Österreicherin erhält Auszeichnung für Design von einem Elektromotorrad

Encarnación: Vom 26. bis 30. November, auf der Biennale Iberoamerika für Design in Madrid, erhält die Österreicherin Priscila Gächter aus Itapúa eine Auszeichnung für den Entwurf ihres Elektromotorrads Mars M1.

Der Sonderpreis nennt sich “Design und City“, den Gächter in Empfang nehmen wird.

„Die Auszeichnung ist eine Anerkennung für viele Menschen. Hinter dem Mars-Motorrad gab es Leute, die mich immer unterstützt und motiviert haben. Ich werde niemals aufhören, ihnen zu danken. Jetzt werde ich weiter mit mehr Motivation an neuen Projekten arbeiten“, sagte Gächter.

Mars M1 wurde als Diplomarbeit von Gächter für industrielles Design an der Katholischen Universität entworfen. Es handelt sich um ein einzelnes Elektromotorrad, das für Notfälle vorgesehen ist und für die Zirkulation in städtischen Gebieten auf mittlerer und kurzer Entfernung gedacht ist.

Die Idee entstand im Jahr 2015. Ungefähr sechs Monate dauerte es, bis die Pläne fertig entworfen waren. 2016 begann die Umsetzung des Motorrads. Es hat eine kompakte Struktur aus wenigen Komponenten und ist daher leicht zu warten.

Mars M1 ist mit einer grundlegenden Erste-Hilfe-Ausrüstung ausgestattet, sodass dieses Motorrad eine Alternative für Rettungssanitäter oder Ärzte sein kann, um in Notfällen Patienten zu versorgen.

Das Motorrad hat eine Nutzlast von bis zu 110 Kilo, einschließlich des Fahrers. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 43 km/h. Das Projekt wurde von dem binationalen Wasserkraftwerk Yacyretá finanziell unterstützt.

Die Iberoamerikanische Design Biennale wird alle zwei Jahre in Spanien von der Madrid Design Fundation organisiert. Sie ist als Forum für die Schaffung und den Austausch von Ideen positioniert.

Wochenblatt / Ultima Hora

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10 Kommentare zu “Österreicherin erhält Auszeichnung für Design von einem Elektromotorrad

  1. Toll. Gaanz tolles Design. Hat echte den ersten Preis verdient. Meine Grossi hatte auch so ein toll ähnliches Desing an ihrer Gehhilfe auf Rädern. Ehrlich gesagt möchte ich gar nicht wissen, wie toll das Design der hinteren Plätze ausgefallen ist.

    1. Nicht geeignet für Paraguay. Aber das ist nicht wichtig. Es stellen sich alle aufs Foto, weil es eine Frau ist werden doppelt so viele Fotos gemacht, der Steuerzahler darf sich freuen.
      Ein Musterbeispiel für wie es heute funktioniert. Es fehlt nur noch, dass wir beide wegen zu richtiger Feststellung und Gesinnung angeklagt werden.

      1. Mich würde wirklich interessieren, weswegen Sie ständig gegen Frauen stänkern. (Siehe vormalige Kommentare!) Mir gefällt das aufgezeigte Moto ebenfalls nicht, das ist aber noch lange kein Grund, sich „permanent“ gegenüber Frauen negativ zu äussern. Würde ich mich über Sie – als Mann/hommo(?) – artikulieren müssen/wollen, so würde ich behaupten, dass Sie eine ausgeprägte psychiatrische Macke haben. Der letzte Satz Ihres vorhergegangen Kommentares zeigt übrigens Ihre geistige Fragwürdigkeit auf.
        .

        1. Ich drehe den Feminismus einfach um. Eher müssten Sie mir jetzt erklären, warum ein Mann, der sich so verhält psychiatrische Macken hätte oder geistig fragwürdig ist, aber eine Frau nicht oder anders gesagt, wäre ich me too, dann ist es gut. Anders herum schlecht. Oder wollen Sie mir jetzt erklären, dass Feministinnen nicht so handeln? Das kann ich so nicht sehen bla bla.

          1. Es wäre von Vorteil, wenn Sie sich nicht in undefinierbaren Kommentaren ergötzen würden, Herr ZARDOZ.

  2. Siehe auch: https://wochenblatt.cc/die-abgasfreie-zukunft/

    Wenn ich mir dieses Mottorrad ansehe, dürfte die Zielgruppe eher die der Omas sein, die es nicht mehr schaffen 1 km weit zu gehen. Aber in Paraguay sind diese winzigen Rädern wirklich nicht zu gebrauchen.

    Dennoch möchte ich Frau Pächter meinen Glückwunsch ausrichten. Ich hab gerade ihren Namen gegugelt und habe gestaunt, dass Fräulein nebenbei noch modelt. Erfindergeist und Modeln dürften so die krassesten Gegensätze überhaupt sein – hätte ich nicht erwartet.
    Sofern sie sich keinen reichen einheimischen Mann angelt, sind aber Talente wie sie, schnell weg aus Paraguay. Hier wird nicht Erfindergeist und Innovation* gefördert – das einzige was hier gefördert wird sind Amigos in öffentlichen Posten.

    * Ausser wenn eine neue Yerba-Sorte auf den Markt kommt.

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