Österreicher wird Opfer von organisierten Autodieben

Lambaré: Ein österreichischer Geschäftsmann, der eine Autovermietung betreibt wurde Opfer von insgesamt drei Autodieben, die ihm unter dem Vorwand drei Geländewagen zu mieten ihm diese entwendeten.

Der vermeintliche verantwortliche für die Diebstähle ist Luis Fernando Socal Torres, Bruder des bekannten Autodiebes Hugo Marcelo Socal Torres. Anscheinend wurden auch andere Mitbürger Opfer der Gebrüder.

Der Österreicher Franz Kramberger zeigte bei der Staatsanwaltschaft die Besitznahme von drei Geländewagen an. Es handelt sich um einen Hummer H3, einen Hyundai Tucson und einen Hyundai Santa Fe, welche er zwischen dem 30. November und dem 12.12. 2019 den Personen übergab.

Fernando Socal unterzeichnete die Mietverträge. Er ist der Bruder des in Haft sitzenden Hugo Marcelo Socal (39), ein bekannter Dieb aus Asunción. Um auszuschließen, dass es sich um einen Identitätsbetrug handelt wurde die Anzeige gegen Unbekannt gestellt, womit die Staatsanwaltschaft die Aufgabe hat dies herauszufinden.

Die Anzeige ist ebenso von Wichtigkeit, da nicht ausgeschlossen werden kann, dass mit den Fahrzeugen Verbrechen verübt werden. Kramberger erklärte, wie man im Video sehen kann, dass er per WhatsApp mit den Personen Kontakt hielt und sie ihm mehrmals versprachen die Autos wieder zurückzubringen. Ab einem gewissen Zeitpunkt konnte er sie nicht mehr erreichen.

Ein anderer Geschäftsmann aus dem Bereich machte die gleiche Erfahrung mit den Gebrüdern Socal, bekam die Fahrzeuge jedoch zurück, weil sie GPS Ortung hatten, was bei Krambergers Fahrzeugen erst noch anstand. Zudem soll es in den sozialen Netzwerken einen Hinweis bezüglich der Absichten der Gebrüder gegeben haben.

Normalerweise verleiht Kramberger seine Fahrzeuge nur an Ausländer. Bei den besagten Personen machte er jedoch eine Ausnahme, die er sicherlich bereut hat.

Wochenblatt / Abc Color

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1 Kommentar zu “Österreicher wird Opfer von organisierten Autodieben

  1. Kuno Gansz von Otzberg

    Antworten

    Dem „loco europeo“ habense also eins ausgewischt.
    Wow, die Autos werden wohl schon innerhalb der ersten Stunden in ihre Teile zerlegt worden sein und diese als Ersatzteile auf dem Markt zu haben sein. Es geht da um die Autoteile und nicht als ganze Autos.
    Bei Schecks wird ja auch erst immer bei der Bank nachgesehen ob der gedeckt ist.
    Diese „Autoverleihmasche“ duerfte wohl eine der gaengigsten werden da man so an die Vehikel gelangt wenn der Verleiher nicht einen Strafregistercheck macht, deren Eingaben per Gesetz nach 5 Jahren geloescht werden. Auf ein neues daher in 5 Jahren.
    Das sind limitierende Faktoren fuer den Fahrzeugverleih.
    In Nordamerika werden Werkzeuge und Maschinen auch verliehen, welches wohl in Paraguay garnicht gehen wuerde.
    Was fuer ne Schande diese Bananenrepublik denn die Verleihwirtschaft kommt ja gerade den weniger Beguerterten zugute.

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