Eine Marktbereinigung findet statt

Asunción: Die Angebote im Gastronomiesektor stiegen in den letzten Jahren deutlich an. Und das kontinuierlich. Aber jetzt findet wohl langsam eine Marktbereinigung statt.

In einem rasanten Tempo schossen Schnellrestaurants, Bars, Imbissstände und Gaststätten aus dem Boden. Das Wachstum in der Wirtschaft, von Bürogebäuden und Hotels, beeinflusste das Phänomen. In einer Studie durch die Assoziation für Restaurants in Paraguay (Arpy) wurde bekannt, dass 880 neue Gaststätten zwischen Oktober 2012 und April 2015 eröffnet wurden. Im Gegenzug gab es 594 Betriebsschließungen in der Kategorie.

Néstor Filártiga, Präsident von Arpy, erklärte, im Bereich der Speisen- und Getränkeanbieter in Asunción steige der formelle und informelle Sektor unaufhörlich an.

In den nächsten Jahren jedoch, so Filártiga weiter, werden wohl mehr Restaurantbetriebe schließen müssen, da sich das Überangebot in der Branche fortsetze. Eine Marktbereinigung würde stattfinden.

„Der Markt reagiert, aber das Angebot ist zu breit gefächert“, erklärte Filártiga. Überleben werden in dieser Kategorie nur die, die wirklich ihr Geschäft verstehen.

„Viele werden schließen müssen. Nur wer sich schon im Vorfeld bei der Eröffnung eines Restaurants Gedanken macht und dann noch flexibel reagieren kann, wird eine schwierige Phase überstehen“, erklärte der Präsident von Arpy.

Es wird, so Filártiga weiter, an einem gewissen Punkt zu einer Lawine von Betriebsschließungen kommen, weil das Angebot zu hoch sei.

Das zentrale Thema in dem Sektor ist ein Mangel an qualifizierten Arbeitskräften. Es fehlt an jungen und professionellen Köchen. In der Branche hat ein Kampf um die besten Talente begonnen. Sie zu haben und zu halten ist eines der Herausforderungen der Gastronomiebetriebe.

Wochenblatt / ABC Color

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6 Kommentare zu “Eine Marktbereinigung findet statt

  1. In einem rasanten Tempo schossen Schnellrestaurants, Bars, Imbissstände und Gaststätten aus dem Boden. Lasst mich raten was unter kulinarischer Köstlichkeiten und Vielfalt zu finden ist:
    1. Empanada,
    2. Milanesa de Carne,
    3. Milanesa de Pollo,
    4. Totgekohltes Leder (Adado),
    5. Hamsterkeulen (Puchero),
    6. Bori Bori,
    7. Entrecote avec pommes,
    8. Basler Mehlsuppe.
    Die kulinarischen Köstlichkeiten, sowie Vielfalt ist doch stets angestiegen die letzten Jahre.

  2. Alter Spruch….Wer nichts wird wird Wirt und sei es in Paraguay. Nur…wenn man grad mal Frikadellen halbwegs braten kann oder ein Schnitzel zurecht zaubert aber dann nicht weiss wie man einen Tisch anstaendig eindeckt ist hier eine Null-Nummer. Paraguay wartet nicht auf unerfahrene Gastronomen. Das Gastronomiegeschaeft muss sehr gut ausgearbeitet und kalkuliert werden weil eben das Angebot gross und leider sehr oft mangelhaft ist. Da kommen Viele….und bald gehen sie wieder in der Hoffnung das ein Verwandter in Deutschland bei der Botschaft fuer ihren Rueckflug buergt weil sie es selber nicht mehr aufbringen, die Rueckflugkosten. Das Gaststaettensterben ist in Paraguay sehr gross. Nur irgendwas kochen zu koennen hat hier keine Zukunft. Hab heute grad erfahren das ein eigentlich bekanntes aber vor sich hinlaufendes Deutsch-Restaurant zugemacht hat. Paraguay ist nicht das Schlaraffenland wo man einfach drauflos kochen kann egal was dabei rauskommt. Es gibt gute und renomierte Restaurants aber fuer Laien wie es ja so oft sind…Nein meine Freunde, auf euch Laien wartet hier niemand ausser der Untergang. Wer hier seinen Lebensunterhalt verdienen will muss erstens was koennen und zweitens sehr sehr hart ums Ueberleben kaempfen. Einfach ist in Paraguay gar nichts und verlasst euch nicht auf GOOD BYE DEUTSCHLAND. Das ist alles passend und werbewirksam zurecht geschnitten

  3. OT: Folgende Nachricht sollten die Schweizdeutschen mal verifizieren. Zitat: „Es hat sich was ganz einschneidendes in der Schweizer Bankenlandschaft zum Negativen geändert. Nur wer in der Schweiz wohnt, dort gemeldet und dort steuerpflichtig ist, kann bei einer Schweizer Bank ein Konto haben. Wer aus irgendwelchen Gründen ins Ausland zieht, zum Beispiel wegen der Pensionierung und seinen Lebensabend in wärmeren Gefilden verbringen will, dem wird das Konto gekündigt und muss sein Geld ins Ausland transferieren. Das betrifft Schweizer und Nicht-Schweizer.

    Hier weiterlesen: Alles Schall und Rauch: Die „Schweizer“ Banken gibt es nicht mehr http://alles-schallundrauch.blogspot.com/2017/08/die-schweizer-banken-gibt-es-nicht-mehr.html#ixzz4q02AsZdT

    1. Es ist schon seid Jahren immer schwieriger geworden. Man durfte immer weniger Geld am Bankomat beziehen. Da siehst Du in Paraguay echt alt aus wenn Du einen Notfall hast, aber nur noch etwa 5 Millionen aus der Schweiz pro Monat beziehen darfst. Ausserdem sollte man ja sein Geld irgendwie beglaubigen lassen. Der Witz ist weder Schweizer Notarin noch Schweizer Banker wusste wie das geht. Aber Hauptsache möglichst viele können wieder ohne sinnvolle Leistung Geldschöpfen und mitverdienen.

  4. Als US-Bürger kann man im Ausland kaum noch ein Bankkonto eröffnen, da durch die US-Gesetzgebung (FACT) die Banken so viele Auflagen haben, dass sie lieber auf US-Kunden verzichten.
    Alle Regierungen arbeiten auf eine Bargeldbeschränkung und als zweiter Schritt auf eine monatliche Begrenzung von Kontoabhebungen hin.
    Befinden sich den alle Banken in einer Liquitaetskrise oder bereiten sie ein „bail-in“ vor ?

  5. Diese Erkenntnis überrascht niemanden, auch diese Food-Parks werden scheitern. Bei mit in der Naehe hat schon ein Betreiber dicht gemacht, und der war vielleicht nur 8 Monate in Betrieb. Es gibt einfach zu viele Pizzerien oder Lomiterias. Da muss man schon aussergewoehnlich gute machen um da zu bestehen.

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