Priester soll Behinderte sexuell missbraucht haben

Asunción: Die Staatsanwältin Blanca Rosa Aquino aus dem 2. Gerichtsbezirk in Itauguá reichte eine Klage gegen den katholischen Priester Pedro Robadín wegen der angeblichen Begehung eines Verbrechens des sexuellen Missbrauchs bei einer Behinderten ein.

Der Beschuldigte am Freitag festgenommen und steht dem Gericht zur Verfügung.

Die Anzeige erfolgte im November letzten Jahres von den Leitern des Nationalkrankenhauses Itauguá nach einer gynäkologischen Untersuchung des Opfers. Die Betroffene ist eine junge behinderte Frau im Alter von 20 Jahren. Der Angeklagte war als Kaplan des genannten Krankenhauses eingesetzt.

Nach Angaben der Ermittler wäre der Missbrauch zwei Wochen vor dem Krankenhausaufenthalt der jungen Frau aufgetreten. Der Ordensmann hätte das Opfer, als er dessen Haus aufsuchte, um für die Gesundheit der Frau zu beten, sexuell missbraucht. Die junge Frau erhielt aufgrund des durch die Tat verursachten Traumas Unterstützung von mehreren Psychologen.

Der Angeklagte seinerseits bestritt die Vorwürfe gegen ihn und sagte, er sei unschuldig an allem, was in der Anzeige berichtet wurde.

Im Jahr 2018 wurde Robadín aus der Kongregation des Erlösers ausgeschlossen und im Gegenzug zu zweieinhalb Jahren Gefängnis verurteilt. Das Gericht, bestehend aus dem Vorsitzenden Víctor Alfieri und den Beisitzern María Luz Martínez sowie Daniel Ferro kam einstimmig zu dem Beschluss, dass der Angeklagte für Falschaussagen, Meineid und der Simulation einer strafbaren Handlung schuldig zu sprechen ist. Das Urteil wurde von der Berufungskammer aufgehoben. Zu dieser Zeit warf die Staatsanwältin Silvana Otazú dem Ordensmann Robadín ebenfalls noch vor, sich Schmuck im Wert von 15.000 US-Dollar angeeignet zu haben.

Wochenblatt / La Nación

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4 Kommentare zu “Priester soll Behinderte sexuell missbraucht haben

  1. Das ist ja hochgradig Pervers .Kann mir aber gut vorstellen das in Einrichtungen auf der ganzen Welt Personal sich an wehrlose und geistig schwachen vergreift. Sind Opfer ohne Rechte die sie selber vertreten können. Das macht es gerade so Pervers.

  2. Poloshirt, unrasiert, ungeschnitten langes Kopfhaar, Augen zusammengekniffen, schiefes Lächeln sowie schiefe gelbe Zähne …

    Bitte, das ist doch kein Priester; möglicherweise ein Portrait des Schuldigen?!??

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