Ramón González Daher wurde wegen des Diebstahls von Schecks aus dem Gericht angeklagt

Asunción: Ramón González Daher, der Bruder des verstorbenen Ex-Senators Óscar, wurde gestern Abend als Anstifter des Raubes mehrerer hunderte Schecks aus dem Gerichtsgebäude angeklagt, die er für seine erpresserischen Maßnahmen benötigte.

Darüber hinaus beantragte die Staatsanwältin Natalia Cacavelos, für den bereits zu 15 Jahren Haft Verurteilten, Untersuchungshaft.

Staatsanwältin Natalia Cacavelos erhob Anklage gegen Ramón González Daher wegen Diebstahls von Schecks, Verletzung der Kautionspflicht und Erpressung. Auf RGD wartet eine Freiheitsstrafe von 15 Jahren, doch Cacavelos beantragte, den Angeklagten erneut in Untersuchungshaft zu nehmen. Dieser Schritt ist nachvollziehbar, da RGD mittlerweile Berufung gegen das Urteil einlegen ließ und einen neuen Prozess fordert. Bis darüber entscheiden wird, bliebe RGD auf freiem Fuß.

Nach Angaben der Staatsanwaltschaft hatte Ramón González Daher am 8. Februar dieses Jahres in der dritten Kammer des Strafgerichtshofes, spezialisiert auf Wirtschaftsverbrechen, den Raub von Original-Schecks befehligt, die von der Staatsanwaltschaft als Beweismittel zu Protokoll geben sollte.

Diese Beweise entsprachen dem Fall des Vorwurfs der Geldwäsche und anderer Delikte durch Ramón González Daher. Sie befanden sich in der offiziellen Obhut des Gerichts.

Innerhalb der letzten Monate gab RGD einige der geraubten Schecks an einen Schuldner zurück, um Schecks neueren Datums und mit hören Summen einzufordern. Dieser Schuldner, Sr. Alberto Antebi Duarte, übergab die alten Schecks der Staatsanwaltschaft, wodurch diese beweisen konnte, dass RGD sich die Schecks besorgt hatte.

Das Verschwinden von Beweismitteln wurde überprüft, und das Verschwinden von 471 Schecks wurde offiziell bestätigt.

In einem historischen Urteil wurde am 10. Dezember der ehemalige Präsident des paraguayischen Fußballverbandes Ramón González Daher wegen Wucher, Geldwäsche und Falschaussage zu 15 Jahren Gefängnis verurteilt, während sein Sohn Fernando González Karjallo wegen Geldwäsche zu 5 Jahren Gefängnis verurteilt wurde. Bis das Urteil rechtskräftig ist, muss keiner ins Gefängnis.

Wochenblatt / Abc Color

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