Pitbull verhindert Frauenmord

Ciudad del Este: Ein Hund der Rasse Pitbull verhinderte, dass ein Streit eines Paares im Mord der Eigentümerin endet. Seine Beschützerinstinkte ließen sie überleben.

Nelson Arnaldo Baruja Franco (56) unterstellte gestern Abend völlig betrunken seiner Ex Freundin Teodora Saldívar Pereira (52) etwas mit einem Freund angefanegn zu haben, den sie kurz ins Haus bat. Er war stetig eifersüchtig. Zuerst schmiss er einen schweren Stein auf das Dach des Hauses und später bei einer lebhaften Diskussion schlug er seine Ex-Freundin. Kurz darauf griffen sein Stiefsohn und seine Tochter ein und beschützten die Mutter. Der Mann wollte jedoch nicht nachgeben und war ebenso darin vertieft seine eigene Tochter mit einem Schraubenzieher zu verletzen.

Als hätte der Hund der Familie die Lage besonders gut einschätzen können mischte er sich ein und biss den Angreifer kräftig in die Unterarme womit der Eifersuchtsanfall schlagartig endete. Er wurde der Polizei übergeben. Den Schraubenzieher gab er freiwillig ab. Staatsanwältin Nilsa Torales klagte den Mann wegen versuchtem Frauenmord an, womit ihm bei Verurteilung 10 – 30 Jahre Haft erwarten.

Wochenblatt / Mas Encarnación

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6 Kommentare zu “Pitbull verhindert Frauenmord

  1. Der Hund konnte freilich nicht wissen, um was es bei dem Streit ging und wer nun recht hatte. Angenommen, der Hund hätte die falsche Person erwischt, da ginge schon wieder ein Geschrei los und die Forderung, solche Hunde in Paraguay zu verbieten. Denn z.B. in Deutschland sind tatsächlich die als die sogenannten „Kampfhunde“ eingestuften Hunde für die privat Hundehaltung völlig verboten. Sie sind erlaubt, für Leute, die notwendige Kenntnise über die Haltung und Führung und Behandlung von Kampfhunden nachweisen müssen, aufgrund von Bescheinigungen von Kursteilnahmen und abgeschlossenen Examen, und die Examen müssen sogar von Zeit zu Zeit erneuert werden. Und wenn der Hund dann endlich genehmigt ist, kommen noch hohe Folgekosten auf den Hundehalter zu. Nicht nur der Halter muss seine Examen immer wieder erneuern, auch der Hund selbst hat Prüfungen abzulegen, die ebenfalls von Zeit zu Zeit erneuert werden müssen. Die Haftpfllichtversicherung für solche Hunde kostet wesentlich mehr als z.B. für einen normalen Haushund, wie u.a. auch Schäfer, Pudel usw.usw.usw. und auch die Hundesteuer beträgt das Mehrfache des normalen Satzes. Die Höhe de Hundesteuer ist von Ort zu Ort verschieden, aber wenn z.B. ein normaler Hund etwa 100 € pro Jahr an Hundesteuer kostet, müssen für einen Kampfhund ohne weiteres € 600,– bezahlt werden. Es ist deshalb zu empfehlen, gerade in Paraguay, wo diese Gesetzgebung über die Einstufung und die Haftpflicht für einen Hund nicht existiert, diesem Umstand Rechnung zu tragen und Kampfhunde nach Möglichkeit nicht frei laufen zu lassen, wenigstens nicht auf der Straße. Ist der Kampfhund allerdings innerhalb des Anwesens seiner Herrchen frei laufend und eine unbefugte Person betritt das Grundstück, dann soll der Hund nach Möglichkeit „seines Amtes walten“, denn dazu ist er ja auch da.

    1. Du hast mit Kommentar recht.Stimmt voll und ganz.
      Der Hund konnte freilich nicht wissen, um was es bei dem Streit ging und wer nun recht hatte. Das ist Richtig!
      Nur die Hundesteuer geht schon ab 30€ auf den Lande.Für Kampfhunde auch mehr viel mehr als 600€.
      Der Hund ist aber Rudeltier.In einen Rudel gibt es eine Rangordnung.Wird ein Rudelmitglied angegriffen,wird ist es so das alle Rudelmitglieder in einen Intakten Rudel ihn Beistehen.Der Stiefsohn die Tochter werden als Rudelmitglieder vom Hund betrachtet.
      Der wilde Hamster war beim Hund auch nicht so beliebt im Rudel, der Pitbull hat ihn nur in Schranken gewiesen.
      Die Ordnung wieder Hergestellt!Der Hund muss sehr gut müttig sein, sonst sähe der Mann anders aus.
      Vermutlich hat sich die Frau mehr um den Hund gekümmert.
      Das ist das Problem was immer wieder bei ungeeigneten Person/Hundehaltern immer die falsche Person erwischt wird.
      Oft Kinder! Wenn der Hund Rangordnung zurecht rückt, hier traf es den Richtigen!

    1. Ja,hätte der Hund dem Täter ins Genick oder an die Gurgel gesprungen,wäre an sich nicht schlecht.
      Ein ***** weniger,der **** hat nicht anderes Verdient! Der Hund ist lieb!

  2. Aber das ist doch der gleiche Pit Bull auf dem Foto – heißen die eigentlich alle gleich mit Vor- und Nachnahmen – wie derjenige, der im letzten Artikel über Kampfhunde zwei Kinder tot gebissen hatte. Entweder ist das ein Stock-Foto oder der Hund ist manchmal zur richtigen Zeit am richtigen Ort und manchmal auch nicht.
    PS. an die Redaktion:
    Man kann im GIMP-Fotobearbeitungsprogramm einfach auf „Farben invertieren“ klicken, oder sogar mit der Pinzette alles was weiß ist auf grün umfärben lassen. Dann würde das nicht so auffallen. Für den nächsten Artikel über Pit Bull. Vielleicht heißt der Fifi dann Idefix von Green?

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