Das Militär wurde in Alarmbereitschaft versetzt

Asunción: Das Militär befindet sich in Alarmbereitschaft wegen möglicher gewaltsamen Ausschreitungen bei Demonstrationen gegen die Wiederwahl. Laut dem Verteidigungsminister soll so ein “Blutvergießen“ vermieden werden.

Diogenes Martinez, der Verteidigungsminister, gab die Mobilisierung heute bekannt. „Es ist klar, dass ein Einschreiten des Militärs rechtlich und verfassungsmäßig nicht möglich ist, aber wenn die Nationalpolizei dem Treiben nicht mehr Herr wird, sollte das Militär eingreifen“, erklärte Martinez.

Nächste Woche könnte es zu massiven Demonstrationen kommen, wenn über die Wiederwahl des Präsidenten abgestimmt wird. „Wir dürfen nicht zulassen, dass sich ein Blutvergießen wiederholt, das muss verhindert werden. Die Soldaten werden über die Bewegungen von Menschenmassen außerhalb der Hauptstadt berichten“, erklärte Martinez und will so gewaltsame Ausschreitung wie beim Sturz von Stroessner vorbeugen.

Er schloss im Moment eine Stationierung von Soldaten an kritischen Stellen in Asunción aus, das “ist nicht notwendig, aber wir sind bestrebt, präventiv zu handeln um Gewalt zu verhindern und Menschen zu schützen“.

Quelle: ABC Color

25 Kommentare zu “Das Militär wurde in Alarmbereitschaft versetzt

  1. Die Diktadur soll mit aller Kraft wieder eingegefuehrt werden! Das und nur das ist das Ziel weshalb die Bevoelkerung eingeschuechtert werden soll……

  2. Nach dem weltweitem Scheitern des Komunismus, des Sozialismus und der Demokratie wäre das mit Sicherheit kein schlechter Weg. Zumindest ist ein Feudalismus oder Diktatur kostengünstiger und sicherer. Dsa würde ich dringend Deutschland wünschen.

  3. Ob das durch kommt mit der Wiederwahl muss sich noch zeigen. Das das Militär in Alarmbereitschaft versetzt wurde ist im Angesicht der Gewalt die von Gewerkschaften Campesinos,und Linken Gruppen ausgeht schon in Ordnung. Wir wollen uns an die Polizisten erinnern die erschossen wurden von den sogenannten Landlosen.

  4. Wenn das mal alles gut geht…. Und da grad kein Regen faellt sind die Leute auf der Strasse…. Nein, eine Cartes-Diktatur waere zumindest nicht in meinem Interesse…

  5. Wenn ich die Stimmung unter den Dachlern richtig einschätze, sind doch viele darunter Stroessner-Nostalgiker und Putin-Anhänger. Beide standen/stehen für autokratische bzw. diktatorische Systeme. Zumindest lehnen nicht gerade wenige unsere pluralistische, demokratisch, im Westen verankerte Systeme ab. Sind es nicht die gleichen, die nun in Wehklagen über eine angebliche drohende Cartes-Diktatur ausbrechen? Ja, was nun, sind sie für Demokratie oder Diktatur? Im übrigen ist doch überhaupt nicht ausgemacht, daß Paraguay eine erneute Diktatur droht, nur weil Cartes eine Verfassungsänderung herbei führen will, mit dem Ziel, daß ein Präsident nach Ablauf der 1. Wahlperiode sich wieder zur Wahl stellen kann. Was soll daran schlecht sein? Wenn ein Präsident die Erwartungen der Menschen im Lande nicht erfüllt, muß ihn ja niemand erneut wählen. Das geht doch prinzipiell in Ordnung und ist demokratisch und beinahe in allen Staaten dieser Erde üblich. Wahlmanipulationen und Schmiergeldzahlungen haben damit zunächst überhaupt nichts zu tun. Das ist ein anderes Thema. Auch spricht für eine erneute Präsidentschaftskandidatur die Erkenntnis, daß es einer Regierung kaum gelingen kann, innerhalb eines politisch kurzen Zeitraumes von nur 5 Jahren etwas fundamentales zu erreichen. So wird ein Präsident, gewählt auf „nur 5 Jahre“, im letzten Drittel seiner Amtszeit immer stärker nachlassen und dafür bestrebt sein für sich persönlich die letzte Chance zu nutzen alles heraus zu holen was möglich ist. Gute Politik aber lebt von der Kontinuität War die Regierung gut, warum sollte man ihr nicht nochmal das Vertrauen schenken? War die Regierung schlecht – abwählen!

