Paraguay: Das internationale Zentrum für Geldwäsche

Asunción: Der Jahresbericht des nordamerikanischen Heritage Stiftung über die Freiheit der globalen Wirtschaften spezifiziert im Fall Paraguays, dass die Wirtschaft nicht freier werden kann, da kriminelle Banden große Teile unter ihrer Kontrolle haben.

Die Studie hebt hervor, dass das Ausbreiten der kriminellen Gruppen die Regierung unter Druck setzt um drastischere Maßnahmen zu ergreifen und strengere Gesetze zur Bekämpfung der Geldwäsche zu verabschieden.

„Die anhaltenden Probleme in allen rechtsstaatlichen Bereichen sind in erster Linie dafür verantwortlich, dass Paraguay die wirtschaftliche Freiheit langfristig nicht fördert“, heißt es in der Studie. Obwohl im Bericht hervorgehoben wurde, dass die Regierung von Mario Abdo Benítez einige Maßnahmen ergriffen hat um den Schmuggel und Geldwäsche einzudämmen, „bleibt Paraguay weiterhin das internationale Zentrum für illegale Geschäfte in der Region“.

Ein großer Teil des Drogenhandelsgeschäfts besteht in der Unklarheit über die Entwicklung des Landes. In diesem Sinne bestätigt Heritage, dass das Fehlen von Erhebungen und Grundbucheinträgen den Erwerb von Grundbesitzdokumenten erschwert, was Eigentumsrechte und Verträge unsicher macht.

In Bezug auf die Situation der paraguayischen Justiz ist man bei Heritage der Ansicht, dass diese nur nominell unabhängig ist, da „Geldwäsche, Drogenhandel und andere kriminelle Operationen, insbesondere in angrenzenden Regionen zu Brasilien, Richter einschüchtern. Korruption ist ein ernstes Problem und die Antikorruptionsgesetze wurden nur unzureichend umgesetzt“, heißt es weiter in der Studie, auf die die paraguayische Regierung nicht stolz sein dürfte.

Schließlich zeigt die Analyse, dass alle Versuche einer Strukturreform nur langsam durchgeführt wurden und dies das Wachstum der wirtschaftlichen Unternehmungen in Paraguay negativ beeinflusst hat.

Abschließend muss daran erinnert werden, dass die Ergebnisse dieser Studie stark von den Daten der internationalen Untersuchung beeinflusst sind, die die brasilianische Justiz im Rahmen der sogenannten Lava-Jato-Operation durchgeführt hat, bei der vermutet wird, dass ein wichtiger Teil des illegalen Geldwäschegeschäfts in Paraguay aktiviert wurde und mit Unterstützung verschiedener nationaler Behörden stattfand.

Wochenblatt / El Independiente

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8 Kommentare zu “Paraguay: Das internationale Zentrum für Geldwäsche

  1. Amos Reichsfreiherr Ochs von Oxenleben

    @monosapiens
    Es ist eher so dass die westliche Welt keinen Sinn mehr in Bibel, Gott und Christentum sieht und darum nicht weiss warum man denn gegen die Musels kaempfen sollte. Allen voran Deutschland als Vorreiter der Islamimporte aus der Tuerkei ab den 1960gern. Die Amis haetten den Deutschen als Kriegsauflage mal verbieten sollen Migranten zu importieren zudem das ewige Christentum als Kriegsauflage und dass die Deutschen mindesten 2 Kinder pro Frau haben muessen.
    Nur die Amis wissen noch so halbwegs wofuer sie kaempfen. Und wogegen.
    Der Deutsche hat heute kein Problem unter der Scharia zu leben, Turban und Burkha zu tragen denn er weias nicht mehr wogegen er kaempfen soll da er total amoralisvh und von innen ausgebrannt ist. Sowas nennt man Agnostizismus.
    Ich wuensvhe dann noch ein froehliches Lesen des Koran bei Androhung des Kopfabschlagens wenn sies nicht tun.

