Paraguay versorgte mehr als 42 Millionen Menschen mit Nahrungsmitteln

Asunción: Das Herz von Südamerika hat es geschafft, mit seiner Produktion Millionen Menschen auf der Welt zu ernähren. Auf der anderen Seite haben 387.000 Paraguayer nicht genug Nahrungsmittel zur Verfügung, um die Kalorien zu decken, die sie täglich brauchen.

Paraguay, ein Land mit nur rund sieben Millionen Einwohnern und einem Pro-Kopf-BIP von 4.434 US Dollar, verfügt über keinen direkten Zugang zum Meer. Das ist nur über die Flüsse Paraguay und Paraná zum Atlantik möglich.

Die Landwirtschaft und Viehzucht ermöglicht es Paraguay, sich in der Rangliste der Lebensmittelproduzenten in der Welt zu positionieren. Im Gegenzug leiden 387.000 Paraguayer an Hunger. Obwohl die Schwäche von dem Land die fehlende Küste zum Meer ist, werden Waren in 140 Länder exportiert.

Darunter befinden sich Russland, Vietnam, Schweiz, Indien, Ägypten, Südkorea, Kuwait, Türkei, Bangladesch, Aruba, Singapur, Belgien, Oman, Indonesien, Ghana, Bulgarien, Sudan, Benin, Kongo, Katar, Kuba und andere sowie der Mercosur Raum.

Insgesamt wurden letztes Jahr 42.205.612 Menschen mit dem jährlichen Export von Lebensmitteln, die in Paraguay produziert werden, versorgt.

Das Land, mit den nur etwa sieben Millionen Einwohnern, schaffte es, einen großen Teil der Weltbevölkerung zu ernähren, hat aber selbst Defizite im eigenen Sektor. Es ist jedoch wichtig, dass es mehr Länder wie dieses gibt. Die Menschheit braucht Nationen, die sich als Exporteure von Nahrungsmitteln aller Art auszeichnen.

Wochenblatt / 5Dias

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6 Kommentare zu “Paraguay versorgte mehr als 42 Millionen Menschen mit Nahrungsmitteln

  1. Die Personen die Hunger leiden sind meistens solche die nicht Arbeiten wollen, Personen die wircklich Arbeiten wollen werden auch Arbeit finden..Wie oben schon beschrieben produciert Paraguay mehr als genug für die eigene Bevölkerung, nur das viele zu Faul sind um dafür zu Arbeiten…

  2. Richtig, Tjela, Paraguay produziert mehr als genug für die eigene Bevölkerung, aber auch nur Mandioka, Rindfleisch, Mais, Soja und noch einige wenige Produkte mehr. Aber davon kann kein Volk leben, ausser man isst 365 Tage hindurch jeden Tag dasselbe. Fest steht jedenfalls, daß trotz dieser hochlobenden Worte Paraguay nach wie vor mehr Lebensmittel importiert als exportiert. Hier soll die Sache so hingestellt werden, als ob Paraguay sich selbst leicht ernährt und außerdem noch zusätzlich das Sechsfache der paraguayischen Bevölkerung in anderen Ländern. Das gab es tatsächlich einmal, daß ein Volk sich selbst vollständigen ernähren mußte und dies (aber unter grössten Anstrengungen und auch Entbehrungen) auch geschafft hat, nämlich das Deutsche Volk während der englischen Blockade im Ersten Weltkrieg und auch noch danach, nur ging es nach dem Kriege nur noch unter Inkaufnahme von mehr als 1 Million Hungertoten.

    1. Nur mit Mandioka ist der Paraguayer nicht zufrieden die meisten wollen ein Motorrad und noch vieles mehr,ich denke abtreibung sollte von der regierung mehr unterstuezung bekommen.

  3. Seltsamer Artikel… War der Schreiber von 5dias besoffen oder war Beziehung die einzige Qualifikation für seine Arbeitsstelle?
    In der Präsentation steht eindeutig „nationale Lebensmittelproduktion“ und nichts von Export. Da Paraguay nur 7 Millionen Einwohner hat, von denen auch noch 387.000 nicht essen, kann man davon ausgehen, daß ein Teil ins Ausland ging. Nur, wenn man die produzierten Lebensmittel miteinander addiert und durch die 42 Millionen Ernährten teilt usw., komme ich auf eine Tagesration von 667g. Das ist bannig wenig und nicht viel mehr als was die Nichtesser haben.
    Zitat: „Das Land, mit den nur etwa sieben Millionen Einwohnern, schaffte es, einen großen Teil der Weltbevölkerung zu ernähren“ Zitat Ende…. Genau genommen handelt es sich bei dem großen Teil um 0,6% die man mit 667g Fülstoff am Tag Statistisch für ernährt hält. In Deutschland liegt man Durchschnittlich bei 1,5kg.

  4. Und in demselben Jahr hungern fast die haelfte der bevoelkerung von nur 7 millionen.Was man nicht alles schreiben kan ist nicht so bloede als der noch etwas glauben tut was er gehoert oder gelesen hat.

  5. Hallo Bieselkram, was hat denn Abtreibung mit Lebensmittel-Produktion und Lebensmittel-Expert zu tun?? Du suchst wohl nach der billigsten und einfachsten Lösung: Den Bevölkerungsanteil, den man mit den zur Verfügung stehenden Lebensmitteln nicht ernähren kann, am besten gleich umbringen. Noch sind nicht alle Möglichkeiten der Ernährung der Bevölkerung Paraguays ausgeschöpft, bei weitem nicht alle. Und die zur Lebensmittelherstellung zur Verfügung stehende Fläche ist sehr wohl im Überfluß vorhanden, wird aber zum grössten Teil gar nicht genutzt. Da ist noch einiges zu tun, und da sollte man mal ansetzen. Aber nicht einfach nur an abtreiben, umbringen, totschlagen denken, damit die Lebensmittel für alle reichen

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