Quarantäne oder purer Luxus?

Asunción: Insgesamt 73 Paraguayer, die aus Sao Paulo kamen und in Ciudad del Este ankamen wurden vor zwei Tagen nach Asunción in das Dazzler Hotel gebracht, um ihre Quarantäne anzutreten. Heute folgte der Umzug aus purem Luxus in etwas Schlichteres.

Ein All Inclusive Urlaub nach dem Urlaub hatten die 73 Passagiere des Fluges aus Brasilien nicht erwartet. Erst wurden sie mit Itaipú-eigenen Bussen nach Asunción gefahren, dann im 4 Sterne Hotel Dazzler einquartiert. Doch lange hielt die Freude darüber nicht an. Heute wurden sie zwangsweise in die Militärakademie nach Capiatá umgesiedelt, damit der Staat nicht weiterhin die Hotelpreise tragen muss.

Bis einschließlich Sonntag bleiben die Grenzen des Landes auch für Paraguayer geschlossen. Unter den letzten Covid-19 Infizierten, die aus dem Ausland kamen, war auch eine Gruppe Eltern von ASA Schülern, die in Frankreich Skiurlaub machten. Eben wegen solchen Personen entschied die Regierung die Grenzen zu schließen, da die Gefährdung über Infizierte aus dem Ausland anscheinend größer ist als die interne Übertragung. Interne sowie Frachtflüge sind von den gehandelten Flügen nicht betroffen.

Wochenblatt / Última Hora

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3 Kommentare zu “Quarantäne oder purer Luxus?

  1. Der Corona-Virus wurde sicherlich erfunden und von den Regierungen und den Medien hoch gejubelt. Laut Mathematik muss mindestens 1 % der Weltbevölkerung sterben wenn die durchschnittliche Lebenserwartung bei 100 Jahren liegt. Da dies nicht der Fall ist muss also der Prozentsatz der Todesfälle in jedem Land höher liegen. Vergleicht man nun die Todesfälle auf Grund des Corona-Virus so sind diese minimal in der allgemeinen Sterberate.
    Die Panik die durch überzogene Regierungsmaßnahmen die Wirtschaft weltweit in eine Depression führen wird, wird hoffentlich zur moralischen und ethischen Gesundheit der Menschheit führen und der allgemeinen Dekadenz ein Ende setzen.

  2. (Eigener Bericht) – Die US-Sanktionen gegen Iran, an die sich faktisch auch deutsche Unternehmen halten müssen, erschweren massiv den Kampf gegen die Covid-19-Pandemie. Dies erklärt UN-Generalsekretär António Guterres, der auf eine umgehende Aussetzung der Sanktionen dringt. Die Boykottmaßnahmen hatten Irans Gesundheitssystem schon vor dem Ausbruch der Pandemie aufs Schwerste geschädigt und beispielsweise Krebspatienten dringend benötigte Medikamente vorenthalten. Sie verhindern jetzt auch die Lieferung etwa von Covid-19-Testkits, die in Deutschland kostengünstig hergestellt werden. Iran ist eines der wohl am schwersten von der Pandemie getroffenen Länder; die offiziellen Angaben – gestern rund 27.000 Infizierte, etwas mehr als 2.000 Todesfälle – gelten als erheblich zu niedrig. Iranische Experten befürchten einen Anstieg auf eine sechs- bis siebenstellige Zahl an Toten. Washington, weit davon entfernt, die Sanktionen zugunsten der Pandemiebekämpfung wenigstens auszusetzen, hat vor einigen Tagen sogar neue Strafmaßnahmen verhängt. Berlin bleibt untätig und schweigt
    Quelle: Deutsche Aussenpolitik
    Was soll das? Die USA sind gute, gläubige Christen und der Iran böse Musels, die sich dem US-Hegemon nicht unterwerfen und ihr Erdöl gegen Micky-Maus Geld hergeben wollen. Also: immer druff!

  3. Nun sind ja die meisten Fliugverbindungen gestrichen. Viele Geschäftsreisenden und Touristen sitzen irgendwo auf der Welt fest. Rein theoretisch besteht dann die Gefahr, dass man ungewollt eine Steuerpflicht in dem Land auslöst, in dem man sich gerade zwangsweise zu lang aufhält. Das kann irgendwo passieren, aber Steuerflüchtlinge und wohnsitzlose Dauerreisende (Perpetual Treveler) könnten die Steuerpflicht ungewollt sogar in ihrem Heimatland auslösen. Wenn ich als interessierter Laie auf diese Idee komme, wird das Thema in den Finanzämtern in aller Welt wahrscheinlich schon heiß diskutiert. Wie gerne würde man doch all die legalen Steuerflüchtlinge in die Illegalität drängen und tief in die Taschen greifen.
    Ich würde mich nicht wundern, wenn die Viruskatastrophe nun dazu ausgenutzt würde, eine Welle von Steuerbescheiden zu verschicken und dann viele, auch wenn sie alles richtig gemacht haben, mit Boris Becker in einem Boot, bzw. „Schuldturm“ sitzen.

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