Bürgermeister lässt alle Geschäfte schließen

Villarrica: Ein Disput hat sich in der Hauptstadt von Guairá angebahnt, nachdem der Bürgermeister alle Geschäfte schließen ließ, um die Ausbreitung von Covis-19 zu verhindern. Jedoch ruderte er später mit dieser Aussage etwas zurück.

Der Bürgermeister von Villarrica, Gustavo Navarro, gab auf einer Pressekonferenz bekannt, dass die Maßnahme am Dienstag, ab 12:00 Uhr bis Samstag in Kraft sein wird.

Er erwähnte, dass Supermärkte, Bars, Apotheken und Märkte unter anderem ihre Türen schließen müssen, dass jedoch alle die Liefer- und Fensterservice-Modalität ermöglichen, um die Versorgung der Bevölkerung zu gewährleisten.

„Wir mussten dies tun, weil die Leute nicht zu Hause bleiben und herumlaufen, als wären sie im Urlaub“, sagte der Bürgermeister.

Am Dienstagmorgen gab es an der Kreuzung Paraguarí-Villarrica eine intensive Bewegung, sodass die Nationalpolizei die Unterstützung von Feuerwehrleuten und Militärs erhielt, die die meisten Fahrzeuge, die in die Stadt einfuhren, desinfizierten.

Nach Angaben der Stadtverwaltung kann niemand die Stadt betreten oder verlassen, ohne eine Begründung vorzulegen. Trotz der Einschränkung verlassen Tausende von Menschen ihre Häuser.

„Einige tun es, um sich mit Lebensmittel zu versorgen, andere tun es nur, um herumzuspazieren“, klagte Navarro.

Später gab aber Navarro über seinen Facebook-Account bekannt, dass er nur “empfohlen“ habe, dass alle Geschäfte in der Stadt schließen sollen und dies kein “Befehl“ gewesen sei.

Wochenblatt / Ultima Hora / ADN Paraguayo

Der Zweck dieses Dienstes ist die Wertsteigerung der Nachrichten und um einen flüssigeren Kontakt zu den Lesern zu etablieren. Kommentare sollten an das Thema des Artikels angepasst werden. Die Kommentatoren sind ausschließlich für den Inhalt verantwortlich, der sachlich und klar sein sollte. Schimpfwörter und persönliche Beleidigungen sowie Rassismus werden nicht geduldet.

14 Kommentare zu “Bürgermeister lässt alle Geschäfte schließen

  1. Das Verhalten des Bürgermeisters hätte in der Umsetzung zweierlei bedeutet: sich über die Decrete des Präsidenten und Aussagen des Innenministers hinwegsetzen aber was noch viel schlimmer ist es hätte uns allen gezeigt das Recht von jedem so hinzubiegen ist wie er es persönlich gerne hätte.Nicht gerade sehr hilfreich in einer Krise wo dann Menschen dann nix mehr zu Essen haben……

  2. @queef mir ging es genauso gestern in der Coop Pfannl.Erst musste ich Hände desinfizieren ok ist in Ordnung aber nicht mit einem Waschbecken wo alle an den Wasserhahn greifen müssen.Dann kam der Wachmann auf mich zu und wollte mir in ein paar Zentimetern Entfernung sein Pistolenthermometer vor die Stirn halten.Da hab ich ihm erklärt, das ich das nicht möchte.An meinen Kopf greif ich mir nur selber und manchmal der Frisör.Darauf hin sollte ich warten.Hab ich aber nicht gemacht,sondern bin weggefahren und hab mein Futter woanders gekauft, wo nicht so ein Theater war.Fakt ist eines, das der Wachmann mit dieser Vorgehensweise mit jedem Coopbesucher Kontakt hat und sollte wirklich einer Corona haben, das dann an alle anderen fein überträgt.Da wollen sie immer Vorreiter sein genau wie in D und schaden aber nur den Leuten (in D meistens mit Schwachsinn den alle hinterher teuer bezahlen müssen).Aber das wollte ich ihm nicht erst erklären.Er hätte es sowieso nicht begriffen.Abstand halten ist die Devise – 1,5m bis 2m.Aber hier wird sich eingebildet und festgelegt,das so etwas allen gefällt und alle es mitmachen müssen.Da kann man halt vorerst nicht mehr hingehen, da die Gesundheit an erster Stelle steht.

