Opfer von Menschenhandel erzählt die Hölle

Asunción: Eine Frau und Opfer des Menschenhandels, die Selbstmord begehen wollte, indem sie sich aus einem Gebäude in Frankreich gestürzt hatte, erzählte in einem mündlichen und öffentlichen Verfahren, was sie in Europa erlebt hatte.

Angeklagt sind in dem Fall César Miri Aquino und Ramón Jara Acosta, letzter Eigentümer einer Tourismusagentur.

Die Staatsanwältin Claudia Morys erklärte, dass die junge Frau 24 Jahre alt war, als sie 2016 nach Europa gereist und ihr versprochen worden sei, in einem Restaurant arbeiten zu können.

Als sie am Bestimmungsort ankam wurde sie von der Tochter von Aquino empfangen, ihre Dokumente abgenommen und gezwungen, sich zu prostituieren.

Nach zwei Monaten gelang es der jungen Frau zu fliehen. Nachdem sie von der Polizei aufgegriffen worden war, wurde sie in ein Heim gebracht, von wo sie aus dem 4. Stock sprang, aus Angst, eingesperrt zu werden. Zuvor hatte sie versucht, sich die Pulsadern aufzuschneiden.

Die junge Frau erlitt Brüche, an denen sie operiert wurde. Bis heute ist sie in psychologischer Behandlung wegen den Vorfällen in Frankreich.

Wochenblatt / ABC Color

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4 Kommentare zu “Opfer von Menschenhandel erzählt die Hölle

  1. Immer die gleiche Leier,Arbeit versprochen, ihre Dokumente abgenommen und gezwungen, sich zu prostituieren.
    Kein Einzelfall selbst in Deutschland verbreitet. Hoffentlich wird sie in Frankreich behandelt.
    Diese Art der Zwangsprostitution ist eine Spezialität der Nigerianischen Mafia mit Prostituierten aus Afrika in der EU.
    (Madame-Bordell )

  2. Wer in Europa will schon eine hiesige Angestellte. Die Ecken sind eckig und nicht rund. Dafür braucht es nicht einen ganzen Arbeitstag um einmal täglich drüber zu fegen.

  3. Die Frage ist ob die wirklich dachte, dass sie hier als Kellnerin arbeiten wird? In Frankreich spricht man selten spanisch oder guarani. Wie werde ich also im Kundendienst arbeiten und ja, gehört hat man das alles schon x Millionen Male.
    Ich glaube, dass sie quasi wusste, dass sie als Prostituierte arbeiten wird und es darum geht nach Europa zu kommen und hier zu bleiben und daher geht man das Risiko auch ein.
    Selbes Spiel mit Bootsflüchtlingen in Nordafrika. Man kann es schaffen in Europa zu bleiben und Geld zu bekommen, also wird es versucht. Der Fehler ist in den europäischen Gesetzen sowie der Auslegung zu suchen. Hier sollte man zu erzählen und vor allem zu handeln beginnen.

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