Paraguay: Wieder die Schweiz von Südamerika?

Asunción: Paraguay galt schon früher oftmals als die Schweiz von Südamerika. Jetzt scheinen sich Teile der schweizerischen Artgenossenschaft wieder mehr für Investitionen hier im Land zu Interessieren.

Die wirtschaftlichen und kommerziellen Beziehungen zwischen Paraguay und der Schweiz waren in den letzten Jahren günstig, was die Einrichtung von größeren Direktinvestitionen fördert, betonten Vertreter und Mitglieder der paraguayisch-schweizerischen Handelskammer.

Während eines Panels zur Investitionspolitik zwischen Paraguay und der Schweiz untersuchten Behörden des Ministeriums für Industrie und Handel (MIC) sowie Geschäftsleute aus beiden Ländern Handels- und Investitionsförderungsverträge.

Der MIC-Minister Luis Castiglioni hob die positive Entwicklung der Direktinvestitionen aus der Schweiz hervor, die ab 2020 angenommen haben und derzeit durchschnittlich 153 Millionen US-Dollar pro Jahr erreichen.

Er verwies auch auf das Wachstum des multinationalen Konzerns Nestlé aus diesem Land, das seine Aktivitäten in Paraguay weiter ausbaut. Vor wenigen Tagen stellte das Unternehmen in Zusammenarbeit mit dem Arbeitsministerium eine Neuauflage des dualen Ausbildungssystems für junge Menschen zum Berufseinstieg vor.

Der Schweizer Botschafter Daniel Derzic erwähnte das mit Paraguay unterzeichnete Handelsabkommen und betonte die Bedeutung der Förderung von Geschäftsmöglichkeiten in Paraguay für europäische Geschäftsleute.

Das Meeting fand im Gebäude des Ministeriums MIC statt und wurde von der paraguayisch-schweizerischen Handelskammer mit Unterstützung des Vizeministeriums des Investitions- und Exportnetzwerks (REDIEX) organisiert.

Neben Minister Castiglioni und Botschafter Derzic waren bei dem Treffen der Präsidenten der Zentralbank von Paraguay (BCP), José Cantero, die Ministerin von Rediex, Estefanía Laterza, der Präsident der Handelskammer, Sebastián Campos Cervera und Fernando Beconi, der Leiter der Anwaltskanzlei Beconi, anwesend.

Wochenblatt / El Nacional

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4 Kommentare zu “Paraguay: Wieder die Schweiz von Südamerika?

  1. In der Schweiz ist der Anbau von GVO verboten. Da erstaunt es einem nicht, vor ein paar Jahren Geschäftsräume von Syngenta Basel in Mariano Roque Alonso angetroffen zu haben (hinter ehemalig Espańa Supermercados, zwischenzeitlich sind se von da verduftet). Was die wohl hier im Paraguay zu suchen hatten? Jä, wo sind denn die 153 Millionen US-Dollar pro Jahr aus dem Schwitzenland investiert? Keine einzige Produktionshalle der Nestli gibt es hierzulande. Zeigens nun an hiesig Schwitzer Hochschules für Hochbetuchte im 9. Weltland, wie man Stillsitzer zu Schwitzerfränggggli 14.50 das Kilo herstellt, welcher im Schwitzenland für Schwitzerfränggggli 17.50 das Kilo erhältlich ist. Dat soll 153 Millionen Schwitzerfränggggli pro Jahr kosten? Ist immerhin schon mal was. Ich meine, einmal einen Tag weg ausim Beatmetenhüüüüsli raus vom täglich Weisungen und Akten in den amtlich bewilligten Behälter ein- und auszureihlen. Zum Kafichränzli mit hiesig Korrupties. Oh, nanana, da geht natürlich alles mir rechten Dingen zu. Der Halbschuh wir mir auch gscheit auf dem Diente de Stockzahn ab so viel Gringo auf einem Foto grinsen.