  2. Amos Reichsfreiherr Ochs von Oxenleben

    Es ist egal wieviel Geld gedruckt wird. Da das Geld nur via Bankkredite „gekreiert“ also geschoepft wird. Per Mausklick am PC der Bank. Das ist gut so und geht in ordnung. Da ja das neue Geld von den Aktiva gedeckt wird die gegen den Kredit stehen. Wird der Kredit nicht zurueckgezahlt so zieht die Bank die Aktiva die als Kreditgarantie gelten, ein, der Kreditnehmer wird als Bankrott erklaert und bleibt im Regen stehen wo die Bank die Aktiva jetzt besitzt. Dafuer hat ja der nunmehr jetzige bankrotte Kreditnehmer das Geld des Kredites ja verbraten und verfressen, also er hat ja schon einen Benefiz davon gehabt. Weder gibt es dadurch ueberfluessiges Geld noch sonstwas da ja jeder Geldschein durch Aktiva oder Mehrproduktion gedeckt ist.
    Gier und Streben nach immer mehr, also hoehere Preise fuer dieselbe Leistung inflationieren das Geld und nicht so sehr das heutige Geldsystem – uebrigens ein sehr gutes Geldsystem.
    Gefuehle sind diejenigen die den Kapitalismus zum scheitern bringen da man immer mehr haben will fuer dasselbe.
    Bekamst du zur Zeit Jesu 1 Denarius fuer einen Tag Krauthacken, warum solltest du heute auf einmal 10 Euro pro Stunden bekommen?! Kostete ein Honda Motorrad 1970 in Asuncion rund 3000 Guaranies, warum soll das Motorrad heute denn 10 Millionen Guaranies kosten?! Irgendjemandes Gier hat die Preise hochgetrieben.
    Deckel die Preise und voila! viele Dinge sind geloest. Ich meine die Weizenpflanze kassiert heute nicht auch auf einmal 6000% mehr fuer ihr Weizenkorn das sie waehrend den Kreuzzuegen wachsen liess, oder?! Weizenkorn 1100 A.D. ist dasselbe Weizenkorn Anno Domini 2020. Warum denn die hoeheren Preise?
    Das Problem ist nicht so sehr das Geldsystem sondern gierigen Menschen die fuer dasselbe mehr kassieren wollen aus Hochmut, Egoismus und „So zu sein wollen wie Gott“.

  3. Das Zentrum der Geldwäsche und der Korruption sind schon immer die USA. Von dort aus wird der internationale Terrorismus aufgebaut und gesteuert, der weltweite Drogenhandel gesteuert und die geldstroeme gelenkt.

    1. Heinz, Du irrst zumindest in einem Punkt. Geldwäsche wurde schon immer über Südamerika abgewickelt. Korruption, weiss ich nicht, ob der Ami besser ist als der Pyler. Terrorismus ja, Drogenhandel mehr oder weniger, da Cartes ja ein “ Kumpel“ von Trump ist auch, ja.

    2. Die USA brauchen, abgesehen von der CIA mit ihren krummen Drogengeschäften, kein Geld zu waschen. Die rothschildsche Federal Reserve schafft das Geld einfach per Computer.
      Die Leitmedien haben immer wieder für Kriege getrommelt und gleichzeitig die vielen Opfer des US-Imperialismus verschleiert.
      Durch die Kontrolle des Dollars sind die USA in der Lage, den Rest der Welt an ihren Kriegen mitfinanzieren zu lassen.

      1. Die USA produzieren ständig die größte Show der Welt. Viele Menschen sind unbewusst und glauben dieser Show. Aber immer mehr Menschen wachen sozusagen auf, blicken hinter die Kulissen der Machtpolitik und trauen dem Gerede über die Gutmütigkeit der US-Aussenpolitik und den angeblich so selbstlosen Kriegen des Westens nicht mehr. Die Geschichte des Westens ist eine Geschichte brutaler Gewalt und großer Heuchelei.
        Jürgen Todenhöfer
        Ein glänzender, sogar geistreicher, äußerst erfolgreicher Hypnoseakt. Ich behaupte, die USA ziehen die größte Show der Welt ab, ganz ohne Zweifel. Brutal, gleichgültig, verächtlich und skrupellos, aber auch ausgesprochen clever.
        Harold Pinter, UK, Fachmann für Massenkommunikation

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