Pereira: „Mario hat keine Erfahrung beim sozialen Kampf und bedroht die, die es haben“

Asunción: Der Disput den die linke Parteiansammlung Frente Guasu durchlebt ist anscheinend festgefahren und bedarf einer genaueren Analyse. Die Kämpfer für die Rechte der Armen, die schon seit Jahren aktiv sind, so wie Senator Sixto Pereira, sehen sich durch Mario Ferreiro bedroht, sehen die Partei bedroht.

Um die Frente Guasu zu schützen damit sie nicht von Personen wie Mario Ferreiro benutzt werden, wie es auch in anderen Parteien schon geschehen ist, treten die elf traditionellen Parteien der FG (G11) ein während neun weitere, die G9, Mario Ferreiro als Kandidat unterstützen.

Ferreiro ist trotz der politischen Vergangenheit seiner Eltern nichts weiter als ein gewollter Stimmenfänger für die Linke, die ohne seine Popularität stark an der 5% Hürde zu nagen hätte.

Jedoch soll es Ferreiro sein, der nach Aussage von Pereira, den Präsidentschaftsposten will, die Vizepräsidentschaft sowie den Großteil der Sitze im Kongress. Eine Übereinkunft scheint nicht möglich.

Ferreiro erklärte auch, dass er so oder eine Kampagne startet und Präsidentschaftskandidat sein wird, mit der Frente Guasu oder ohne sie. Jedoch bezweifelt dieser stark, dass trotz eventueller Zustimmung Pereiras zu seiner Kandidatur, er wirklich für ihn arbeiten würde.

Tatsächlich kann man die Streitigkeiten innerhalb der linken Gruppierung als Klassenkampf bezeichnen, da deren Vertreter aus verschiedenen Gesellschaftsklassen kommen und jeder andere Absichten verfolgt.

(Wochenblatt / Última Hora)

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4 Kommentare zu “Pereira: „Mario hat keine Erfahrung beim sozialen Kampf und bedroht die, die es haben“

  1. In einer Partei, die an der 5% Hürde nagt, entbrennt ein Streit über den Präsidentenposten.

    Das gibt es wohl nur in Paraguay, daß sich zwei um etwas streiten, das keiner von ihnen jemals auch nur annähernd erreichen kann.

    Ist das vielleicht nur ein PR-gag, oder sind die wirklich so verblendet?

  2. Naja 9mm, Lugo kommt ja auch aus der FG und hatte es damals geschafft, die Colorados aus dem Präsidentenpalast zu vertreiben. Es gibt „Gott sei Dank“ immer wieder mal Überraschungen.

    1. Das ist nicht ganz richtig , die FG ist eigentlich erst entstanden , als man Lugo schon „erfunden“ hatte ,
      Lugo selbst ist ja auch erst mitten im Wahlkampf einer Partei beigetreten !
      Lugo hatte als er antrat recht hohe „Beliebtheits“ Werte !!
      Ueber die Ferreiro nicht verfuegt !!

  3. offensichtlich hatte ich mit meinem kommentar recht.
    der zwiespalt ist nicht nur zwischen mario ferreiro
    und sixto pereira,sondern auch zwischen den gruppierungen
    die sie unterstuetzen. auf der einen seite die „BUERGERLICHE LINKE“ mit encuentro nacional,democrata
    cristiana,partido febrerista,pps usw und den CAMPESINO
    LINKEN wie sixto pereira,luis aguayo,jose rodriguez usw.
    sie glauben selber nicht an einen wahlsieg, sondern alle wollen sich auf den vorderen plaetzen auf der nationalen
    senatsliste platzieren.das sind ueber 30 000 ooo gs monatlich plus extras fuer 5 jahre.erkennbar ist auch wiederum die fuehrungsschwaeche von lugo.
    mein lieber „woidler“, dieses mal wird es keinen
    „blauen gott“ geben fuer den FG kandidaten.

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