“Paraguay lebt in der Dunkelheit“

Areguá: Der Altbischof von der Diözese San Juan Bautista, Monsignore Melanio Medina, fand wieder einmal klare Worte bei seiner Predigt in einem Festgottesdienst und ist der Meinung, dass Paraguay in einer tiefen Dunkelheit lebe. Das Land brauche Licht und Gerechtigkeit, um so die Korruption zu beenden.

Die Aussage traf Medina bei den Feierlichkeiten zu Ehren der Jungfrau Candelaria, der geistigen Beschützerin aus Areguá.

Mit dem traditionellen Anzünden von Kerzen begann am Freitag die Feier der Morgenmesse. Der emeritierte Bischof der Diözese San Juan Bautista aus dem Departement Misiones, Monsignore Mario Melanio Medina, zelebrierte den Gottesdienst und sagte während seiner Predigt, dass Paraguay leide und es dringend Erleuchtung brauche.

Der Bischof wies auf die Tatsachen der Korruption hin, die in den Medien entdeckt werden und kritisierte einige der korrupten Personen, die sagen: „Ich habe niemanden beleidigt oder verletzt“, ohne zu berücksichtigen, “dass sie sich mit dem Schweiß der Anderen bereichert haben, wie Nachbarn, die ehrlich arbeiten … “

Der katholische Bischof kritisierte auch den verhafteten ehemaligen Senator der Colorado Partei, Óscar González Daher, der wegen Korruption seit letztem Jahr angeklagt und inhaftiert ist.

„Dieser Herr, Ihr Nachbar, der in Luque lebt, sagte, er glaube, er müsste keine Steuern zahlen, weil das, was er hatte, nicht der Steuer unterlag. Diese Art von Dunkelheit wird uns angeboten. Diejenigen, die die Welt zerstören, bieten uns nur ein wertloses Geld und kurzes Glück „, sagte Medina. Er bestand darauf, dass Paraguay wegen so viel Ungerechtigkeit und Korruption in der Dunkelheit lebe.

Monsignore Medina kritisierte auch die Landenteignungen, insbesondere von den Ureinwohnern, die sich derzeit auf mehreren Plätzen im Zentrum von Asunción niedergelassen haben.

Er sagte auch, dass es keine “Fähigkeit gibt, Bürger an Protesten zu hindern und sie zu zerstören“. In diesem Sinne erwähnte er als Beispiel die Verschmutzung des Ypacaraí-Sees, der seit Jahrzehnten das gleiche Bild aufweist.

„Es fehlt an Licht für die Gerechtigkeit. Wir leben mit dunklen Menschen zusammen. Wir müssen die Fähigkeit haben, zu protestieren. Wir reden von dem “blauen See Ypacaraí“, können ihn aber nicht klar und sauber bringen“, sagte Medina.

Er stellte auch die Projekte in Frage, die sich auf die Verlängerung der Arbeitszeit bis zum Eintritt in den Ruhestand und auf eine Mobilisierung für die Abtreibung beziehen.

Nach der Freitagsmesse nahmen rund 5.000 Menschen an der traditionellen Serenade der Beschützerin von Areguá teil. Es traten viele örtliche und andere nationale Künstler sowie der Jongleur Francisco Russo auf, der das Publikum sehr begeistern konnte.

Wochenblatt / ABC Color

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4 Kommentare zu ““Paraguay lebt in der Dunkelheit“

    1. Da fehlt es noch an viel mehr! Doch wer stur wie ein Ochse ist, sich nicht gerne etwas sagen läßt weil sogleich tief beleidigt, dem ist einfach nicht zu helfen.

  1. Nein, es ist nicht Dunkelheit, sondern Unwissenheit. Denn über DAS Jahr verteilt haben wir Al, e 12 Stunden i
    LICHT und 12 Stunden Dunkelheit im Durchschnitt. Weltweit.

  2. Nicht Paraguay lebt in der Dunkelheit, sondern der Vatikan und seine Kirche. Ich verabscheue Korruption, aber noch mehr verabscheue ich die Schändung von Kindern und Frauen. Im Vatikan ist Sex ab 12 Jahren erlaubt – siehe https://www.welt.de/politik/deutschland/article7319676/Vatikan-hat-niedrigstes-Schutzalter-fuer-Kinder-in-Europa.html

    Wer sagt, dass der Mensch unbedingt eine Kirche braucht? In der Bibel steht das Gegenteil geschrieben. Im Buch Prediger fand ich in Kapitel 9, 7-10 die Gebrauchsanleitung fürs Leben, die jedoch von Kirchen verschwiegen wird:

    7 So geh hin und iss dein Brot mit Freuden, trink deinen Wein mit gutem Mut; denn dein Tun hat Gott schon längst gefallen.
    9 Genieße das Leben mit der Frau, die du lieb hast, solange du das eitle Leben hast, das dir Gott unter der Sonne gegeben hat; denn das ist dein Teil am Leben und bei deiner Mühe, mit der du dich mühst unter der Sonne.
    10 Alles, was dir vor die Hände kommt, es zu tun mit deiner Kraft, das tu; denn im Totenreich, in das du fährst, gibt es weder Tun noch Denken, weder Erkenntnis noch Weisheit.

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