  6. Die Verfassung Paraguays verbietet aber eine Wiederwahl eines Presidenten und Cartes hat bei der Vereidigung auf die Verfassung geschworen…..Diesen Schwur will er nun mit allen ihm zur Verfuegung stehenden Mitteln, rechtmaessigen und unrechtmaessigen, brechen und sein Volk welches ihn,wenn auch gegen Geld-Gaben, gewaehlt hat hat da nichts dazu zu sagen, ob sie es nun wollen oder nicht. Ich befuerchte das es einen Putsch geben wird….den wir ja schonmal erlebt haben als Lugo abgesetzt wurde

    1. Das ist nur bedingt richtig. Eine Verfassung kann sehr wohl geändert werden. Ich kenne zwar die genaue Regelung in PY nicht. In Deutschland wäre das mit einer 2/3 Mehrheit jedoch möglich. Hier wird es wohl ähnlich sein. Das Lugo mittels Putsch abgelöst worden sei ist wohl eher eine Mär von linken und kommunistischen Gruppen. Gegen Lugo wurde im Senat ein Mißtrauensvotum eingebracht, mit offener Abstimmung die life im Fernsehen übertragen wurde. Mit überwältigender Mehrheit wurde ihm das Mißtrauen ausgesprochen und damit war er des Amtes enthoben. Ich war zu diesem Zeitpunkt gerade im Sh.del Sol und sah die FS-Übertragung. Als das Ergebnis der Abstimmung bekannt wurde, brachen spontan die Menschen in großen Jubel aus! Und das war übrigens sehr gut so. Unter seiner Regierung wurde außer Wahlgeschenken zu verteilen (wie unter Chavez seinem damaligen Dutzfreund) nichts wesentliches geleistet. Er versuchte mit Unterstützung von Kuba, Venezuela, Bolivien und Brasilien das Land zu destabilisieren um es für den Kommunismus „reif zu machen“. Ganze Flugzeugladungen mit Waffen aus Venezuela wurden damals auf dem Flughafen entdeckt. Lugo wurde und wird auch heute noch von den meisten Gewerkschaften im Lande gestützt. Es ist immer das gleiche. Gewerkschaften und Sozialisten/Kommunisten Hand in Hand. Ich erinnere mich noch an einen Besuch in einem DGB-Haus in Stuttgart. Dort entdeckte ich schon 1975 ganze Ordnerreihen mit der Beschriftung „SPD-Mitglieder“ Damit ist doch alles gesagt. Und in PY ist das nicht anders. Man will dem Volk die Glückseligmachungen des Sozialismus mit Lügen und Gewalt überstülpen. Dazu schürt man Ängste, Unruhen und finanziert Demonstrationen, vorwiegend mit Menschen aus den ärmeren und ungebildeten Schichten. Alles reine Volksverdummung so wie damals in der DDR (und heute in Berlin) Das Motto der SED-Leitung war: „Es muß alles demokratisch aussehen, aber wir bestimmen was geschieht“ So in Paraguay, so auch in Berlin. Das Volk ist am Ende immer der Dumme – die Volksverdummung funktioniert.

      1. Vielleicht sollest Du mal den Beitrag im Wochenblatt zum Putsch gegen Lugo lesen: Botschaft der USA warnte schon 2009 vor einem Amtsenthebungsverfahren gegen Lugo

        https://wochenblatt.cc/botschaft-der-usa-warnte-schon-2009-vor-einem-amtsenthebungsverfahren-gegen-lugo/

        Dort findet sich auch ein hoch interessanter Link zu WikiLeaks aus dem Jahr 2009. So ist es dann später im Wesentlichen auch gekommen. Das Amtenthebungsverfahren gegen Lugo war länger geplant.
        Zur Verfassungsänderung: Im Prinzip in Ordnung, nur wäre es am besten und ehrlichsten, wenn die Änderungen erst mit der Wahl des nächsten Präsidenten und nicht quasi rückwirkend in Kraft treten würden. Denn Cartes und Lugo sind ja unter den jetzigen Voraussetzungen zur Wahl angetreten und haben auf die Verfassung einen Eid abgelegt.

