Paraguayisches Rindfleisch geht neue Wege

Asunción: Nach der positiven Aufnahme der Premium Abschnitte paraguayischen Rindfleisches in Chile und der damit verbundenen Hoffnung die Liefermenge wie einst zu erhöhen, denken die Züchter jedoch auch an neue Märkte, wohin der Proteinträger exportiert werden kann.

Darunter befinden sich Peru, Vereinigten Arabischen Emirate und auch die Vereinigten Staaten von Amerika. Für Lima und Dubai werden ähnliche Präsentationsveranstaltungen geplant wie erfolgreich in Santiago de Chile durchgeführt. Um diese Marketingstrategie langfristig aufrecht zu erhalten soll vom Verkauf eines jeden Rindes 1 US-Dollar in einen Fond eingezahlt werden.

Zeitgleich laufen Gespräche mit den Nordamerikanern, damit demnächst auch paraguayisches Rindfleisch in die USA exportiert werden kann. Germán Ruiz, Präsident der ländlichen Vereinigung Paraguays (ARP) erklärte, dass es in Presidente Hayes und San Pedro zusammen 3,3 Millionen Rinder gibt, die für Schlachtungen vorgesehen sind.

Auf lange Sicht wird die Menge der gezüchteten Rinder etwa verdoppelt, was zum einen eine größere Weidefläche und demnach Abholzung mit sich bringt und zum anderen eine Verbreiterung des Marktes und parallel dazu des Gewinnes.

(Wochenblatt)

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2 Kommentare zu “Paraguayisches Rindfleisch geht neue Wege

  1. Paraguay benoetigt dringendst eine Agrarreform !!!

    Die Gesetze zum Landbesitz in Hektar pro Person muessen dringendst eingehalten werden, zum Wohle aller Bewohner von Paraguay !

    Bezueglich Abholzung Chaco….

    Nur noch 100-200 Hektar Rodung pro Familienfarm, pro Jahr !!!

    Keine neuen Empresas mehr !!!

    Und keine „Zahnartzt-Bauern“ mehr !!!

    Damit duerfte sich die Entwaldung deutlich verlangsamen !
    Weil nicht mehr interessant fuer grosse Spekulanten !!!

  2. Ich bin der Meinung, dass es gut waere wenn man sich die florierenden Kolonien der Menoniten zum Beispiel nehmen wuerde um den Chaco zu besiedeln, zu bewohnen, zu bewirtschaften und zu schuetzen !

    Allerdings unter heutigen Kriterien der Landentwicklung,
    Stichwort „Reservas“ mehr oder weniger von etwa 50% der Flaeche Total.

    Ein guter Ort fuer eine neue Kolonie, waere Agua Dulce, zum Beispiel.

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