Nur mit Pferd und Boot geht es voran

Pilar: Die Mitarbeiter des staatlichen Stromversorgers ANDE haben es im Departement Ñeembucú nicht leicht. Ihre Aufgabe ist schwierig und riskant. Zudem können Fahrzeuge nicht eingesetzt werden.

Mittlerweile kommen Pferde oder Boote zum Einsatz, damit die Beamten eine Reparatur der Stromleitungen vornehmen können. Einige Gemeinden sind immer noch von der Außenwelt abgeschnitten. Die Regenfälle der vergangenen Wochen führten dazu.

Óscar Sosa ist Leiter der ANDE im Departement Ñeembucú. Seine Angestellten müssen improvisieren und nutzen alternative Fortbewegungsmittel um zu den Einsatzorten zu gelangen. Sosa erklärte, die größten Probleme seien zerstörte Straßen und Brücken. Die Beamten nutzen kleine Boote, Kanus und Pferde, damit die Kunden wieder an das Energienetz angeschlossen werden.

Aber nicht nur die ANDE und deren Beschäftigte sind von dem Problem betroffen. Lehrer, Ärzte und weitere Angestellte müssen große Opfer auf sich nehmen, um ihre Arbeitsplätze zu erreichen.

Kleinbauern sind am stärksten von den Überschwemmungen betroffen. Sie haben fast ihre ganze Ernte verloren. Die Zerstörung von Kulturflächen gefährdet Rinder und Kleintiere. Sie werden nun verkauft, aber durch die katastrophalen Straßenzustände können sie nicht auf die Märkte transportiert werden.

Das binationale Wasserkraftwerk Yacyretá (EBY) spendete einen Betrag in Höhe von 1,6 Milliarden Guaranies an den Gouverneursrat in Ñeembucú. Eine Verteilung ist schon erfolgt. Jede Gemeinde erhält 100 Millionen Guaranies. Sie dienen für Ressourcen der Betroffenen, in erster Linie Lebensmittel.

Quelle: ABC Color

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