Protest gegen den Ausbau der Fernstraße 7

Juan E. O’Leary: Es gibt großen Protest von Anwohnern bei dem Ausbau der Fernstraße 7 durch das Unternehmen Tapé Porã. Kreisverkehre und weitere diffuse Planungen sind der Stein des Anstoßes.

Die Anwohner wollen alle Arbeiten behindern, wenn nicht Verantwortliche von Tapé Porã und dem Ministerium für öffentliche Bauten und Kommunikation (MOPC) den Bürgern die Bauabschnitte genauer erklären.

Laut dem Präsidenten für die übergreifende Straßenkommission in der Zone, Sergio Alderete, soll der zweispurige Ausbau der Route bis 500 Meter vor der Stadt O’Leary stattfinden. Jedoch ist kein Kreisverkehr am Ortseingang vorgesehen, wie ursprünglich geplant. An die Fußgänger, die die Straße überqueren wollen, sei nicht gedacht worden.

„Es gibt an einigen Stellen, wie an der Straßenecke Monday, keine Zufahrt zur Fernstraße. Dies ist aber wichtig, denn von dort kommen viele Lastwagen aus San Cristóbal und Tupä Renda mit landwirtschaftlichen Produkten an. Das ist sehr schlecht für alle Erzeuger, die den Weg nutzen“, sagte Alderete.

Ebenfalls gibt es Probleme mit der Bushaltestelle in der Stadt. Hier befinden sich viele Kleinbauern, die ihre Produkte anbieten. Im Zuge des Ausbaus der Fernstraße müssen sie sich woanders platzieren, denn die Verkaufsstände werden abgerissen.

Alle Protestler betonen jedoch ihre Gesprächsbereitschaft mit dem MOPC und Tapé Porã. Sollte aber innerhalb einer Woche kein Dialog stattfinden wollen sie die Fernstraße 7 blockieren.

Wochenblatt / ABC Color

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