Puerto Casado bekommt ein neues Gesicht dank der Möglichkeit zu Arbeiten

Puerto Casado: Techniker der Fakultät für Veterinäre werden am kommenden Dienstag ein Projekt in Puerto Casado beginnen wobei 15.000 kleine Tilapia Fische ausgesetzt werden. Somit erhält Puerto Casado ein neues Gesicht, dank der geschaffenen Arbeitsplätze des Unternehmens Victoria S.A.

Derzeitig ist es wichtig Personal dafür zu finden, Indigene und Frauen werden bevorzugt. Puerto Casado erhält ein neues Bild, nachdem es da öfters zu Gewalt kam. Die „Casadeños“ marschierten öfters nach Asunción, um ihre Forderungen von Land und Arbeit zu verdeutlichen.

Die Absicht das Fischzuchtprojekt zu starten ist ein guter Anfang und soll bis auf 70.000 Fische ausgeweitet werden.

Laut der Information von Ing. Raúl Morínigo, kann nach sieben Monaten ordnungsgemäßer Aufzucht mit einem halben Kilo Fischfleisch gerechnet werden. Der Fisch soll allerdings nicht vor Ort verzehrt werden sondern unter einer eigenen Marke den nationalen Markt erreichen.

Er fügte hinzu, „dass alle Etappen der Produktion in Puerto Casado durchgeführt werden von der Aufzucht über das Reinigen und das Verpacken. Tiefkühlschränke sollen ebenfalls bereitgestellt werden, damit das verpackte Produkt lagern kann, bis es in den Supermarkt gebracht wird“.

Der Ingenieur versteckte nicht seinen Optimismus über das kommende Projekt. „Es gibt einen Markt für Tilapia, gute Preise und wir haben die notwendige Technologie, um ein Produkt mit Qualität herzustellen“.

Diese Investition der Victoria S.A. schafft der Bevölkerung von Puerto Casado eine Alternative auf dem Arbeitsmarkt. „In der ersten Etappe werden wir Tilapias aufziehen, danach auch noch Pacu“, sagte er.

Naturheilkräuter

Andererseits begann das Unternehmen mit dem Pilotprojekt des Anbaus von Naturheilkräutern. „Dies ist ein Bereich in dem wir viel technische Unterstützung geben können, was Organisation und Anbau betrifft“, kommentiert Ing. Morínigo.

„Es besteht auch schon eine Vereinbarung mit einem Großhändler, der am Vertrieb der Kräuter interessiert ist. Deswegen sind die Leute sehr enthusiastisch, bei dem was sie machen“.

Arbeit für die Einwohner

In diesem Moment arbeiten 300 Personen im Turnus. Zu dieser Gruppe muss man noch 35 Mann summieren die Holzkohle produzieren, 45 in der Viehzucht und 110 verteilt auf Fischzucht, Wiederaufforstung und im Biogarten.

Puerto Casado, hat nach 10 Jahren Gewalt, verursacht durch Anführer der Bauernorganisation „Comisión Pro Tierra“, ein neues Gesicht bekommen.

Puerto Casado im Norden Paraguays wurde 1975 als Stadt gegründet von den Angestellten der argentinischen Firma Carlos Casado S.A. Im Jahr 2000 wurde das komplette Gelände an die Moonsekte verkauft, nachdem die Eigentümer von 350.000 Hektar Land keine Arbeit mehr für die Einwohner hatten. Tannin, der natürlicher Gerbstoff für Leder den die Angestellten herstellten, konnte durch eine billigere Chemikalie ersetzt werden. Daraufhin das Gebiet um die Stadt an die koreanische Sekte, die wegen Unterdrückung der Bewohner natürlich durch die Anführer der Bauernorganisation bekämpft wurde.

Lino Oviedo, Putschist, Ex General und Unace Parteiführer ist einer der bekannten Sektenmitglieder.

Die Casadeños arbeiten erneut und haben die Gelegenheit eine neue Gemeinde aufzubauen die fortschrittlich ist, dank des eigenen Willens.

(Wochenblatt / Abc)

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10 Kommentare zu “Puerto Casado bekommt ein neues Gesicht dank der Möglichkeit zu Arbeiten

  1. Kann ich nur jeden raten so etwas auch Privat zu machen . Ich selber habe seid 2 Jahren einen Teich mir geschaffen , mit dem Durchmesser von 4x 6 und 1 ,50 tief. Darinn sind in etwa 80 bis 100 Fische der Klasse Tilapia. nach etwa 6 Monate und mit gutem Futter, habe ich nun auch in meinen Haushalt Fisch. Und er schmeckt gut, und ist die eigene Zucht .Sein Gewicht betraegt in etwa von 0,500 bis 0,800 gr. Wo etwas Platz ist , kann mann so etwas machen , die Arbeitszeit betraegt pro Tag in etwa 20 minuten .

