Paraguay: Vier Theorien was mit der Mega-Ladung Bargeld passieren sollte

Asunción: Die Central Intellegence Agency (CIA), das Federal Bureau of Investigation (FBI) und die Drug Enforcement Administration (DEA) sowie die paraguayische Senad und Nationalpolizei sind daran interessiert, herauszufinden, was mit den Bolivares passieren sollte.

Mehr als 30 Tonnen venezolanisches Bargeld wurden in Salto del Guairá sichergestellt und in die Zentralbank gebracht. Bis zum jetzigen Zeitpunkt gibt es nicht nur vier Theorien was mit dem Bargeld gemacht werden sollte sondern auch vier Angeklagte, wovon nur eine Person verhaftet ist. Die anderen Personen sind Brasilianer.

Anzunehmen ist, dass das Bargeld in US-Dollar getauscht werden sollte. Eine zweite Theorie geht dahin, dass man es in brasilianische Real umtauschen wollte. Eine dritte Möglichkeit besteht darin, die Banknoten zu bleichen, um Falschgeld damit zu produzieren, da das Papier sehr gute Qualität haben soll. Eine vierte Möglichkeit hätte sein können, dass das Geld nach Bolivien gehen sollte, wo man zu einem besseren Kurs es in Landeswährung tauschen kann.
Der ermittelnde Staatsanwalt erklärte, dass sie über Informationen verfügen, wonach sich wenigstens fünf Container voll mit venezolanischem Bargeld in Brasilien befinden. Nur ein Teil dieser Fracht kam nach Paraguay.

Die Anbieter hatten anscheinend nicht vor das Geld 1:1 zu tauschen, sonder eher es als Gesamtpaket anzubieten. Allerdings gab es einen Interessenten, der nur einen Teil wollte, Grund weswegen es zu dem Datenleck kam und der Polizei ermöglichte, den Lagerort herauszufinden.

Wochenblatt / Abc Color

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14 Kommentare zu “Paraguay: Vier Theorien was mit der Mega-Ladung Bargeld passieren sollte

  1. Wichtige Polizeistationen und Behoerden befinden sich in fast unmittelbarer Naehe des Fundortes…..und wie die TV-Nachrichten berichten hat sich zumindest EIN Polizeichef schon mal ein Beutelchen ins eigene Auto geladen…. Sicherlich nur als Souvenir…..;-)

  2. Eine solche Unmenge von Bargeld nach PY zu verfrachten kann normalerweise nicht verborgen bleiben. Ich glaube kaum, daß 30 Tonnen Geldbündel auf einmal mit einem Großtransporter in´s Land gebracht wurden. Daraus ergibt sich doch zwangsläufig, daß es zahlreiche Mitwisser auf verschiedenen Ebenen geben muß. Bin schon gespannt, was noch alles an´s Licht der Öffentlichkeit kommt. Jedenfalls wäre das eine gute Grundlage für eine filmreife Krimi-Story.

  3. Mit einem Abwasser-Tankwagen ist das, so die TV-News, vom oertlichen Hafen bis zum Fund-Haus transportiert worden….und huch….keiner hats bemerkt. Der Salto del Guairá ist sehr klein und eigentlich recht uebersichtlich

  4. Mit einem Abwasser-Tankwagen ist das, so die TV-News, vom oertlichen Hafen bis zum Fund-Haus transportiert worden….und huch….keiner hats bemerkt. Der Ort Salto del Guairá ist sehr klein und eigentlich recht uebersichtlich

    1. Yes Monika, mein Chef Putin, zuständig für meine Bezahlung für meine Tätigkeit als Kampfposter auf Wochenblatt.cc, ist immer schuld, sogar an der Wahl von Donald Duck als US-Präsidenten.

  5. Durch eine galoppierende Inflation und Devisenknappheit kann die Zentralbank des Landes nur mit Vorauszahlung neue Banknoten im Ausland drucken lassen da noch offene Rechnungen bestehen. So herrschte akuter Mangel an Banknoten. Wenn nun große Mengen davon zusaetzlich verschwinden wird die Knappheit umso grösser und hilft die Lage weiter zu desstabilisieren. Die Bevölkerung aus Angst vor laufender Geldentwertung versucht ihre lokale Währung in US$ Dollar zu tauschen. Aber wo ein Verkäufer ist muss auch ein Käufer sein, der über das notwendige Kleingeld verfügt.
    Wahrscheinlich hat die dortige Regierung was gerochen und die besagten Banknoten ungültig erklärt.

  6. Hier brauch man nun wirklich nicht lange zu Überlegen.Niemand kann die menge an Geld die in Brasilien und Paraguay liegt ,unbemerkt ausser Landes zubringen. Für Falschgelddrucken viel zu viel.Dann noch einzele Noten, die brauchen Papierbögen, wer möchte sich den die Arbeit machen. Selbst am Kopierer wäre es Stress pur!
    Es gibt noch eine 5.Möglichkeit: „Das Geld im richtigen Moment auf den Markt bringen.Venuzuela vollig destabilisieren.
    Damit einen Regierungswechsel erzeugen.“ Soviel Geld kann jede Regierung fertig machen, schon das bekannt werden, das es vorhanden ist,Druck ohne Ende auf ein Land.
    Maduro macht sich immer gut als Sündenbock!

    1. Ich finde deine Idee nicht so schlecht. Wer hätte denn die Möglichkeit so viel illegales Volumen nach Paraguay zu schmuggeln und ein Interesse daran Venezuela zurück auf den „richtigen“ Weg (des Kapitalismus) zu bringen?

  7. Das Geld war für die Papierindustrie.

    Wo gibt es sowas?
    In Argentinien und Brasilien – da Paraguay in der Mitte liegt eignet sich das Land gut als Lager.

    Warum die Papierindustrie?
    Weil Banknoten aus Spezialpapier bestehen und dieses schwer und vor allem teuer zu erzeugen ist. Aber aus alten Noten einen Papierbrei machen und diesen dann in neue Banknoten zu pressen ist relativ einfach.
    U$ und eventuell Euro wären da die ersten Kandidaten.

    Aber auch Reales wären eine Möglichkeit.
    Bei der Menge wäre in der Tat sogar eine Destabilisierung eines Landes durch absichtliche Inflationierung mit Falschgeld denkbar. Also zB der Rote Maduro hat sein wertloses Bolivar Geld seinen Genossen in Brasilien zukommen lassen, damit die sich dort wieder an die Macht putschen könnten.

    Meiner Analyse nach waren es also entweder einfache Verbrecher (Geldfälscher) oder politische Verbrecher (roter Sumpf), die für diese Akion verantwortlich waren.
    Wenn ich die Unfähigkeit des Vorgehens und den total Verlust der Bolivars einrechne, dann sind professionelle Verbrecher dazu viel zu Schlau. Bleiben die politischen Verbrecher über, von denen man ja weiß, daß sie im echten Leben zu nichts zu gebrauchen sind. Da paßt der Schuh dann aber gut!

    1. Völlig irrsinnige Schlussfolgerung. Wenn der rote Sumpf die Banknoten beispielsweise in Venezuela auf den Markt wirft, ist es vorbei mit Rot in dem Land. Sind da Selbstmörder am Werk?
      Vielleicht einfach mal die besessene Antikommunistenbrille abnehmen und logisch überlegen?

  8. Vermutlich waren Drogen im Tank und an anderen Orten im Untergestell des Camions versteckt.. und alle …., Geldgeil wie wir alle sind, haben sich nur auf die Noten gestuerzt! lol lol

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