Pay TV Anbieter muß Schadensersatz zahlen

Asunción: Ein Gericht verurteilte in erster Instanz einen Mobilfunkriesen zur Zahlung einer stattlichen Entschädigung, da dieser trotz Kündigung einen Fernsehvertrag weiter laufen ließ.

Gustavo Estigarribia, ein ehemaliger Kunde von Tigo Star, verklagte die Firma, weil sein Name im Informconf (Schufa Eintrag) aufgeführt wurde. Diese löste eine Serie von Problemen aus, die mit finanziellen Problemen endete.

Obwohl der Verbraucherschutz (Sedeco) Tigo anfangs zu 28.062.400 Guaranies verdonnerte, ließ es der Luxemburger Konzern darauf ankommen. Die Wirtschaftskammer des Gerichts in erster Instanz ordnete Tigo Star die Zahlung von 175.000.000 Guaranies an, sowie 2,5% monatliche Zinsen ab dem Datum, wo es zur Unregelmäßigkeit kam.

Estigarribia, wollte einen Kredit in Höhe von 30 Millionen Guaranies aufnehmen und wurde bei der Beantragung damit konfrontiert, dass sein Name in der nationalen Schufa Datei eingetragen war. Auf der Suche nach dem Grund stieß er auf Tigo Star.

Estigarribia war Kunde des Pay TV Anbieters Tigo Star (ehemals Cablevisión) für zwei Jahre. Im Februar 2014 entschied er sich seinen Vertrag zu canceln, da er umzog. Die Kündigung wurde normal beendet, eine Summe von 212.600 Guaranies gezahlt.

Fast 10 Monate später wird Estigarribia bewußt, dass er bei Informconf eine Eintragung hat. Tigo Star hat sein Konto dupliziert. Er hatte ein Konto am alten Wohnsitz und eines im neune Wohnsitz. Die Tigo Angestellten kündigten jedoch nur das Kundenkonto am alten Wohnsitz, womit sich weiterhin Kosten anhäuften. Laut Estigarribia soll Tigo den Fehler eingesehen haben.

Als Schuldeingeständnis ist das jedoch noch nicht, da der Richterspruch vom Konzern nicht akzeptiert wurde und nun in Berufung gegangen wird.

Wochenblatt / Última Hora

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1 Kommentar zu “Pay TV Anbieter muß Schadensersatz zahlen

  1. Tigo ist als aggressives, raffgieriges Unternehmen mit schlechtem Service bekannt. Die Mitarbeiterinnen in den Kundencentern sind alle tertiaer eingestellt ueber eine Leiharbeitsfirma. Entsprechend ist die Identifikation gleich Null.

    Als Marktfuehrer sollte man eigentlich das Ziel verfolgen, die Spitzenposition zu behaupten – mit gutem Service und serioesen Handeln.
    Aber dann solche Sachen abziehen… ein Konto zu duplizieren und ein Service in Rechnung stellen, den es gar nicht gibt.

    Mir ist auch eine boese Ueberraschung passiert. Ich bekam von einer Leiharbeitsfirma ein Handy mit Tigo Vertrag. Nachdem der Vertrag mit der Leiharbeitsfirma auslief, bat ich darum, den Vertrag mit Tigo auf meine Kosten weiter zu fuehren, weil mich unter der Nummer natuerlich jeder erreicht. Das Handy musste ich der Leiharbeitsfirma natuerlich zurueckgeben.
    Als ich bei Tigo war, modfizierten wir den Vertrag und ich bekam einen neue Sim-Card. Ich fragte extra noch, ob es mit meinem deutschen Handy Probleme geben koennte. Nein, tat es nicht. Die Rechnung sollte mir ueber SMS kommen. Zwei Monate spaeter wurde meine Nummer ploetzlich blockiert.
    Ich lauf also nochmal zu Tigo, und die sagten mir ich hab die Rechnung nicht bezahlt. Sehr witzig, wenn nicht mal eine rechnung kommt! Und dann der Hammer: Auf der Rechnung stand was von Versicherung eines Handys (25.000 Gs). Das Handy, was ich schon laengst nicht mehr besitze. Der Mitarbeiterin war das voellig egal.
    Da ich das Handy aber dringend freischalten musste, bezahlte ich.
    Im modifizierten Vertrag sah ich lediglich, dass es sich lediglich um eine Vertragsaenderung handelte, nicht um einen neuen Vertrag. Diesbezueglich stand da auch nichts von der Versicherung, weil das ja nicht geandert wurde (obwohl ich das Handy gar nicht mehr besass).
    Protest also nicht moeglich.
    In der Zwischenzeit haben sie mir nochmal zweimal die Linie blockiert, weil nie eine Rechnung kam, obwohl versprochen – weder ueber SMS noch ueber Papierrechnung. Letztere kann auch gar nicht ankommen, weil die Adresse total falsch geschrieben, anstatt Petereby steht da „Peter Bug“.
    Ich werde sobald es geht, den vertrag mit Tigo kuendigen und zu Claro oder vox gehen. Mit Personal (Internetvertrag) bin ich auch nicht wirklich zufrieden.

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