  2. @Kommentar Herrn Steffen Schmidt,
    Ich bedanke mich für den Kommentar.
    Trotz der fundierten Hinweise ergeben sich nachfolgende Fragen:
    Das wäre die Frage nach der Temperatur zu stellen und wie kompensieren Sie das Tag- und Nachtgefälle und die einzelnen Jahreszeiten?
    Führen Sie zusätzlich Sauerstoff zu?
    Wenn nein, welche Bepflanzung haben Sie für das notwendige
    Sauerstoffgehalt Ihres Teiches gewählt: Acorus graminus var.,
    oder Bacoba monnieri,oder vielleicht die Echnodorus amazonicus,vielleicht auch die
    hier häufig vorkommende Hydro-
    clays im Verbund mit Egeria densa. Wie verhält es sich mit der Algenbildung und welche Algenart überwiegt? Welchen ph-Wert/welche Grad dH/welche dKH und welchen Leitwert können Sie angeben? (bitte mit Angabe der Temperatur bei den Messungen). Welches Futter wird gereicht? Erfolgt der Wasser-wechsel in bestimmten Zyklen und welcher Typ Wasser wird zugeführt und wie
    viel Wasser wird gewechselt?
    Grundfragen die ein Halter von
    Nutzfischen beherrschen sollte!
    Bei dem von Ihnen angegebenen Zeitraum von etwa 6-Monaten ein Gewicht von 0,500 bis 0,800 gr.
    (sic) zu erzielen, das nenne ich: „schädliche Tierhaltung“. Es gibt hierzu Fachbücher Herr Schmidt. Sie wissen ja, lesen…

  3. Um Ihre Fragen zu geantworten , folgenes: 1 x taeglich Sauerstoff zufuegen mit einer Handels ueblichen Pumpe. 2 : Futter gibt es zu kaufen und zwar sehr gutes . 3 : Wasser wird 2 x pro Jahr gewechselt einmal nach den Winter und einmal vor dem Sommer. 4 : brauche ich Ihre dummen Kommentare nicht , denn ich bin der Meinung das ich mein Vieh bis zum Verbrauch also sprich schlachtung gut und sauber behandel.

    Was zur schaedlichen Tierhaltung, fahren Sie mal in Uni und schauen Sie sich da mal an die Haltung Becken 3×3 und 3 meter tief.Darin befindet sich nach meinen Schaetzungen an die 300-400 Stk. Zur Schnellmast versteht sich, zwecks Gewinn fuer die Uni. Ebenfalls beim Abfischen werden die Uebrigen getrennt Maenlein und Weiblein.

    Wie sagten sie lesen bildet, Es ist nur schade, dass der Betreiber einer so guten Zeitung die ich immer gern gekauft habe es zulaesst, dass mann sich von solchen Menschen beleidigen lassen muss.

    1. @ Steffen Schmidt

      Das Wochenblatt kann ja als Betreiber ausgeschlossen werden, da es gratis ist. Wirklich derbe Beleidigungen lösche ich aus den Kommentaren, so wie bei ihrem letzten Kommentar. Ansonsten würde ich sie bitten nur mit einem Namen zu posten, Erwin Hannes und Co. stehen ebenfalls für Steffen Schmidt.

  4. Sehr geehrter Herr Paessler
    Danck fuer Ihre Auskunft, sollte ich Ihn beleidigt haben dann bitte ich um Verzeihung. Aber wie kann eine Person die noch nie mein Campus oder meine Staelle gesehen hat, mich der Schaedlichen Tierhaltung zu bezichtigen. Ich habe genau nach einem Plan der Uni ,meinen Teich angelegt .Dann muss es ja falsch sein.Bevor mein Vieh nicht versorgt ist , gehe ich nichts essen . Das ist mein Leben , wass ich schon Jahre lang so fuehre. Ich behandle mein Vieh egal ob Fisch oder Stier mit besten Gewissen . Dancke

  5. @Steffen Schmidt

    Sie schreiben dass das Becken in der Uni, mit einer Größe von 3*3*3, total übersetzt wäre. Wenn die Uni eine Aquaponic Anlage betreibt, ist das bei einer Wassermenge von ca. 8.100 ltr., aber eine ganz normale Besetzung.

    1. Das wäre quatsch. In Deutschland u. der Schweiz züchtet man Tilapien sogar in Tonnen. Machen Sie sich doch erst mal über Aquaponic im Internet schlau. Das ist ein sehr interessantes Thema und leicht zu verwirklichen.

  6. @ Herrn Steffen Schmidt,
    meine Fragen sind weder aus der Luft gegriffen, noch war damit beabsichtigt, Sie zu verbalen Attacken zu verleiten. Dieses Wissen gehört zu den speziellen Kenntnissen der Aquaristik und sind erst Recht, wesentlicher Bestandteil des Wissens über die Nutztierhaltung von Fischen. Nicht umsonst beschäftigt sich ein Expertenteam mit der (Zitat):“notwendigen Technologie,um ein Produkt mit Qualität herzustellen“. Meine Behauptung, „schädliche Tierhaltung“,wird durch die Tatsache unterstrichen, dass ein Fisch,der nach 6 Monaten ein Gewicht von 0,5gr. bzw. 0,8gr. (also nicht einmal ein Gramm) erreicht, wohl oder übel, krank
    sein muss. Ich kann den Hinweis von Frau Christiane nur ganz dick unterstreichen, sich über die Verbindung von Speisefischproduktionen und Pflanzenkulturen, speziell der Gattung Tilapia, sachkundig zu belesen. Die Nutzung von unterschiedlichen Pseudonymen beim Posten unterstützt allerdings meine
    Einschätzung über Sie. Kritisieren Sie doch genau diese gewählte Form bei anderen.

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