ursache des Waldsterbens in Deutschland. Der Unterwasserspiegel sinkt stetig und die Kapilarität reicht dann mit dem Wasser nicht mehr bis zu den flachen Wurzeln der mitteleuropäischen Wälder (diese sind meist Flachwurzler wo die Bäume im Chaco alle Tiefwurzler sind).
    “Kapillarwasser
    Kapillarwasser zählt zu Haftwasser und bezeichnet den Teil des Bodenwassers, das in Verbindung mit dem Grundwasser steht und sich von ihm durch den Kapillarsaum abhebt. Es wird durch kapillare Saugkräfte über den Grundwasserspiegel angehoben.
    Es ist die wichtigste Wasserquelle für die Wurzeln von Pflanzen, die es mit Hilfe spezieller, dünnwändiger Zellen aufnehmen. Die Kapillarität ist unter diesen Bedingungen eine stärkere Kraft als die Schwerkraft. Das Wasser kann als Reaktion auf die Kapillarspannung mit gleicher Leichtigkeit in alle Richtungen fließen. Es folgt dem Gradienten des chemischen Potentials und bewegt sich dabei von feuchteren hin zu trockener Breiten.”
    Quellen:
    McKnight, T., Hess, D. (2009): Physische Geographie. 9. Aufl., München.
    Schroeder, D. (1992): Bodenkunde in Stichworten. 5. Aufl., Stuttgart.
    https://geohilfe.de/physische-geographie/bodengeographie/bodenbestandteile/bodenwasser-definition/bodenwasser-erscheinungsformen/kapillarwasser/
    Das bedeutet aber unbedingt für den Chaco daß wenn man da das Grundwasser aus dem Boden pumpt und der Wasserspiegel sinkt, daß dann ALLE VEGATATION eingehen wird. Zuerst die Weide die ja Flachwurzler ist.
    Daher muß es strikt verboten sein das Untergrundwasser aus dem Chacoboden zu pumpen.
    “In Deutschland sind mengenmäßige Engpässe durch übermäßige Grundwasserentnahme nur lokal (noch!) von Bedeutung. In semiariden oder ariden Regionen mit geringer Grundwasserneubildung führt eine übermäßige Entnahme von Grundwasser zu einer großflächigen Absenkung der Grundwasseroberfläche und zu entsprechenden Umweltschäden.”
    Im Chaco müßte man auch jegliches Bewässern strikt verbieten. Denn durch den Kapillareffekt kommen so die Salze an die Bodenoberfläche und bleiben da. Dann wächst garnichts mehr.
    https://www.lernhelfer.de/schuelerlexikon/geografie/artikel/versalzung-des-bodens
    “Warum Böden versalzen
    Etwa zwei Drittel der gesamten Süßwasservorräte unseres Planeten werden derzeit von der Landwirtschaft für die Bewässerung verbraucht. Weltweit werden 16 % aller landwirtschaftlich genutzten Böden bewässert, und auf diesen bewässerten Flächen werden fast 40 % der Welternte erzeugt. In vielen Ländern Asiens, Afrikas und Amerikas wird sogar mehr als die Hälfte der Nahrungsmittelproduktion durch Bewässerungsfeldbau erzeugt. In China, Indien oder Pakistan wäre der Reisanbau ohne künstliche Bewässerung undenkbar. Ohne das Wasser des Nil könnte Ägypten nur sehr wenige Nahrungsmittel produzieren. Und in Mittelasien würde keine Baumwolle ohne das Wasser der Flüsse Amudarja und Syrdarja gedeihen.

    Die künstliche Bewässerung hat eine Schlüsselrolle für die globale Ernährungssicherung. In vielen der auch oben genannten Anbaugebiete mit künstlicher Bewässerung zeigen jedoch die Böden zunehmende Versalzungserscheinungen. Versalzte Böden sind aber wenig „pflanzenfreundlich“, sodass auf ihnen die Erträge gravierend zurückgehen.

    Ursachen der Bodenversalzung
    Die Ursachen für die Versalzung von Böden sind sehr vielschichtig:

    Eine Ursache für die Bodenversalzung kann die Nutzung von stark salzhaltigem Wasser für die Bewässerung sein. Aber auch durch Wasser mit geringem Salzgehalt kann es besonders in Trockengebieten zur Versalzung von Böden kommen:
    Die hohe Verdunstung des Bodenwassers an der Bodenoberfläche führt zu einer ständigen Anreicherung der im Niederschlags- oder Bewässerungswasser enthaltenen Salze im Boden. Da diese Salze durch die geringen Niederschläge nicht abgeleitet bzw. ausgewaschen werden, versalzen nach und nach die Böden. So bilden sich in Hohlformen von Trockengebieten, beispielsweise in der Wüste Namib, an der Bodenoberfläche dicke Salzkrusten.

    Eine weitere, wahrscheinlich sogar die Hauptursache für die Bodenversalzung liegt in der künstlichen Bewässerung. Nehmen wir als Beispiel die Stromoase des Nil:
    In Ägypten ertränken die Bauern mit dem durch den Assuan-Staudamm ständig verfügbaren Wasser regelrecht ihre Felder. Das entspricht der jahrtausendealten Erfahrung, dass reichlich Wasser viele gute Ernten bedeutet.

    Durch die Dauerbewässerung werden aber die im Boden enthaltenen Salze gelöst, und durch die hohe Lufttemperatur steigt in den Bodenkapillaren das salzhaltige Wasser rasch an die Oberfläche und verdunstet dort. Diese naturgesetzliche Aufwärtsbewegung und Verdunstung des Bodenwassers führt zur Anreicherung der Salze im Oberboden und zur Krustenbildung an der Oberfläche (Bild 3, oberer Teil). Auf solchen Böden wachsen keine Pflanzen mehr. Die ehemals fruchtbaren Felder werden zu toter Erde. Der Zweck der Bewässerung verkehrt sich in sein Gegenteil.”

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