Paraguay, ein Land in Flammen

Asunción: Paraguay brennt. Verantwortungslose Menschen zünden Weiden und Müllberge an. Gegen 16:00 Uhr brach ein großes Feuer im Bereich von Bañado Sur aus. Das Ausmaß ist enorm. Ein kurzes Video zeigt die Dramatik in der Zone.

Feuerwehrleute versuchen den Brand unter Kontrolle zu bringen. Starke Winde vereiteln das Unterfangen. Erste Untersuchungen gehen davon aus, dass Müll in der Zone angesteckt wurde. Eine dichte Rauchwolke ist aus weit entfernten Teilen von Asunción deutlich sichtbar.

Rubén Valdez, von der Freiwilligen Feuerwehr, koordiniert den Einsatz. Einheiten aus dem Mercado 4, Villa Elisa, Lambaré und Santisima Trinidad wurden zusammengezogen um den Brand unter Kontrolle zu bringen.

Trotz der Trockenheit und Dürre aufgrund weniger Regenfälle handeln viele Menschen immer noch verantwortungslos und entfachen Feuer im Freien. Die Feuerwehr appelliert an alle Einwohner, dieses Unterfangen einzustellen. Es hat schon Menschenleben gekostet.

Wochenblatt / ABC Color

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9 Kommentare zu “Paraguay, ein Land in Flammen

  1. Auch wenn es manche unter den Lesern, besonders unsere „Paraguay-Versteher“ nicht hören wollen – Paraguay ist und bleibt das Land der Ignoranz. Nur Ignoranz und Dummheit, gepaart mit Rücksichtslosigkeit, führt zu immer wieder den gleichen Fehlern und sei es auf Kosten der Allgemeinheit. Es fehlen einem einfach die Worte für andere Erklärungen.

  2. Ich rufe ihnen ja immer zu: „ni los monos venenan el ambiente de sus hijos“ (nicht einmal die Affen vergiften das Ambiente ihrer Kinder). Dank einem Durchschnitts-IQ von 83 können einige sogar meine Worte von Spanisch ins Guaranie übersetzen und quittieren mit ihrem typisch lethargischen Grinsen, wie man das halt so macht bei einem Witz, den man nicht versteht. Aber eben, Durchschnitt ist Durchschnitt und nicht jeder erreicht Durchschnitt.

  3. Das Problem in diesen Zonen ist, dass ein grosser Teil der Bevölkerung von reciclieren lebt und so aus dem Müll anderer reziclierbares herausliest… Dies führt dazu dass sich in diesen Zonen der Müll der Hauptstatt sammelt, das Stattamt findet es aber ganz offenbar nicht nötig, dieses Problem zu lösen.
    Ein Beispiel: auf der Brücke des Baches „Fereiro“, zwischen Sajonja und Banado Tacumbu, haben die Anwohner eine Mülltonne „solizitiert“, um zu verhindern dass sich dort der Müll sammelt oder in den Bach geworfen wird. Leider wird diese Tonne kaum geleert. Und der Müll sammelt sich wochenlang rundherum an…. und stinkt grausam. Irgendwann reisst einem der Nachbarn dort der Geduldfaden und zündet ihn an….. natürlich eine dumme Idee….
    Persönlich bin ich der Meinung die Regierung täte gut daran in eine defintive Lösung zum Müllproblem zu investieren (Die Deponie in Cateura kann man ja wirklich nicht Lösung nennen). Anstatt das Geld in „Prestigeprojekte“ zu verlochen, wie zum Beispiel die Franja Costera Sur. Wo die Regierung ein x mal teureres Auffüllprojekt wählt, zur Lösung der Probleme der Überschwemmungen, anstatt die logische Alternative, ein Damm, in Betracht zu ziehen.
    Fals es Sie interessiert:
    https://banado-tacumbu.blogspot.com.ar/2017/07/el-proyecto-costanera-sur-franja.html
    http://kuestenstrasseinside.blogspot.com.ar/

  4. hier (bei) ITA gibt es gar keine Müllabfuhr. Obwohl wir den Müll trennen, bis es nicht mehr geht – es bleibt was über. Diesen Müll entsorgen wir in öffentlichen Mülleimern der Umgebung (ITA / Guarambare). VIn ITA wurde der Großteil der öffentlichen Abfalleimer entfernt. Als wir in Guarambare unsere (kleine !) Mülltüte entsorgten, wurde unser Auto mit dem Handy fotografiert. Auf dem Weg nach Guarambare sahen und sehen wir immer wieder „Berge“ von Müll am Rande der Strassen liegen (auch direkt in Guarambare). Ob da auch einer Fotos macht, weiß ich nicht – scheint aber die Gemüter nicht so sehr zu erhitzen.
    Für den Hinweis, beim Grundstückskauf auf eine perfekte (!) Müllentsorgung zu achten, wie einer der Schreiber hier vor kurzem äusserte, bedanke ich mich nochmals ! Kann ich aber erst beim nächstem Grundstückskauf berücksichtigen (mein Fehler).
    Dennoch werde ich meinen Müll nicht im angrenzenden Bach entsorgen, oder abfackeln. Ja ich weiß – schön Blöd.

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