Paraguayische Delegation gewinnt Bronzemedaille bei der Mathematik-Weltmeisterschaft

Asunción: Sebastián Cano (17) ist Schüler des Diözesanbildungszentrums Monsignore Jerónimo Pechillo (CED) in Coronel Oviedo, der mit der paraguayischen Delegation die Bronzemedaille der Mathematik-Weltmeisterschaft in Russland gewann.

Aufgrund der Covid-19-Pandemie wurde die Meisterschaft in der Universität Comunera von Asunción virtuell abgehalten. Aus Russland erfolgte die Fragestellung über eine Videokonferenz.

Die Weltmeisterschaft bestand aus zwei mathematischen Prüfungen, bei der jeweils drei Aufgaben zu lösen waren und an zwei aufeinander folgenden Tagen durchgeführt wurde. Die Schüler hatten für die Prüfungen viereinhalb Stunden Zeit.

Die weiteren Teilnehmer der paraguayischen Delegation heißen:

Daniel Sebastián Peña Valinotti, 18 Jahre – Asunción (Cristo-Rey-Schule).

Alfredo Nahuel Gómez Ruiz, 17 Jahre – Lambaré (Santa Caterina da Siena Schule).

Gabriela Montserrat Ríos Berni, 17 Jahre – Asunción (San Ignacio de Loyola Schule).

Efrain Ezequiel Britez Berden, 16, aus Ciudad del Este (Bautista Schule in Alto Paraná).

Leiter der Delegation: Dario de Jesus Torres Herebia

Stellvertretender Leiter: Gerardo Paredes Sigfredo Fisch.

Wochenblatt / Prensa 5

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6 Kommentare zu “Paraguayische Delegation gewinnt Bronzemedaille bei der Mathematik-Weltmeisterschaft

  1. Wer von der “ Welt “ nahm noch teil ? Da ja man von Weltmeisterschaft redet, oder waren nur Paraguayer online.
    Ich wage sehr zu bezweifeln, das ein Pyler in Mathe was hebt, aber sei Ihnen vergönnt, wenn keiner weiter dran teilgenommen hat. Rechenschieber ist nicht mehr inn, damit kann kein Europäer mehr umgehen und Südamerikaner schon garnicht, haben dieses Wort noch nicht einmal gehört.

  2. Rechenschieber sind “ Relikte“ aus DDR Zeit, wo es noch kein Handy oder Taschenrechner gab. Aber egal, ich besitze noch son Teil, allerdings kann ich auch nur noch +,- geteilt und * rechnen, Prozent und hoch 3 oder andere kann ich nicht mehr, hab ich wieder vergessen. Habe letztens erst wieder das Teil gefunden und meine Familie gefragt, ob sie wüssten was das ist, ok von meiner Lebensgefährtin kam spontan, ein Lineal, was es auch ist.

  3. Natürlich könnte ich jetzt auf de.wikipedia.org nachschauen, wer den Rechenschieber erfunden hat.
    So spontan würde ich schreiben, dass das schon ne Weile her ist (darum habe ich das in meinem ersten Kommentar auch erwähnt. Wobei ich nicht davon ausgehe, das die Einheimischen einen Rechenschieber bedienen können. Heute gibt es ja CalcApp, um 2 Mil 200 plus Mil zu summieren).
    So spontan würde ich sagen, dass die Araber den Rechenschieber erfunden haben. Die Kreuzritter haben während ihren drei Kreuzritterzügen den Arabern ja einiges an Mathematik geklaut (gemäß Kirche war das Teufelswerk), wurden Jahrhunderte später wieder gefunden und als europäische Mathematik „verkauft“, ohne die wahren Meister zu erwähnen.
    Plus und Minus sind Rechenart 1, Mal und Geteilt Rechenart 2 und Potenzieren, Wurzeln, Logarithmieren sind Rechenart 3.
    So weit sind die europäischen Kinder ca. in der 6. Klasse, um Rechenart 3 zu können. Hier im Prinzip auch. Habe ja auch schon in hiesige Bücher der Oberstufe gesehen. So schlecht sind sie gar nicht.
    Aber: Die Bücher können noch so gut sein. Die Lehrer sind meist gut um sie in die Mülltonne zu treten und die Kinder interessieren sich einen Deut für Mathematik. Streichhölzer, um Müll abfackeln, Schwuddi Iglesias 120 dB und leere Bierbücksentürmchen können die hier schon als Säuglinge, noch nicht, als 40-Jährige mit der Mentalität von europäischen 4-Jährigen auch noch nicht, dennoch können sie ab Säuglingsalter auf dem Arm von Mama und Papa schon Erfahrungen sammeln.

    1. Damals haben auch die Einkaufsläden ohne elektronische Kasse mit ich weiß den Namen nicht mehr, aber Kugeln oder Rollen hin und her geschoben ( von den Russen eingeführt), um zu rechnen, was zu bezahlen ist. Da hatte ich das Ergebnis mit dem Rechenschieber schneller.

    2. Damit hast Du Recht, die Bücher ( soweit vorhanden) sind anspruchsvoll, was ich auch täglich bei meinem “ Sohn“, mitbekomme. Die Aufgaben, die die Kinder jetzt über Internet zugesandt bekommen, davon haben die noch nie etwas gehört in der normalen Schule. Aber ich sagte schon mehrmals, daß, das Niveau eines “ Professoras“ mit dem Level eines 4 klässlers geht, darüber hinaus haben die Lehrer keine Ahnung. Sind eben nur Leerer.

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