Paraguay als Vermittler in Venezuela auserkoren

Santo Domingo: Die Allianz der venezolanischen Opposition, Tisch der demokratischen Einheit (MUD), wählte für einen möglichen Dialog mit der Regierung von Nicolás Maduro, drei Vermittler aus, darunter Paraguay.

Als Garanten für einen Dialog wählte der MUD Chile, Mexiko und Paraguay aus. Unter den Verhandlungen, die sich noch in einer frühen Phase befinden und keineswegs schon als Dialog bezeichnet werden können, wurde beschlossen, dass insgesamt sechs Länder den Prozess begleiten sollen. Für den MUD wurde laut dem Abgeordneten Luis Florido, Chile, Mexiko und Paraguay ausgewählt.

„Zwei Länder gilt es noch zu definieren. Wir haben unser drittes Land schon ausgewählt, es wird Paraguay sein. Ihr habt die Position von Paraguay im Hinblick auf politischen Wechsel und Demokratie in Venezuela gesehen“, sagte Florido.

Der besagte Dialog soll in der Dominikanischen Republik stattfinden, quasi auf neutralem Boden. Dies kam zustande weil sich Danilo Medina, Präsident des Inselstaates dafür einsetzte. Ein erstes Treffen zwischen beiden Seiten kam diese Woche in Santo Domingo schon zustande. Am 27. September soll es weitergehen.

Während Florido sagte aus der Vergangenheit gelernt zu haben, in der die Regierung den Dialog nutzte um politische Propaganda zu betreiben, erklärte Nicolás Maduro einer Übereinkunft zur friedlichen Koexistenz schon sehr nah zu sein.

Wochenblatt / Hoy

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