Park mit historischer Vergangenheit eingeweiht

Yhú: Eine neue Touristenattraktion soll den Besuchern Erholung und Entspannung bieten, aber der Park Isla Pakova hat auch eine historische Vergangenheit, die es zu erhalten gilt. Er wurde letzte Woche offiziell eingeweiht.

Es ist eine historische Stätte, in der mehr als 2.000 Menschen, hauptsächlich Frauen, Kinder und ältere Menschen, während des Dreibund-Krieges von Januar bis September 1869 gefangen gehalten wurden.

Der Park wurde mit einem Ritual der Indigenen der Ethnie Mbya-Guaraní von den Stammesältesten Jarýi Jasuka, Jarýi Rogelia und Karai Emiliano in Begleitung von Jarýi Sara eingeweiht, die die Energie ihrer Ahnenkultur auf den Ort übertrugen.

Der Bürgermeister von Yhú, Arturo Jara Espinoza, betonte, dass das Projekt die Rettung einer längst vergessenen Geschichte darstelle, die die Bewohner des Ortes würdigt, die sich den Verboten widersetzt haben, denen zu helfen, die dort eingesperrt gewesen seien. „Anstatt uns für ein schmerzhaftes Ereignis in unserer Geschichte zu schämen, sind wir stolz darauf, dass unsere Vorfahren diesen Menschen, die in unserer Stadt gefangen gehalten waren, humanitäre Hilfe geleistet haben“, sagte er.

Eine Militärkapelle begleitete die feierliche Einweihungszeremonie und die ersten Besucher zeigten Respekt für die geleistete Arbeit.

Sie würdigte auch María Ana Paredes, eine heldenhafte Bewohnerin aus Yhú, die Menschen in Not humanitäre Hilfe leistete.

Der unter der Leitung des Architekten Daniel Irrazábal entstandene Komplex des Parks Isla Pakova besteht aus einem großen künstlerischen Wandgemälde in Form einer Gebärmutter des Künstlers Jorge Aguirre Soto. Die Betrachter sehen Szenen der Odyssee über die Schicksale der Bewohner des Krieges Guasu und Bilder, die das Heldentum und Solidaritätsgeist paraguayischer Frauen unterstreichen.

Die Arbeit würdigt alle Frauen, die über die politischen Differenzen der Zeit hinweg gemeinsam marschierten, mit humanistischen Einstellungen, die von den neuen Generationen mehr geschätzt werden müssen.

Es gibt auch eine ökologische Wanderroute, die das Wandgemälde mit den Wasserfällen und der Vegetation des Parks Isla Pakova in die natürliche Umgebung integriert. Darüber hinaus weitere Rundwege durch den Wald, Badeplätze, Natursportattraktionen sowie eine Seilrutsche.

Wochenblatt / Ultima Hora

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