Paraguayer bittet um Hilfe für Rückkehr nach Verbüßung seiner Haftstrafe in Mosambik

Maputo: Ein Paraguayer namens Derlis Mendoza gab an, dass er in Mosambik, Afrika, festsitzt, nachdem er eine achtjährige Haftstrafe wegen Drogenhandels verbüßt hat, aus der er 2020 entlassen wurde.

Er bittet nun um Hilfe, um sein Rückflugticket nach Paraguay zu bezahlen, da er weder über die finanziellen Mittel noch über die erforderlichen Dokumente verfügt.

“Ich bin zu acht Jahren verurteilt, ich bin seit 2020 auf Bewährung und zahle 500 US-Dollar mit Hilfe von Verwandten, ich möchte in mein Land zurückkehren, aber ich habe keine finanziellen Mittel und ich arbeite nicht”, sagte Mendoza im Kontakt mit der paraguayischen Presse.

Der Mann stammt aus dem Departement Alto Paraná, hat fünf Kinder und sagte, dass ihm ein Bein amputiert wurde, so dass es noch schwieriger ist, eine Arbeit zu finden, um seine finanziellen Ausgaben zu decken. Er bedauerte, dass ihm der paraguayischen Botschafter in Südafrika, Juan Ignacio Livieres, nicht helfen kann.

“Der Sekretär der Botschaft in Pretoria heißt Joaquín Gómez, er will mir keine Lösung anbieten, ich bin behindert. Sie sind die Behörden, und sie müssen sich um uns kümmern. Ich habe mit einer paraguayischen Frau ein Drogendelikt begangen. Das ist meine Situation”, sagte Mendoza.

Er versicherte, dass er im November dieses Jahres in seine Heimat zurückkehren wolle und mindestens 2.000 US-Dollar benötige, wofür die Telefonnummer +258 84 252 7295 eingerichtet wurde, die für Rückfragen zur Verfügung steht.

“Ich habe seit 2013 eine orthopädische Beinamputation auf der rechten Seite, ich habe meinen Vater verloren, ich bin Familienvater und habe fünf Kinder, ich komme aus Alto Paraná, aus dem Viertel 24 de Octubre. Ich bitte die Bürger, den Präsidenten der Republik, den Präsidenten des Obersten Gerichtshofs”, sagte er.

Wochenblatt / La Nación

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4 Kommentare zu “Paraguayer bittet um Hilfe für Rückkehr nach Verbüßung seiner Haftstrafe in Mosambik

  1. Meiner Meinung nach sollte man Personen mit einem einschneidenden Handicap grundsätzlich genügend Hilfe für die notwendigsten Dinge zur Verfügung stellen. Schließlich kann er das nun nicht mehr selbst bewältigen. Aber ob es unbedingt 2000 $ sein müssen, ist eine andere Frage. Mit 1000 $ würde es vielleicht auch funktionieren.
    Gerade in diesen Zeiten hoher Inflation muss man immer bedenken, dass Geld nur noch ein vergängliches Blatt Papier ist.
    Und falls nun immer noch Bedenken bleiben, dann könnte man ihn dazu verpflichten, anschließend in PY einen Job (zb. als Busfahrer mit Automatikgetriebe) anzunehmen.

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  2. Mein Leben hat mich gelehrt, das eine Hilfe an so einen Menschen vergeblich ist, es gibt sie einfach, Menschen die ihr Leben nicht geregelt bekommen, sie sind einfach unfähig.
    Die Vorstellung 5 Kinder zu haben und nicht für sie da zu sein, ist doch schrecklich genug, oder?
    Wann hat er denn an seine 5 Kinder gedacht, als er seine kriminelle Tätigkeit aufgenommen hat, doch wohl eher nicht.
    Helfen sollte man den Kindern, damit so eine Chance haben, für ihr Leben.

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