Passen Sie auf beim Umtauschen von Banknoten

Asunción: In letzter Zeit tauchten einige Pressemitteilungen auf, weil es zu Problemen beim Umtauschen von ausländischen Banknoten, wie beim Euro oder dem USD, kam, wenn die Geldscheine verschmutzt, markiert, fleckig oder anderweitige Mängel aufwiesen.

Vor allem wegen der Kontroverse um US-Dollar, die wegen Flecken oder anderer Mängel abgelehnt wurden, sagte der Direktor der Vereinigung der Banken von Paraguay, Juan Carlos Martin, dass ihnen die gleiche Anforderung bei der Ausfuhr dieser Banknoten auferlegt werde.

„Wir bekommen die Banknoten und verkaufen sie dann ins Ausland. Diese Korrespondenzbanken möchten keine befleckten oder gekennzeichneten Banknoten erhalten. Es ist kein Problem des lokalen Bankwesens. Wir sind auch sehr verärgert, niemand lehnt dies gerne ab, aber wir sind verpflichtet, wir haben keine Alternative“, sagte Martin gegenüber Radio UNO 650 AM.

Als er darauf angesprochen wurde, dass diese Probleme in Argentinien und Brasilien nicht auftreten, stellte Martin fest, dass die Klauseln von den Korrespondenten festgelegt werden, die die Banknoten erhalten.

„Sie legen die Spielregeln fest. Wenn wir diese Geldscheine ausführen möchten, fordern die Korrespondenzbanken, dass sie neu sind, keine Flecken aufweisen, nicht beschädigt sind usw. Es ist kein Problem des lokalen Bankwesens“, sagte er.

Martin sagte weiter, dass es für lokale Banken auch unangenehm sei, markierte oder befleckte Banknoten, die von lokalen Kunden umgetauscht werden, abzulehnen, aber die Regeln seien die gleichen.

„Nein zu einem Kunden zu sagen, bevor eine Einzahlung in US-Dollar erfolgt, widerspricht praktisch dem Wesen der Bank. Wir sind es aber, die dann später das kaputte Geschirr in dieser Angelegenheit bezahlen“, schloss Martin seine Erklärungen zu dem Thema ab.

Wochenblatt / ADN Paraguayo / Foto Archiv

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8 Kommentare zu “Passen Sie auf beim Umtauschen von Banknoten

  1. Ist doch gar kein Problem. Einer der nach D. reist tauscht hier dem Betroffenen um und in D. wird man die immer los. Das ist schon immer so gewesen, auch als es noch die Mark gab, traten da immer wieder Wechselprobleme auf.

  2. aufgrund eines minimalen Einrisses von 3 Millimeter Länge bei einem 100.- Euro – Schein hat diesen keine Bank gewechselt. Der Schein war ansonsten völlig in Ordnung. Äußerst kleinliche Verhaltensweisen der Banken habe ich auch bei 10- Euro – Scheinen erlebt.

  3. Wieso funktioniert eine Ruckgabe der Noten, bei einer Bank in der Schweiz ohne Probleme?
    Was machen DIESE Banken mit den verschmutzten Noten? Zu faul zum Arbeiten sind diese Angelehnten der Banca Central

    1. Beschädigte Banknoten können jederzeit kostenlos im Ursprungsland umgetauscht werden. Der Transport dorthin kostet aber nicht nur Fracht sondern auch Versicherung, deswegen scheuen die Banken und Wechselstuben diese anzunehmen. Jeder muss sich selbst darum kümmern und versuchen diese in ihr Ausgabeland zu bekommen, sei es durch Freunde, Verwandte oder Familienangehörige die sie im täglichen Verkehr ausgeben oder bei einer Bank einzahlen.

  4. Schon seltsam, wenn man bei einer Bank ein Dollarkonto hat, dann werden Dollars ausgezahlt und wenn man dann gleich diese Dollars in Guarani getauscht werden, dann gibt es Abzuege, wenn die Dollars markiert waren – bei der Auszahlung vom Konto gab es aber nicht mehr Dollars weil der Dollar beschaedigt gewesen ist, das passiert z.B, staendig bei der Coop-Bank in Filadelfia!

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