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  2. Grrrrüëtzi, Äërs*hi. I mein: Grüëszi, allesamt dieser Grütze von Leuten!
    Was bleibt den Schwurgenossen auch schon anderes übrig als sich anderweitig nach frischer Weide umzusehen.
    Ihr Bankenzockersystem wurde vor einem Jahrzehnt von den Amerikanern zerschlagen. Ab 1980 wars definitiv aus mit der so hochgejubelten und besungenen weil hoffnungslos überteuerten Horlogerie Made in Swisse – und das wars dann auch was in der Schweiz produziert wird. Außer natürlich weit überteuerte Dienstleistungen.
    Die Schweiz produziert praktisch nichts mehr was sie besonders macht und wann nun haben sie zuletzt ein Produkt gesehen wo Made in Switzerland droben steht? Genau, eigentlich nie.
    Will irgendwer meine Wenger Commando Uhr (Quartz natürlich) kaufen? Es tut mir schon seit gefühlten Ewigkeiten leid daß ich das überteuerte Ding mal gekauft habe. Bin seit geraumer Zeit auf automatische Seiko 5 Fliegeruhr umgestiegen – die gab’s 2 Stück für den Preis von einer aus der Schweiz (2 Automatiks aus Japsland bekommst für halb so teuer wie 1ne mit Quartz aus der Schweiz). Ich wußte es damals eben nicht besser.
    The Rise of Japanese Watches (& How the Swiss Lost) – https://www.youtube.com/watch?v=V2MWfQkVo6s
    Allerdings schickt sich die Schweiz wieder an zum weltweiten Waffenproduzenten zu werden seit dem Ukrainekrieg. Der Bundesrat hat zwar die Neutralität wieder bestätigt aber eine handvoll Kantone wollten schon ausbüchsen und zur Großmacht werden. Zum Glück zog die Vernunft wieder ein trotzt ein paar Größenwahnsinnigen.
    Das Problem bleibt aber weiter bestehen: Was denn wird in der Schweiz produziert?
    Rußland mußte die Ostschweiz um 1820 vor dem Verhungern retten als das Jahr ohne Sommer wegen dem Tambora Vulkan kam. Ich wüßte nicht wie sich die Schweiz ohne Weizen und Mais aus Rußland bzw der Ukraine ernähren will. Sie sind keineswegs autark betreffs der Lebensmittel wenn’s drauf an kommt.
    Wovon also wird die Schweiz ihr Einkommen in der Zukunft erhalten?
    Die weltweiten Verbrecher ein Konto in der Schweiz führen zu lassen, ungestraft und diese so abzuzocken – dem Treiben schob die USA vor einigen Jahren mit den UBS Prozessen einen Riegel vor. Für immer. Die ganze Masche mit dem Bankgeheimnis zieht nicht mehr für die Kriminellen der Welt. Daraus bestand ja gerade das Geschäftsmodell Schweiz. Man erlaubte allen Kriminellen, Verbrechern, Mördern, Mafiosi und Gangstern der Welt als honoriger Ehrenmann in der Schweiz das gestohlene oder Blutgeld zu bunkern. Die Schweiz melkte diese Konten dann gehörig aber das kam immer noch billiger für das organisierte Verbrechen dieser Welt als anderswo Gefahr zu laufen all das Geld zu verlieren. Davon lebte die Schweiz ab etwa 1900 bis etwa 2008 – gut 100 Jahre in Saus und Braus. Horlogerie hin oder her – die Banken waren das Rückgrat des schweizer Wohlstandes.
    Jetzt müssen sie sich selbst erfinden und über ihren Schatten springen. Einen auf Abholzer der Karpaten zu machen da kämen sie den Össies in die Quere. Überteuerte Autos und Maschinen zu bauen mit eingebauter Obsoleszenz – da kämen sie den Deutschen in die Quere. Da bleibt eigentlich nur der Puff als Garant für extraordinäre Renditen.
    Ah ich les da was von Nestle. Ja klar. Nur eben haben wir ja festgestellt daß man im Chaco nur 780 Kg/ha Mais bekommt wo in Europa man etwa 10360 Kg/ha bekommt. Und dem Paraguayfluß graben jetzt gerade die Brasilianer das Wasser ab. Will Nestle hier Sand schaufeln?
    Sie wollen sicherlich sich das Wasser der Aquifero Guarani sichern.
    Da bekämen sie von mir aber einen riesigen Arschtritt. Wo Nestle Wasserrechte hatte in anderen Ländern da verdurstete und verarmte die lokale Bevölkerung. Sie kommen also um ein paar Lokalpolitiker zu schmieren um dann hier das Wasser rauszupumpen und nach der Schweiz zu bringen. “Macht es euch doch selbst”, ist die Devise.
    Taut eure schweizer Gletscher auf und füllt das Wässerle in die Flaschen ab. Das ist euer Wasser. Das Wasser vom Paraguay das bleibt hier.
    Nestle: Water Theft and More Exploitation Part Two – https://www.youtube.com/watch?v=ZMXJWLOCrU8
    Dieses sind wieder Sauger und Zocker auf der Suche nach Rohstoffen die sie anderen Ländern wegstiebitzen wollen und die lokale Bevölkerung bleibt mit nichts zurück. Das ist Neo Kolonialismus.
    Die Schweiz hat selber genug Wasser um das in alle Welt zu verkaufen. Nur eben wollen sie ihre eigenen Seen nicht leerpumpen und versuchen dann anderer Herren Länder ihr Wasser zu stehlen. Sie wollen jetzt dem Aquifero Guarani ans Eingemachte. Da sollte es nur einen kräftigen Klapps auf die schmierigen und gierigen Finger geben. Die Schweizer werden so langsam zum traditionellen Zigeuner.
    Mach’s dir doch selbst, Swizzero!
    Nestlé nimmt Menschen in Afrika das Wasser – Pure Life Skandal ARD – https://www.youtube.com/watch?v=CoOECk4UCkE
    Auch im vom Austrocknen bedrohten Kalifornien in den USA versuchen diese Langfinger den Leuten das Wasser vom Munde wegzunehmen.
    Nestlé faces backlash over water sourcing from drought-prone California – https://www.youtube.com/watch?v=aG62UJIsmd4
    Pumpen sie doch den genfer See leer und bringen sie das Wasser den Leuten im Chaco grattttiiii! Johannes Calvin wird’s ihnen schon danken.
    Raus mit diesen aus Paraguay!

