Petta schlägt wieder zu

Asuncion: Der Senator Eduardo Petta (PEN) hat am Donnerstag bei der Sitzung des Parlaments einen Gesetzentwurf eingereicht, welcher die bürokratischen Hürden für den Erhalt von Nummernschildern und Cedula Verde beseitigen soll. Das Ziel dieser Gesetzesvorlage soll sein, dass alle Motorräder ein Nummernschild bekommen.

Die Nummernschilder werden unter Vorlage des Kaufvertrages ausgegeben werden. Dazu sollen „mobile“ Büros des Register Automotor eingerichtet werden, um die Voraussetzungen im Inland zu schaffen.

Eine weitere Änderung soll den Eigentümern oder Besitzern von Fahrzeugen die Möglichkeit geben, die Einschreibung und Beantragung der Cedula komplett durch einen Notar durchführen zu lassen. Die Änderung des Artikel 9, 10 und 12 des Gesetzes 608/95 welches die Einschreibung (Nummernschild/Cedula) regelt, haben die Genehmigung des Obersten Gerichtshofes. Senator Petta hofft die Zustimmung seiner Kollegen im Senat zu bekommen.

Nach dem Inkrafttreten der Änderung will der Senator dies so schnell wie möglich umsetzen. Diese Maßnahme soll auch das Ende der vorläufigen Nummernschilder und der braunen Cedulas sein. Die Gemeinden sollen dann keine Steuerplaketten ohne Nummernschilder mehr ausgeben. „Wenn wir es schaffen, alle Motorräder mit Nummernschildern zu versehen, werden die Überfälle zurückgehen“.

Eine weitere Forderung in diesem Gesetzentwurf ist die Erschaffung einer gemeinsamen Datenbank von Register Automotor, Nationalpolizei, Stadtverwaltungen und dem Ministerium für Öffentliche Bauten und Kommunikation (MOPC).

(Wochenblatt / Ultima Hora)

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6 Kommentare zu “Petta schlägt wieder zu

  1. Gute Idee. Doch haben die meisten Motos keine Steuerplakette. Also brauchen sie auch kein Nummernschild.
    Um da was zu ändern, müsste man den ganzen korrupten Bürokratismus beseitigen, angefangen in der Regierung bis hin zu den Polibandis.

  2. Chapeau !

    Der Mann hat gute Berater oder Verstand!

    Nur wiedererkennbarkeit der Fahrzeuge bringt etwas mehr Sicherheit.
    Der Unsinn mit dem Helmverbot zeigt nur die Dummheit mancher „Politiker“, Menschen, die noch nie etwas von maskierten Verbrechern gehört haben.

    Eine gemeinsame Datenbank und schnelle Abfragemöglichkeit auch von mobilen Stellen aus durch geschulte Mitarbeiter.
    Das würde schon viel Sicherheit bringen.

  3. Es kann nur so funktionieren: Ich kaufe ein Moto oder ein Auto, werde registriert und erhalte eine Chapa von der Firma, wo ich gekauft habe. Klar Nummernschild Diebstahl kann man nicht ausschließen, aber es würde wie in Europa in grenzen bleiben. Diese ganzen nicht zugelassenen Fahrzeuge machen das Leben schwer. Eine Landesweite Überprüfung der Fahrzeuge mit ein beschlossen.

  4. Ein Gesetz, dass vorschreibt, alle Neufahrzeuge und Gebrauchtfahrzeuge nur mit Nummernschild gehandelt werden dürfen, würde schon eine Verbesserung darstellen, die Besitzernamen werden bei einen Notar/rin eingetragen und von Ihm/Ihr an das Registeramt gemeldet. Alle im Verkehr befindlichen Fahrzeuge ohne Nummernschld, erhalten einen Frist von drei Monaten es nachzuholen.
    Es wäre ein Anfang in die richtige Richtung um auch kriminellen Banden das Handwerk zu legen.

  5. (1) Nur Motorräder verkaufen zu können, wen dies auch ein Kontrollschild impliziert, würde zu einem Verkaufsrückgang führen, da das Einlösen eines Nummernschild für viele Paraguayer ein drittel des Monatslohns ist (ca. 500 mil oder 660 mil vià Escribana und Chapa Provisoria), viele Hausfrauen und Jugendliche haben gar keinen Monatslohn. Dies wird die Moto-Lobby zu verhindern wissen.

    (2) Die Habilitation nur für Fahrzeuge mit Nummernschild herauszugeben ist Unsinn, wer kein Nummernschild hat wird auch keine Habilitation (Steuerplakette) lösen um nur die halbe Busse in Millionenhöhe in Guaranies zu erhalten, weil sehr viele – zB. Frauen und Jugendliche – das Moto nicht für die Arbeit brauchen, sondern in ihrem Barrio die verschiedenen Despensas, Bodegas, Motels, Draga Moneda, Ferre pp aufzusuchen, in welchen sie alles zu kaufen finden, was sie brauchen. Auch Tankstellen sind einfach aus dem Barrio heraus zu finden, nötigenfalls kann man Sprit auch im mitgebrachten Behälter kaufen und später einfüllen.

    (3) Aus oben erwähnen Gründen sowie der Tatsache, dass die Polizei in den Barrios nicht präsent ist (außer sie wird gerufen), geschweige den ein Moto ohne Helm oder Nummernschild anhalten würden, ist dieses Gesetz wieder eines von Tausenden in diesem Jahr, welche schlussendlich nur dazu dienten, dass die Senatoren so getan haben, als ob sie Arbeiten.

    (4) Dies sind meine Erfahrungen. Der guten Ordnung halber erwähne ich nicht in Asunción zu wohnen. Vielleicht ist es da anders, aber landesweit denke ich nicht, dass Senator Pettas Idee umzusetzen ist.

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