Paso Yobai: Jeden Monat 50 Kilogramm Gold

Asunción: Der Abgeordnete Ever Noguera beschuldigt den ehemalige Senator Gustavo “Pipo“ Alfonso, ein angebliches Schmugglernetzwerk zu betreiben, das anscheinend dem Gold aus Paso Yobai gewidmet ist.

Er sagte sogar, dass der ehemalige Präsident Horacio Cartes sich dessen Vergehens bewusst sei. Er fordert, dass die Staatsanwaltschaft den Vorfall untersuche.

Noguera versicherte gegenüber dem Fernsehsender Telefuturo, dass dieses illegale Netzwerk jeden Monat eine ungefähre Summe von 10.000 Millionen Guaranies für den Verkauf von fast 50 Kilo Gold umsetze.

Für den Abgeordneten sei der ehemalige Präsident der Republik, Horacio Cartes, sich der Tatsache bewusst, unter Berücksichtigung, dass Alfonso einer einer seiner vertrauenswürdigen Männer gewesen sei. „Natürlich geht man davon aus, dass der Chef ebenfalls involviert sein muss“, sagte Noguera.

Ein weiterer Beteiligter, so Noguera, sei der ehemalige selbst ernannte Gouverneur des Departements Guairá, Óscar Chávez.

Er bekräftigte, dass die falsche Note, die vorgelegt worden sei, als Rodolfo Friedmann, der damalige Gouverneur, in seinen Flitterwochen war, ein Schlag gewesen sei, der genau von Chávez verübt wurde, um den Leiter vom Departement daran zu hindern, mit Gold zu arbeiten.

Alfonso bittet darum, dass die Staatsanwaltschaft den Fall untersucht und die Abgeordnetenkammer das Thema ebenfalls erörtert.

Er sagte auch, dass das vermeintliche Netzwerk einen nächsten Schlag aushecken würde, um die Auslizenzierung in dem Gebiet einer Firma voran zu treiben, deren Vertreter ein öffentlicher Beamter wäre. Er verfüge nicht über die wirtschaftlichen Mittel, um ein Unternehmen dieser Größenordnung zu besitzen.

Wochneblatt / Ultima Hora

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4 Kommentare zu “Paso Yobai: Jeden Monat 50 Kilogramm Gold

  1. Es war schon immer so – wo Gold gefunden wird, sind die Banditen nicht weit. Mit dem was hier geschildert wird war zu rechnen und es kann noch viel schlimmer kommen. Oder/und es werden mit brutalen Mafiamethoden die Stimmen der Kläger zum Verstummen gebracht. Und was auffällt, fast alles aus den Reihen der „ehrenwerten Gesellschaft“ mit Parteibuch heraus.

  2. Irgendwie hat man den Eindruck, dass Männer mit kindisch klingenden Spitznamen, wie in diesem Fall der Ex-Senator „Pipo“ Alfonso, der Drogenboss aus CDE „Cucho“ oder dieser „Neneco“ besonders krumme Dinger drehen.

    Es sollte daher naheliegend sein, dass dieser Senator Galaverna, Spitzname „Calé“ auch Dreck am Stecken hat – weiss sicher jeder, nur ist dieser Galaverna eine Institution – ausserdem hat er mit 50 jahre jüngeren Mädchen Pornos gedreht – in dieser Hinsicht ein echtes Vorbild vieler paraguayischer Männer.

  3. Was soll man dazu sagen? Goethe hat es wie folgt formuliert:
    Euch gibt es zwei Dinge
    So herrlich und groß:
    Das glänzende Gold
    Und der weibliche Schoß.
    Das eine verschaffet,
    Das andre verschlingt;
    Drum glücklich, wer beide
    Zusammen erringt!

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