Paraguay Alegre Allianz setzte sich in fast allen ausländischen Wahllokalen durch

Asunción: Nun ist es Zeit Bilanz zu ziehen zwischen dem was war und dem was ist. Obwohl die Anzahl der Wahlberechtigten im Ausland fast 22.000 Paraguayer umfasste steht eines nun fest, die Wahl wäre anders ausgegangen wenn alle ohne finanzieller Hilfe oder anderen Stützen zur Urne gekommen wären.

Der Unterschied der Stimmen zwischen der ANR und der Paraguay Alegre Allianz war in manchen Teilen des Auslandes so groß, dass manchem Politikkenner Zweifel kommen können, auf was das erziele Ergebnis der letzten Präsidentschaftswahl in Paraguay basiert.

Nachdem alle Wählerstimmen aus dem Ausland gezählt wurden stellte sich heraus, dass die paraguayischen Auswanderer in der Mehrzahl für Efraín Alegre stimmten. Der zweite Platz war für Horacio Cartes bestimmt. In Argentinien, Spanien und den Vereinigten Staaten von Amerika konnten Paraguayer den Präsidenten des Landes wählen.

In Buenos Aires setzte sich Paraguay Alegre mit 1.098 Stimmen über Horacio Cartes mit 860 Stimmen hinweg während die Frente Guasu mit Ánibal Carillo 366 Stimmen erhielt. Avanza País, repräsentiert durch Mario Ferreiro bekam immerhin 189 Wähler. In La Plata wiederum gewann die ANR mit 745 Stimmen vor Alegre mit 289.

Allerdings wurde auch in San Justo gewählt wo Paraguay Alegre 830 Stimmen einfuhr während die ANR nur 456 Stimmen bekam. In Misiones und Formosa lief es ähnlich ab.

In Madrid, Spanien, gewann die Paraguay Alegre Allianz mit 5 Stimmen über die ANR. Auch in Barcelona stimmten immerhin 171 Paraguayer für Alegre während 114 für Cartes ihre Stimme abgaben. Weiterhin wählten in Malaga 204 Personen für Paraguay Alegre während 162 Stimmen Cartes als zukünftigen Präsident wollten. In Bilbao war die Differenz geringer, da behauptete sich Paraguay Alegre mit nur 4 Stimmen.

In den Vereinigten Staaten von Amerika jedoch waren es die Anhänger der Colorados die in Westchester, Miami und Washington D.C. mit einem minimalem Vorsprung gewannen.

Ebenso konnten die Auslandsparaguayer für die Kandidaten des Senats und das Parlasur wählen.

(Wochenblatt / Última Hora)

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4 Kommentare zu “Paraguay Alegre Allianz setzte sich in fast allen ausländischen Wahllokalen durch

  1. Was so ein bisschen „fehlende Unterstützung“ alles ausmachen kann…. – seltsame Zufälle.
    Was sagen denn die bekennenden Rechten nun dazu? Wollen sie behaupten, dass nur die Ignoranten und Dummen im Ausland arbeiten? Oder dass diese schon so „kommunistisch“ umerzogen worden sind, in solch starken kommunistischen Bastionen wie Spanien, USA oder auch Argentinien.

  2. Ich glaube das muss man von der andern Seite sehen und nicht schon wieder an gekaufte Stimmen denken.
    Uebrigens ist es auch sehr einfach im Ausland Stimmen zu Kaufen ( Verkaufen) wenn man will.
    Die Sache denke ich liegt mehr so.
    Wer geht ins Ausland zum arbeiten doch hauptsaechlich die Armen und es ist wohl Weltweit bekannt,dass die Armen immer den Reichen die Schuld geben dass sie arm sind.
    Also liegt es auf der Hand ,dass im Aussland mehr mitte bis links gewaehlt wird und so ist auch die Stimmenauszahlungwenigstens fuer mich keine Ueberraschung.

    Gekaufte Stimmen sind auch nicht immer gekaufte Stimmen mir ist eine Person bekannt die hat von den Roten 200000.- kassiert und Liberal gewaehlt, das haetten viele so gemacht.
    Bei den Wahlen von Lugo hat er zuerst mit einer roten Muetze 150000.-kassiert aber er hatte noch eine blaue Muetze bei sich mit der hat er dann nochmals 150000.-kassiert was er damals gewaehlt hat, hat er mir nicht verraten. Er sagte nur: Keiner von denen wo ihn bezahlt haben. Es muss damals eine ganze Bande gewesen sein wo kassiert haben aber anders gewaehlt.
    Ich finde das schoen und sollte noch viel mehr gemacht werden und man kann sich fragen. Wer sind die Bloeden!!!

    1. Das mit den gekauften Stimmen ist Spitze. So kann man diese ganzen Banditen auch überlisten. Das hätten mal alle so machen sollen. Dann hätten wir wochenlang hier Fiestas gehabt. (war übrigens am Montag bei Ande, Strom bezahlen – Wahnsinn wieviel Leute da auf einmal Geld hatten, um die Schulden zu bezahlen. Das waren nicht die üblichen, die am Freitag oder Sonnabend ihren Lohn bekommen hatten.)
      Aber dass vorrangig die Armen die Blauen wählen, weil sie arm sind und im Ausland arbeiten …. Nun da kenne ich aber viele andere Beispiele. Im Ausland arbeiten wohl eher arme, aber vor allem intelligente Leute(mal abgesehen vom horizontalen Gewerbe), auch wenn sie nur als Putze arbeiten .
      Hier haben sich sehr viele Arme für 50000 – 100000 verkauft, für das bloße Versprechen, dass es ihnen mal gut gehen wird und halt für ein paar Brahma und Asados. Es waren wieder mal die naivsten und ungebildetsten, die Zünglein an der Waage gespielt haben. Oder wie soll man solche Aussagen von sehr armen Colorado-Wählern deuten, dass man Cartes gewählt hat, weil der schon reich ist und kein Geld weiter veruntreuen wird, weil er es ja nicht nötig hat. Dümmer und naiver geht`s nimmer.

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