Rathaus, Friedhof und Terminal ohne Wasserversorgung

Caaguazú: Edgar Bernal, Generalsekretär der Stadtverwaltung aus Coronel Oviedo, beschuldigte Mario Varela, seinem Schwager, dem Essap-Administrator, die Anweisung gegeben zu haben, das Rathaus, den Friedhof, das Busterminal und den Marktbereich ohne Wasser zu verlassen.

Die Absicht sei es, das Bild von Bürgermeister Marcos Benítez und Marcelo Soto, dem Kandidaten für das Amt des Gouverneurs von Caaguazú, zu beschädigen, fügte Bernal an.

Am vergangenen Dienstag unterbrachen Mitarbeiter der Sanitärgesellschaft Essap die Wasserversorgung zum Rathaus in Coronel Oviedo.

„Sie kamen ohne Vorankündigung und begannen mit einem Pickel den Bürgersteig aufzubrechen, um den Zähler auszubauen und die Wasserversorgung zu unterbrechen. Ich verließ das Rathaus und verlangte die Dokumente, für das was sie taten und sie hatten keine. Also bat ich sie, den Ort in der Zwischenzeit zu verlassen und die entsprechenden Unterlagen mitzubringen. Jedoch war der Zähler schon ausgebaut und alles unterbrochen“, berichtete Bernal (Beitragsbild).

Zum ersten Mal in der Geschichte von Coronel Oviedo geht ihnen das Wasser aus. Die Zähler vom Busbahnhof, Friedhof und dem Marktbereich wurden entfernt.

„Alles passiert im Auftrag von Mario Varela, sein Schwager hat gerade bei der Essap das Sagen. Soto ist unser Kandidat für den Gouverneursposten, das tut unserem Kandidaten nicht gut. Leute aus seinem eigenen Team von der Partie Fuerza Republicana sind bei der Essap und bauen die Zähler aus, weil die Stadtverwaltung Schulden hat und sie vergessen, dass die Essap noch mehr Schulden hat“, erklärte Bernal.

Ein vorläufiger Bericht der Direktion für öffentliche Bauten ergab, dass die Essap der Stadtverwaltung Coronel Oviedo mehr als fünf Milliarden Guaranies schuldet, weil sie verschiedene Dienstleistungen der Kommune noch nicht bezahlt hat. Die Wasserunterbrechung wäre eine politische Verfolgung.

Wochenblatt / Prensa 5

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2 Kommentare zu “Rathaus, Friedhof und Terminal ohne Wasserversorgung

  1. Ganz typisch Paragauy. Da kommen irgendwelche den Wasserzähler ausbauen, ohne entsprechende Dokumente (angeblich). Nun sind alle auf Kindergartenniveau insultiert. Null Ordnung, selbst in einer Stadtverwaltung. Dafür gegenseitigen Fingerzeig. Der eine hat nen Tio, der andere hat nen Schwager, der andren einen Amigo am richtigen Platz. ESSAP hat 5 Milliarden PYG Schulden (ca. 700000 €, was für hierzulande sehr viel Plata ist). Dann geht es ja eigentlich nur um Kindergartenpolitik, die anderen Kindergärtner schlecht zu machen, wobei man stets erwähnt, wie gut man selbst ist. Unglaublich, wie gut die arbeiten, das erkennt man am Zustand dieser Stadtverwaltung. Was wollen die vielen in den Gräbern es Friedhofs Herumliegenden:*Innen jetzt auch tun, so ganz ohne Wasser zum Zähneputzen ?!. Ich meine, ich schaue das Beitragsfoto an und ist mir alles klar. Wie gut der Mann arbeitet und wie konsterniert er nun sein MUSS. Dabei MUSS der staatliche Wasserversorger ESSAP jetzt aufpassen, denn das Recht auf Wasser ist ein Menschenrecht. Hier geht es nicht darum, ob jemand seine iTelefonrechnung bezahlt hat oder nicht und ihm nun sein iTelefon gekappt wird. Daran stirbt man nicht. Aber jetzt mitten in der fünften Uhu-Viru-Sars-V2.x-Welle – ich lach mir nen Schranz – wie sollen sich die Menschen am Stinkerochel-Terminal nun ständig die Hände waschen ?!. Wie kann man es als Generalsubstitut einer Stadtverwaltung soweit kommen lassen, dass ein Staatsbetrieb der Stadt 700.000 € schuldet ?!. Mein Gott, das ist nicht nur Politik auf Kindergartenniveau, sondern alles drum herum auch!

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  2. Das ist so etwas von unterirdsich, daß man es beinahe nicht glauben kann. Doch bei einem Durchschnitts IQ von unter 80 auch kein Wunder – Politiker und sonstige Machtmenschen in Ämtern machen da sicherlich keine Ausnahme?

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