Politiker der traditionalen Parteien sollen Hand in Hand arbeiten

Caazapá: Dass hatten sich einige anders vorgestellt. Bei seinem ersten Besuch im Inland, am gestrigen Samstag bat der Präsident des Landes die Bürger die parteilich bedingten Meinungsverschiedenheiten beiseite zu legen um gemeinsam für eine Verbesserung der Lage einzutreten. Noch keine drei Tage im Amt und Horacio Cartes wird von diversen Colorados als Verräter der Partei angesehen, der die ANR als Sprungbrett aufs Podium nutzte.

In Buena Vista sagte er zudem beim Austeilen des Mittagessens, dass es keinem nützt die Fehler aus der Vergangenheit auszugraben und nur der gemeinsame Blick in die Zukunft verbunden mit harter Arbeit zu Erfolg führt.

„Ihr glaubt gar nicht wie schwierig das für mich ist zu sagen Ortsgruppenführer“, da ich meine Regierungsarbeit nicht nur auf die Partei ausrichte sondern für alle gestalte.

„Wir brauchen uns alle, wirklich alle. Lasst uns zusammenkommen und arbeiten in allen Provinzen weil es hier keine Farben gibt“, sagte Cartes in einem anderen Moment.

Die parteiliche Rivalität lässt ja nur den Schluss zu, „dass wenn die einen böse waren die anderen gut sind und wenn sie ungerecht waren sind wir gerecht“. So klar kann man das nicht trennen. „Unser Herz muss mit allen sein“, urteilte er.

„Ich möchte dass wir uns zusammenschließen und keine Aufteilungen weil separierte Arbeit schwieriger durchzuführen ist“. Mit diesem Satz nahm er Bezug auf den Gouverneur Avelino Dávalos (ANR), der mit en Abgeordneten Celso Troche (ANR) und Olimpio Rojas (PLRA) für die Notwendigkeiten der Zone arbeiten soll.

Auf die Frage wie Cartes die Ernennung von Innenminister Francisco José de Vargas (PLRA) erklären würde, meinte er, eben weil ich will, dass meine geliebte Colorado Partei wieder in Erscheinung tritt sind 98% Anhänger der ANR. „Um nach den besten Vertretern für das Kabinett zu suchen, was in meiner Macht steht, darf man keinen Farbfilter einsetzen“, erklärte er weiter.

(Wochenblatt / Última Hora)

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6 Kommentare zu “Politiker der traditionalen Parteien sollen Hand in Hand arbeiten

    1. Den stimme ich zu. Nun bleibt zu hoffen, dass H.C. die Menschen in der gemeinsamen Aufgabe tatsächlich zusammen führen kann. So könnte es mit Paraguay wirklich bergauf gehen, denn mit dieser Einstellung ist auch viel zu erreichen.
      Allerdings ist zu befürchten, dass es doch starke Gegenströmungen geben wird, da die Meisten ja nur ihren eigenen Tellerrand sehen und diesen auch nicht aus den Augen lassen. Schauen wir also, was passieren wird.

  1. liebe leser
    gestatten sie mir etwas persoenliches.
    dieser abgeordnete OLIMPIO ROJAS(PLRA) der aus dem ort
    general morinigo, dep. caazapa stammt schuldet mir
    seit 1998 ein schwein. er wollte damals in der nachbarschaft meiner lebensgefaehrtin eine PLRA
    versammlung abhalten.doch weder er noch das als als
    grillprodukt vorgesehene(bereits bezahlte) schwein erschienen zum vereinbarten termin.

    1. 🙂 Hallo @Bayer, hast Du noch mehr so Persönlichkeiten auf Lager? Immer her damit, ich habe mir vor Lachen ins Knie gebissen. Also weder das Schwein noch das Schwein ist gekommen…hahaha Ich kenne das und es heist eigentlich „irgendwann kannst du darüber lachen“. Ich halte es so und wenn dir das nicht hilft, muss hier wohl ad62 einspringen. 😉

      Übrigens habe ich dein Alter aufs Jahr genau richtig geschätzt. Ich dachte so bei mir „der ist sicher 20 Jahre älter als ich“. 🙂

      Danke für Deine Kommentare und mach weiter so.

      LG

  2. H.C. macht bislang den Eindruck, dass es ihm um die Menschen von Paraguay geht, daher wünsche ich Ihm alles Gute und viel Erfolg! Ich hab zwar erst 2 Präsidenten erlebt, aber diese haben kaum was fürs Land gemacht, obwohl die Vorsätze ja teils christlich waren 😉
    Der aktuelle Präsident hat jedenfalls bislang die Würde und Wünsche seiner Bürger vertreten, auch entgegen der eigenen Partei, sollte dies nicht hoch anerkannt werden im Zuge der sonst üblichen Korruption?
    Ich würde mir einen Präsidenten wünschen, der endlich mal das Potential dieses schönen Landes nutzt und ausbaut, ein gutes Ausbildungssystem etabliert, und somit die Vorraussetzung für eine bessere Zukunft setzt! Herr Cartes hat bislang meinen Respekt verdient, ich hoffe er kann seine Agenda weiter verfolgen!

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