Paraguay: Unsichere Zukunft für die im Land tätigen Fluggesellschaften

Asunción: Fluggesellschaften, die internationale Flüge anbieten, arbeiteten nur bis Mitte März. Von Seiten der zivilen Luftfahrtbehörde (Dinac) wurde noch kein Datum für die Wiederaufnahme des Flugverkehrs angegeben.

Auch das Tourismussekretariat, welches einen erheblichen Nutzen von der Wiederaufnahme der Flüge hätte hält sich bedeckt und wartet auf ein Zeichen aus der Regierung, die im Gegensatz zu Kolumbien und Argentinien kein festes Datum für einen Neustart nennen will oder kann. Da so keine Planung möglich ist, werden wohl alle ausländischen Fluggesellschaften ihre Frequenzen mit Ziel- und Startflughafen reduzieren.

In einer gewissen Art und Weise behandeln wir unsere Kunden schlecht, weil wir ihnen keinen Antworten geben können“, erklärte die Geschäftsführerin von Air Europa in Paraguay, Olavi Linkola. In Argentinien und Kolumbien soll im September der Flugverkehr wieder aufgenommen werden. In Uruguay begann man vor Wochen wieder es langsam anlaufen zu lassen. Die EU öffnete erneut ihre Grenzen doch Reisen von Paraguay aus sind trotz großer Nachfrage nicht möglich.

“Wir verstehen die Situation und sind natürlich für die Einhaltung aller gesundheitlichen Vorschriften, dennoch sollte man planen. In unserem Fall, laut der Planung, werden wir wahrscheinlich die Frequenz herunterfahren. Während wir im Dezember noch sechs Wochenflüge brauchten, sind aktuell nur zwei notwendig“, so Linkola, die hinzufügte, “dass die Flugzeuge die in Paraguay nicht benötigt werden für andere Märkte, wo Air Europa operiert, genutzt werden“.

Der neue Präsident der zivilen Luftfahrtbehörde (Dinac), Félix Kanazawa, spricht aus Prinzip nicht mit der Presse. Der Sprecher der Institution, Lorenzo Orué, versicherte, dass es noch kein Datum zur Wiederaufnahme der kommerziellen Flüge gibt.

Eine Verbindung über Uruguay nach Europa könnte eine temporäre Lösung sein, über die gesprochen wird. Etwas Konkretes kam dabei bisher jedoch nicht heraus.

Wochenblatt / 5 Días

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6 Kommentare zu “Paraguay: Unsichere Zukunft für die im Land tätigen Fluggesellschaften

  1. Ein gutes hat es ja: Somit werden keine Touristen abgezogen, weil es keine gibt. Selbst Inlandstouristen nicht, sollen ja alle zu Hause bleiben (wobei.. hält sich wohl eh keiner mehr dran).

    Man fasst sich nur an den Kopf, dieses Drama nimmt kein Ende!

  2. Man muss sich doch fragen warum die begnadeten sog, Politiker das Land nicht endlich einmauern.
    Die Antwort wuerde lauten dass es erstens keine Baufachleute und zum Zweiten kein vernuenftiges Material gibt……Gab es zwar noch nie, aber weniger als heute. Das einzige was dieses Land noch hervorbringt sind unfaehige und korupte Politiker. Schade dass es so ist.

  3. Sobald Uruguay den Covid 1984 hoax fuer beendet erklaert und restriktionsfrei einreisen laest werden etliche Fluechtlinge aus Westeuropa umdisponieren und statt nach Paraguay nach Uruguay auswandern.
    Da die jenigen, die derzeit aus Westeuropa flüchten in der Regel einen hohen sechsstelligen Euro Betrag durch Hausverkauf etc mitbringen ist das eine erhebliche wirtschaftliche Komponente.

    1. das mag für ehrliche bürger gut sein, nur das uruguay auch wesentlich schwieriger ist einzureisen und auch die kosten gerade was land angeht um ein vielfaches teurer ist. die die vor dem gesetz flüchten müssen weiterhin mit paraguay spekulieren weil den korrupten schutz gibts nur hier gegen kleines geld.

  4. wozu braucht man flugbetrieb , das würde das luftfahrtministerium nur unnötig belasten. das eisenbanministerium wird auch nicht mit schienenverkehr belatet und lebt gut davon, genau so wie das bildungsministerium mit der situation das es keinen schulbetrieb gibt , zufrieden ist. das tourismusministerium kommt auch gut ohne touristen aus , und so zieht sich die sache durch das ganze land. es lebe paraguay, das land der (un)begrenzten (un)möglichkeiten. ich finde es gut so und lebe gern hier.

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