    2. Die Verfassung ist ein Schriftstück, welches man mit entsprechender Mehrheit im Parlament ändern kann.

      Die rote Socke in Venezuela hat ja selbiges schon mehrmals für sich ausgenutzt.
      Der linke Sumpf, welcher über die rechtsmäßige Absetzung des Lügners F. Lugo so wütend war, daß sie ganz Paraguay mit Sanktionen belegt haben, ist mittlerweile ja am Absterben. Zum Glück.

      Die Kirchner ist abgewählt und kämpft (vermutlich vergebens) um Geheimhaltung ihrer Untaten und Anklage.
      Die Dilma ist abgesetzt und wird wie viele ihrer Partei wohl bald vor Gericht stehen.
      Chavez der Große lebt nicht mehr und sein Nachfolger Maduro ist mit der Aufgabe total überfordert und macht einen Fehler nach dem anderen. Je länger er noch an der Macht bleibt, desto besser, da jetzt alle sehen können wohin Raub-sozialismus am Ende führt. Armut und Elend. Wenn sich dort der Staub gelegt hat, und Venezuela für die nächsten 50 Jahre nichts mehr mit Kommunnisten zu tun haben will, dann wird das Land für viele DACHLer eine gute Alternative sein.

      Paraguay könnte nichts besseres passieren, als einen guten Langzeitpräsidenten zu haben, gerne auch für 20 Jahre, nicht nur 10, der mit dem Vetternwirtschafts-sumpf und der Amigo-wirtschaft einmal aufräumt. 20% weniger Korruption würden das Land schon immens weiter bringen. Auch für uns hier wäre es gut – kommen die roten ähnlich wie unter Chavez in Paraguay an die Macht, dann mueßten viele DACHler das Land verlassen. Egal ob sie jetzt alt-kommunisten, oder alt-kolonisten sind – echte indigene werden wir niemals sein und die campesinos vergessen das auch nicht.

  7. Einen größeren Schwachsinn habe ich selten gelesen! Nach einer Oxfam Studie besitzen die acht reichsten Männer der Welt mehr als die gesamte ärmere Hälfte der Weltbevölkerung. Darüber solltet ihr euch mal Gedanken machen. Unter diesen Leuten werdet ihr keine „roten Socken“ finden. Diese Ungleichheit verursacht der von euch anscheinend so geliebte Kapitalismus. Und weil Cartes eine zweite Amtszeit anstrebt gleich von Diktatur zu reden ist ja wohl gelinde gesagt abenteuerlich.

    1. Muss dir einerseits voll zustimmen. Andererseits wäre eine 2. Amtszeit ein guter Einstieg für einen Präsidenten auf Lebenszeit. Und da die Medien schon zum Teil in seiner Hand sind, die Wirtschaft sich in den Händen der Freunde und Verwandten befindet, hätte er eine Macht, die einer Diktatur gleichkommt.

  8. Man kann sich ja hier leicht einbuergern lassen, dann ist man das Problem ein Dachler zu sein los und man kann sich noch in D die Rentenanwartschaften auszahlen lassen. Bei den Zinsen hier ein gutes Geschaeft. Fuesse hoch und sonnenbaden, vorrausgesetzt man hat einiges eingezahlt.

  9. Zitat: „Unter diesen Leuten werdet ihr keine „roten Socken“ finden.“ Doch, und nur in solchen Kreisen, mit blutroten Socken und Händen. Marx hat die These (Kommunismus) und die Antithese (Kapitalismus) aufgestellt und Eines kann ohne dem Anderen nicht sein. Die Synthese ist die globale Monetärregierung.
    Kommunismus ist Zentralismus wie Zentralkomitees, Zentralbanken!, Zentralräte und auch Großkonzerne, welche im Kapitalismus durch das Katasteramt zu verhindern versucht worden sind. Der Grundsatz des Kapitalismus ist: „Konkurrenz belebt das Geschäft“, sollte jeder einsehen, daß dieser ad absurdum geführt worden ist. Ansonsten regiert das Kapital Kommunistisch = Zentalistisch.
    Und um einer Illusion vorzubeugen, weder im Kommunismus noch im Kapitalismus hat das Volk irgendeine Handhabe auf Ressourcen zuzugreifen oder sie zu kontrollieren weil beide …ismen nur zwei Seiten der selben Medaille sind.
    Sozialismus ist etwas ganz anderes, sollte man am Wortstamm eigentlich schon erkennen. Nur Ignoranten werden es nie begreifen.