  3. Auch diese Leute wurden von Putin gestoppt in Osteuropa. Ihnen lief sicherlich schon das Wasser im Maul zusammen nach den Rohstoffen Russlands und der Ukraine da Russland das wasserreichste Land der Welt ist. Sie wollen nun den Aquifero Guarani leerpumpen.
    An der polnischen Grenze war also mit Ausbeute schluß.
    Jetzt suchen sie ihr Opfer nun im Westen wo ihnen niemand aufs Händchen klappst.
    Putin bewahrt Osteuropa vor diesen Aasgeiern und stopp den Neokolonialismus dort vor Ort.
    Diese wollen ganz klar den Aquifero Guarani an die Wäsche und den Paraguayern das Wasser ausschöpfen.
    Die Schweiz sollte eigentlich ihre eigenen Seen ausschöpfen wollen sie Wasser verkaufen. Sie zahlen gewöhnlich keinen Cent um das Wasser anderswo rauszupumpen.
    Schöpft zuerst mal die Schweiz leer und bringt das Wasser dann in den Chaco. So rum müßte es sein.

  4. Uruguay wurde die Schweiz Südamerikas genannt, nicht Paraguay. Dies habe ich kritisch hinterfragt und es muss demnach stimmen, schließlich habe ich den südtiroler Hilfsschulabschluss und habe als Möchtegern-Professor meine Kontakte zu US-amerikanischen und brititschen Denkfabriken, Universitäten, ehemaligen Geheimdienstlenr und andere. Meine Meinung formiere ich nicht nach den deutschen Qualitätsmedien wie der Bildzeitung usw.

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