Paraguay: Vorreiter im Klimaschutz

Asunción: Der Minister des Sekretariats für technische Planung (STP), Carlos Pereira, stellte die Strategien vor, die Paraguay zur Eindämmung des Klimawandels und seiner Auswirkungen umsetzen könnte und somit zum Vorreiter im Klimaschutz wird.

Pereira nimmt an der Globalen Konferenz des Grünen Fonds in Südkorea teil und erörterte parallel zur Konferenz Kooperationsprojekte, die Paraguay in Zuknft umsetzen will.

In diesem Sinne unterbreitete Olmedo Vorschläge zu Industrialisierung und Energieeffizienz, wobei der Privatsektor ein Verbündeter sei, um solche Vorhaben zu stärken und umzusetzen.

Der Minister hob die Unterstützung hervor, die der Grüne Fonds den Entwicklungsländern durch die Finanzierung solcher Projekte gewährt.

Er stellte auch die Bemühungen des Landes gegen die Entwaldung vor und unterstrich dabei die Widerstandsfähigkeit gegen die nachteiligen Auswirkungen des Klimawandels auf die Landwirtschaft, sodass Paraguay weiterhin ein Vorreiter im Bereich des Klimaschutzes sein werde.

In Bezug auf diesen Punkt fügte er weiter an, dass der Grüne Klima-Fond über eine öffentlichen Bank Gelder zur Verfügung stellen könnte, sodass durch Konsortialkredite mit dem privaten Sektor Projektfinanzierungen erhalten werden können, die der Infrastruktur für Regierungen und Stadtverwaltungen zugutekämen.

Olmedo erklärte, dass sich dies auf die Bevölkerung auswirken würde, indem Beschäftigungsquellen geschaffen würden, zusätzlich zu einer Strategie, die Paraguays Energiematrix sowie die industriellen und technologischen Kapazitäten des Landes stärke.

Von dem Sekretariat STP hielt man fest, dass Paraguay zum ersten Mal eingeladen ist, seine Erfahrungen auf der Globalen Grünen Fond Konferenz offenzulegen. Derzeit unterstützt der Fond ein Länderprogramm, das bereits zwei Workshops im November letzten Jahres und im Juni entwickelt hat.

Die Konferenz, die am Montag, dem 19. August, begann, wird bis zum 23. desselben Monats dauern. In den folgenden Tagen wird Paraguay auch eine wichtige Teilnahme durch den STP-Umweltfachmann Jorge González Delgado erhalten, der ebenfalls auf der Tagung einen Vortrag halten wird.

Wochenblatt / IP Paraguay

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11 Kommentare zu “Paraguay: Vorreiter im Klimaschutz

  1. Verständlich, aber wahr

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    „sodass Paraguay weiterhin ein Vorreiter im Bereich des Klimaschutzes sein werde.“ hahaha, steht da wirklich „weiterhin“, hahahaha, ja, unter dem Mango sitzen und warten bis Mil herunterfällt beeinträchtigt das Klima natürlich nicht.
    Die Müllhalde der Stadt Asuncion wird ja auch alljährlich überschwemmt und trägt den Müll Rio Paragauy abwärts Richtung Uruguay. Was für Schweinchen auch diese Uruguayer.
    Aber beim zweiten Mal durchlesen ist dann auch bei mir der 20-er gefallen: Grüne Fonds an 5. Weltländer gewähren Plata, Plata, Plata, schier unendlich viel Plata.
    Ja, dann wird Paraguay wohl WEITERHIN ein Vorreiter im Bereich des Klimaschutzes sein. Verständlich, aber wahr.

      1. Verständlich, aber wahr

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        ne, 6 mal gelesen. ne, mit meinem Meerschweinchen. Ach, ja, mein täglich unter deine Kommentare „brünzeln“

  2. Soll das ein Witz sein: „Paraguay als Vorreiter im Klimaschutz“? Was blöderes und verlogeneres habe ich noch nicht gehört!