    1. Stimmt, man braucht nur einmal die Vorwoerter des „kommunistischen Manifests“ zu lesen um zu verstehen das Anhaenger des Kommunismus und des Sozialismus sich spinnefeind waren.

  10. wir sind hier in Südamerika….da könnte es schon mal zu einem Putsch kommen, wär ja nix neues. Das geht meist sehr schnell,siehe Türkei

  11. Bis auf den Kommentar von ‚Ndugu, der ausser persönlichen Beleidigungen selten was einbringt, sind alle anderen sehr interessante, wenn auch ausserordentlich kontrovers geführte Meinungen. Ob hier allerdings jemand dabei ist der das Rad erfunden hatte, bezweifle ich einfach mal. Hier werden Staatsformen, als auch Regierungen kritisiert. Wir Allle haben unsere Erfahrungen in der Vergangenheit gemacht. Die Zukunft kennt niemand, und mich überrascht die Zukunft fast täglich. Der Fortschritt sowohl bspw. technisch oder auch politisch strukturell ist einfach revolutionär schnell geworden die letzten Jahre.
    Ich für meinen Teil finde das zwar spannend aber auch beängstigend…………………..Allen ein schönes WE und weiter so mit den tollen Kommentaren. Vielen Dank.

    1. Wenn Ndugu direkt angegriffen wird oder indirekt durch irgend einen Schwachsinn beleidigt wird, beißt er zurück. Ist doch klar und logisch, oder? Ndugu ist es nicht möglich, irgend etwas zu den Themen Wirtschaft, Politik oder Religion zu äußern, ohne dass er von gewissen Pharisäern und Schriftgelehrten belehrt oder mit geistigem Schmutzt beworfen wird.

      1. Es gibt Menschen, die fühlen sich ständig bedroht und angegriffen. Ständig „müssen“ sie sich ihrer dünnen Haut wehren und das geht auf Dauer an die Substanz. Das nennt man dann Verfolgungswahn. Sie sind erfüllt von einer Art Mission die Menschheit von irgend etwas befreien zu müssen. Damit man sie überhaupt zur Kenntnis nimmt, reagieren sie meist überzogen bis aggressiv und stellen ihre vermeintlichen „Verdienste und gesellschaftlichen Positionen“ (sofern vorhanden) bei jeder Gelegenheit einem nicht interessierten Publikum vor. Oftmals wechseln sie auch ihre Namen weil die alten Namen „verbrannt“ und bekannt sind. Meistens stecken hinter solchen Persönlichkeitsstrukturen Möchtegerndiktatoren und Hochstapler. Alles trifft auf Sie selbstverständlich nicht zu. Sollten ähnliche Symptome dennoch erkennbar sein, wäre das reiner Zufall und sollte nicht weiters beachtet werden.

        1. Wer einerseits ständig von roten Socken und Kommunismus redet und andererseits – in übertragenem Sinne – ständig das Christentum und Gott wie eine Monstranz vor sich her trägt, ist in meinen Augen ein Psychopath. Mit Psychopathen kann man leider keinen sachlichen Diskurs führen.

    1. Das military vergieszt gewoehnlich blut,und ein normaler mensch wurde nie ein amt in paraguay haben wollen ist nur zum rauben und drogenhandel zigaretten schmuggel und andere kleine dummheiten zu tun da.

  12. an Monika! Ob sich Sozialisten und Kommunisten Spinnefeind wahren oder sind ist doch so etwas von Belanglos wie in Indien ein Reissack umfällt. Tatsache ist das beide Gruppen auf der Ganzen Welt nichts aber auch gar nichts zu Stande gebracht haben. Den Menschen ging es am Ende dieser Systeme immer schlechter als vorher.Hier wird versucht den Teufel mit Beelzebub zu erklären.

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