Paraguay: Mögliche Spuren von Willi Wabnegg gefunden

Nationalpark Defensores del Chaco: Obwohl man den österreichischen Tourist noch nicht gefunden hat, fanden Soldaten anscheinend einige Spuren, die von Willi Wabnegg stammen könnten.

Nach Beendigung des dritten Tages der Suche nach dem Steirer in Paraguay fanden Angehörige des III. Heeresscorps einige umgeknickte Äste, die auf das Vorbeigehen des Touristen schließen lassen. Mittlerweile sind es 11 Tage, dass Wilhelm Wabnegg sich in den unbewohnten Bereich vorwagte, obwohl er mehrfach gewarnt wurde dies nicht zu tun.

Am heutigen Tage suchten Hundeführer mit ihren Spürhunden sowie Indigene in dem Bereich nach ihm. Major Diego Torres, Sprecher der Einheit, erklärte, “dass es einige Hinweise gibt, die auf das Vorhandensein des Touristen schließen lassen. Diese konnte er als Hilfe hinterlassen haben, um den Rückweg nicht zu verfehlen“. Weil die Nacht einbrach, musste die Suche wieder unterbrochen werden.

Derzeit suchen rund 35 Personen in dem Gebiet nach Wabnegg. “Die Signale die wir fanden, lassen uns glauben, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Zudem sind Polizisten und Spürhunde im Einsatz“, erklärte der Offizier.

Das Fahrzeug des Berg- und Höhlenretters wurde am Mittwochmittag im Bereich des Cerro León gefunden. Die gefundenen Spuren lassen die Helfer glauben, den Touristen lebendig aufzufinden.

Dank des umgehenden Einsatzes der Polizisten und der Sicherheitsgruppe aus den mennonitischen Kolonien sowie des Militärs unter Führung von General Cesar Moreno wurden die Maßnahmen zur Rettung in dem Gebiet überaus schnell umgesetzt. Ein möglicher Wanderpfad, den Wabnegg genommen haben könnte, wird nun überprüft.

Wochenblatt / Abc Color

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5 Kommentare zu “Paraguay: Mögliche Spuren von Willi Wabnegg gefunden

  1. Habe mein Patio auch abgesucht und auch tatsächlich einige umgeknickte Äste, die auf das Vorbeigehen des Touristen schließen lassen gefunden. Schau dann morgen bei Tageslicht noch mal nach.

  2. Wie kann man so blöd sein, alleine eine solche Tour zu unternehmen?
    Vor allem, wenn er Berg- und Höhenretter ist, war.
    Er ist sicherlich auch noch ohne Gewehr los gegangen, denn in diesem Gebiet gibt es viele hungrige Tiere.

  3. Die Frage, die ich mir stelle ist folgende: welche Ausrüstung hat er mit. Wenn er für – sagen wir mal 4 Tage ausgerüstet ist incl. Reserven und durch irgend ein Problem (Raubtiere, Banden, Verirren) einen gewaltigen Umweg in Kauf nehmen hat müssen, dann kann ihm das schon 2-3. Tage kosten. Willi ist ein zäher Kerl, wenn ihm nicht eines der oben genannten Gefahren über den Weg kamen, dann versucht er eines:Überleben

    1. Es mag sein das er ein zäher Kerl ist. Hoffe mal nicht zu viel.
      In der Gegend gibt viele schöne Tiere,harmlose Spinnen, Schlangen,liebe volle kleine Katzen, freundliche Drogenschmuggler.
      Wer sich da nicht auskennt bei Tieren und Pflanzen. Das muss dir erst mal einer Zeigen, nicht alles steht in den schlauen Büchern.So das er auch mal etwas Feuchtigkeit und Essbares findet hat, hat bald sehr ewige Ruhe.
      Für 4.Tage kann man sich ausrüsten, ja. Verlaufen tun sich die Menschen nicht gleich. Sie laufen im Kreis.Wenn sie es merken ist oft nicht mehr viel Wasser da, was man sich noch aufteilen kann.
      Mach Dir mal nur reale Hoffnungen, das sich durchhalte Losungen der Verantwortlichen. Real betrachtet ,geht es bald nur noch um die Bergung!
      Weit dürfte der Mann sicher nicht gekommen.Sie rennen nur vorbei!

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