    1. Ja, kann ich verstehen und ich bin schon mehreren Geschäften weggelaufen und habe es nie wieder betreten hier in Paragauy (schon vor der SARS-V2.0-Pandemi).
      Das Zweite haben Sie völlig recht: Es wird geschrieben, dass sich das SARS-V2.0 genau so verbreitet wie die normale Grippe (Infektionsweg).
      Dann sollte man 1. Abstand halten, 2. unterwegs häufiger die Hände desinfizieren, 3. wenn einer niest sofort den Atem anhalten. Trotzdem kann man Pech haben wenn man von einem Familienmitglied angesteckt wird. Aber das ganze Tam-Tam ist übertrieben.
      Ich gehöre zu keiner Risikogruppe. Ich kann es verstehen, dass alte Menschen noch mehr Sorgfalt walten lassen. Sollte ich das Viru einfangen werde ich es zu 97-98% überleben. Also wie eine normale Grippe auch (damit will ich SARS-V2.0 nicht mit Grippe-simples-V7Mio. vergleichen).
      Ich gehe davon aus, dass man anhand von Computermodellen relativ rasch erkannt hat, dass dieses Virus sich auf die ganze Welt ausbreiten wird, als es dazumal in China los ging. Das ganze wirtschaftliche Desaster welches wir heute haben soll dazu dienen einen wissenschaftlichen Versuch zu unternehmen, ob es gelungen wäre das Viru-V2.0 zu eliminieren. Offenbar ist es nicht gelungen. Aber es ist auch nicht einmal halb so wild wie Tuberkulose. Und bei Tuberkulose hat man auch nicht gleich den Schwarzen Montag heraufbeschworen.
      Das Ganze ist einfach ein sehr sehr teurer wissenschaftlicher Versuch.
      Mit diesen Billionen US$, die die Regierungen noch aufwenden dürfen, hätte man auch ein paar Krankenbetten und Müllerbräu Kohlensäure-Sauerstoff-Flaschen mehr aufstellen können.
      Jetzt bezahlen die Steuerzahler die Gesundheitskosten und wirtschaftlichen Folgen. Aber Politiker kann man nicht belangen. Und das Ganze wird Schön-geredet. Keine Sorge – wir werden noch Jahrzehnte lang von rechtfertigenden, dramatischen Einzelschicksalen medial beworfen, damit diese Aktion Seifenblase 2.0 dem Steuerzahler schmackhaft gemacht werden wird und sämtliche Politiker für ihre Handlungen frei spricht.
      Wenigstens wird danach die 3.Welt (Italien, Paragauy ua) ein vernünftiges Gesundheitssystem erhalten, um für die nächste Pandemi vorbereitet zu sein. Vielleicht wird es ja dann klappen einen Virus zu vernichten.
      Jedenfalls wird die Welt nicht ab dem Virus SARS-V2.0 untergehen. Wenn schon, dann wird es andere Gründe geben: eventueller wirtschaftlicher Kollaps, Krieg oder was auch immer.

  3. Ist der Bürgermeister wirklich so paranoid oder sind das Machtspielchen? Ich denke ja eher zweiteres.
    Supermärkte schließen – und dann noch zurückrudern. Mit solchen Bestimmungen leitet er wirklich zu Hamsterkäufen. So ein Ar****och.
    Der kann doch die Stadt nicht abriegeln – mitten durch die Stadt verläuft die Ruta 8.

    Ich will gar nicht wissen, was in Paraguay abgeht wenn wirklich eine Epidemie oder ein Katastrophenfall ausbricht. Die Bürgermeister, Gouverneure und das Gesocks in Asuncion werden damit doch gar nicht fertig.

  4. Ich Frage mich immer öfter, ist es besser mit wachem Verstand durch die Welt zu gehen und vieles zu hinterfragen ! Ein Leben als
    Gedankenbetreuter mit verordneten Vorgaben die einem jede Entscheidung abnehmen ist wohl die sich durchsetzende Variante. Eventuell sollte man sich doch für eine Lobotomie Entscheidung um diesen Irrsinn noch zu ertragen, es wird immer schwerer auf diesem Planeten mit dem Virus Homo Sapiens zu Leben.

  5. Wo ist das Problem. Fährt man einkaufen. Dort wird einem die Pistole an den Kopf gehalten und Temperatur gemessen. Hände und Stangen des Einkaufswagens werden desinfiziert. Zu dämlich um ihren Kunden auch nach der Kasse die Hände wegen des Uhhh-Virus-V2.0 zu desinfizieren kann man ja selbst Alkohol im Auto haben. Ja, habe ich stets dabei… Budwiser, Pilsen, Merlot…
    Und man stelle sich vor, schon vor dem Uhhh-Virus-V2.0 habe ich mir ganz selten auch nur „den Grippe-Viru“ eingefangen. Fazit: Man sollte stets Alk im Auto mitführen. Auch wenn einem die Behörden davon abraten.

    1. Ah vergessen: Als bei einkaufen muss ich auch nicht jeder Señorita so nahe an ihre Brüste kommen als dass ich mir beim Einkaufen den Uhhh-Viru-V2.0 einfange. Kann ja auch von weitem schauen. Außerdem sitzen die Augen 20 cm höher.

  6. Was in Villa abging war definitiv nicht rechtes, das war vor Tagen schon wie militärisch abgeriegelt und ich musst auch wieder nach Hause fahren, nix einkaufen 🙁 Willkür und Behördenterror!

    1. Ach Christian, nicht aufregen. Wie schon oben gesagt, alles wird gut! Hier kann jeder Politiker und Provinzfürst ganz nach Gutdünken und Intelligenz entscheiden wie er will. Alles wie immer nur zum Besten des Volkes. Bitte daran denken, die Politiker des Landes haben weit aus mehr Durchblick und Einsicht wie jeder andere im Land. Auch verstehen sie viel mehr von den teilweise komplizierten Zusammenhängen und Hintergründen gesteller Situationen. Das ist nicht nur im Merkelland so!

  7. Ja, er musste wahrscheinlich zurückrudern, nachdem große Panik ausbrach, die auch bei ihm ankam. Da werden nachts Entscheidungen getroffen, die am anderen Morgen bereits in Kraft gesetzt werden und den Menschen keine Zeit und keine Möglichkeit geben, zu reagieren. Tage zuvor wurde gesagt, es sei nicht nötig, Hamsterkäufe bzw. Großeinkäufe zu tätigen. Und dann auf einmal darf man oder kann man nicht mehr einkaufen gehen. Da ist es jetzt eine große Beruhigung, dass es so schlimm gar nicht ist. Die Fensterverkäufe sind größtenteils Türverkäufe. Es werden die Türen zugestellt und von innen nach außen verkauft. Auch der Bestellservice bei Supermärkten funktioniert.

Kommentar hinzufügen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.