Notwehr möglicherweise bei Überfall auf Estancia im Gespräch

Simón Bolivar: Ein Überfall auf eine Estancia am vergangenen Wochenende führte dazu, dass der Vorarbeiter einen Täter erschoss und einen weiteren verletzte. Möglicherweise handelte er in Notwehr.

Der Angriff ereignete sich auf der Estancia San Esteban Tomboli. Sie liegt im Distrikt Simón Bolivar, im Departement Caaguazú, 190 Kilometer von Asunción entfernt.

Laut dem Polizeibericht vom 19. Kommissariat sei der Vorarbeiter mit anderen Angestellten bei einer Erkundung auf der Estancia gewesen, als er von zwei Kriminellen angegriffen wurde. Einer hatte einen Revolver und der andere eine Machete in der Hand.

Laut Zeugenaussagen habe der Vorarbeiter mit der Schrotflinte einen Schuss auf einen der Angreifer abgegeben. Er wurde später als Cristian Roman González Barretto identifiziert. Dieser starb sofort am Tatort. Der zweite Kriminelle, Carmelo González Velazquez, wollte flüchten. Jedoch wurde dieser auch von einem Schuss getroffen und verletzt.

Beide Banditen wohnen in der Nachbarschaft von der Estancia. Als die Polizei am Tatort eintraf konnte sie den Revolver und die Machete der Angreifer sicherstellen.

Norma Ortiz, die ermittelnde Staatsanwältin in dem Fall, erklärte, sie werde den Tathergang analysieren. Im Moment sei der Vorarbeiter in Haft und seine Waffe beschlagnahmt worden. Ortiz fügte an, erst wenn alle Umstände geprüft seien könne man sagen ob ein Fall von Notwehr im Rahmen einer möglichen Selbstverteidigung vorläge.

Wochenblatt / ABC Color

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