Polizeirevier ohne Einsatzfahrzeug und Kraftstoff

Das Polizeirevier in Paso Yobai hat seit über sechs Monaten kein funktionstüchtiges Einsatzfahrzeug, wiederholt hatten die Beamten bei den vorgesetzten Dienststellen ein Ersatzfahrzeug gefordert, diese zeigten aber bis jetzt keine Reaktion.

Das 15. Kommissariat im Departement Guairá ist zuständig für die Orte San Antonio, Mangrullo, San Augustin, San Marcos, Carpa Cue, Curuzú und Planchada. Die häufigsten Straftaten in dem Bezirk sind Viehdiebstähle. Das Revier in Paso Yobai hat eine Personaldecke in Höhe von acht Beamten, fünf oder sechs sind immer im Dienst die anderen haben entweder Urlaub oder sind an andere Reviere abgestellt worden. Das Kommissariat hat ebenfalls einen Mangel an Diensttelefonen, Gespräche über Gefangenentransporte finden mit privaten Handys statt. Zumindest befindet sich im Augenblick ein einsatzbereites Polizeimotorrad an der Dienststelle.

Denis Leoncio, Leiter des Polizeireviers in Paso Yobai, sagte, es sei ihm von den übergeordneten Dienststellen ein neues Dienstfahrzeug versprochen worden, oder aber zumindest ein einsatzbereites Gebrauchtfahrzeug. Er fügte an, auch die Kraftstoffversorgung für die Fahrzeuge wäre ein andauerndes Problem, oft müssten Privatpersonen oder ansässige Unternehmen dafür “spenden“, die Zentrale scheint uns vergessen zu haben.

Der Zustand geht schon eine Weile so, ob sich die Situation in Kürze ändern wird bleibt abzuwarten, sicherlich aber dann, wenn ein schweres Verbrechen passieren sollte.

Quelle: ABC Color