    1. Um Geld aus einem Fond zu erhalten lügt man das Blaue vom Himmel herunter.
      Bleibt nur zur hoffen, dass niemand darauf hereinfällt.

  3. Da genau liegt das proble, Politmaden labern immer nur, gemacht wird jedoch garnichts, ausser dass sich alle ungerecht die Taschen füllen und noch ne dicke Lippe riskieren.

    1. das gute an der Sache ist, es gibt wirklich „Politiker“ welche den Sch..ß glauben. Und wenn man mal dabei ist, schaut mal wieviel EU – Gelder in solch „Projekte“ gehen.

  4. Wenn die Obrigkeit das verkuendet so das so, sonst wird abgestimmt im Parlament, mit allen Abgeordneten inklusive Drogenhaendler. die eigentlich im Gefaengnis auf Ihren Prozess warten sollten, wie der Motochorro der einer Grossmutter Ihr 20jaehriges Handy entrissen hat, seit Monaten wartet!!

  5. Kuno Gansz von Otzberg

    Antworten

    Sitzt diesem seine Verwandte auch mit Namen Pereira nicht bei einer ONG (GMO) die sich fuer den Umweltschutz einsetzt? Sie schreit und er macht die Zockerstellen ausfindig von wo man Geld saugen kann. Na, das Schema scheint ja allgemein verbreitet zu sein.
    Wie denn macht Umweltgeld oder Umweltfonds wirklich sinn? Ich werds euch sagen.
    Bei Umgehung aller nationalen Institutionen, zahlen die Vereinten Nationen (nicht notwendigerweise nur die EU) DIREKT an die Eigentuemer von Waldflaechen (bei den Mennoniten ginge das Geld direkt an die Landzaesions- bzw Nutzniessvertragsinhaber und nicht an die Kooperative) in den verschiedenen Herren Laender das Geld ein. Die Vereinten Nationen (oder eventuell EU) ueberwacht per Satellit die Waldflaechen woechentlich einmal oder jede 48 Stunden und ertappt jeden Betrug und jegliche Abholzung. Wird was abgeholzt, rufen die Vereinten Nationen sofort die nationale Polizei und zieht die Abholzungsflaeche von der Zahlung ab. So wird jeder Beschiss umgangen wenn die VN respektive EU selber die Kontrollen durchfuehrt – ganz billig per Satellitenueberwachung. So, und nur so kann man mit geldlichen Anreizen die Waldeigentuemer davon abhalten den Wald zu roden – zusaetzlich zu dem Reduzierungseffekt des Laborfleisches das ende 2019 in mehreren asiatischen Laendern als Hackfleisch auf den Markt kommen soll.
    Damit wuerde jeder Betrug einhalt geboten werden und Beschiss waere nicht moeglich.
    Sagen wir mal 1000 Hektar Waldbestand muessten rund 300 Millionen Guaranies jaehrlich einbringen um die Inhaber davon abzuhalten den Wald zu roden. Das ergaebe dann rund 300 Tausend Guaranies jaehrlich pro Hektar stehen gelassener Wald. Die Vereinten Nationen ziehen die ausgezahlten Summen direkt vom Konto des jeweiligen Landes ab das dieses bei der Weltbank hat mit der Auflage diese Summe von den gerodeten Flaechen des jeweiligen Landes abzuziehen, d.i. von den Inhabern der gerodeten Flaechen.
    Das waeren rund 50 US$ pro Hektar Waldbestand – da lassen wir alles steht und liegen und auch den ehrenwerten Wald. Also rund 43 Euro pro Hektar wuerde es sich die EU oder Vereinte Nationen (UN) doch kosten lassen wollen fuer den erhaltenen Wald zu zahlen, oder!?
    Wo darf ich schon mal meine Bankdaten hinschicken?! Die Koordinaten meines Waldbestandes auch gleich.
    Da singt sogar der Wald „Hulapalu“: https://www.youtube.com/watch?v=Z6vR8ZJTfb8; genauso wie die Mennoniten in der Kirche wenn den Viehzuechtern der kahlen gerodeten Flaechen diese Sondersteuer aufgebrummt wird.

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