Paraguayische Streitkräfte geben “unhaltbares“ Versprechen

Asunción: Nachdem man davon ausgeht, dass Abrahan Fehr tot ist, wendete sich das Militär in einem Schreiben an die Öffentlichkeit und verspricht der EPP den Garaus zu machen.

Die militärischen Kräfte veröffentlichten ein Kommuniqué in dem steht, “dass sie die Vandalen verhaften werden, die Landsleute umbringen“ – in direktem Bezug auf die Mitglieder der selbsternannten Paraguayischen Volksarmee.

Sie solidarisieren sich zudem mit den Familienmitgliedern von Geiseln und Opfern der EPP und garantieren weiterhin alle Garantien für ein demokratisches Leben der Nation. Sie werben zudem damit, den gemeinsamen Einsatzkräften mit nützlichen Informationen dienlich zu sein und sich nicht auf die Seite der Verbrecher zu stellen.

“Der Bevölkerung sollte klar sein, dass wir, Polizei und Militär unter dem Motto Gewinnen oder Sterben arbeiten. Wir werden nicht ruhen, bis wird den letzten Mörder dieser Bande verhaftet und die terroristische Bande zerschlagen haben“, lautet der letzte Absatz des Schreibens.

Der Sprecher der gemeinsamen Einsatzkräfte Oberstleutnant Víctor Urdapilleta, erklärte jedoch auch, dass die FTC nicht alle Bereiche permanent bewachen könnte.

Die Familienmitglieder von Abrahan Fehr kamen heute Morgen um 07:20 Uhr in die Gerichtsmedizin nach Asuncion, begleitet von Senator Arnoldo Wiens, um die Leichenreste zu identifizieren, die gestern auf der Estancia San Eduardo nahe Tacuatí gefunden wurden.

Wochenblatt / Última Hora

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3 Kommentare zu “Paraguayische Streitkräfte geben “unhaltbares“ Versprechen

  1. Klar, die Paraguayischen Streitkräfte können solche uneinhaltbaren Versprechen in Ruhe abgeben, das nicht nur das Versprechen uneinhaltbar ist, sondern die „Streitkräfte“ selbst gar nicht existieren. Die sogenannte paraguaischen Wehrmacht besteht schon seit Jahren lediglich aus 11.000 ebenfalls nicht mehr existierenden Rentenbeziehern für die Teilnahme am Chaco-Krieg 1932 – 1935 und noch aus ein paar tausend Obersten und Generälen, die den Staat auch nur viel viel Geld kosten. Wahre „Streit-Kräfte“ gibt es schon lange nicht mehr. Denn die alternden Generäle und Oberste werden kein Gewehr mehr schultern, wenn es drauf ankommen sollte, und Streit-Kräfte sind nunmal dazu da, daß sie streiten. Und die werden auch nicht im Norden des Landes durch die Gebüsche schleichen, um EPP-Leute aufzulauern. Was die 11.000 noch immer Rente beziehenden Chaco-Krieger betrifft: die jüngsten noch lebenden Soldaten aus dem Chaco-Krieg, die bei Kriegsende 1935 20 Jahre alt waren, müssen heute mindestens 103 Jahre alt sein. Man kann sich schlecht vorstellen, daß von diesen Chaco-Helden immer noch 11.000 am Leben sein sollen. Jedenfalls kommen sie auch scheinbar noch zu den Wahlen, vielleicht leben sie doch noch.

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