Raubserie erreicht neuen Höhepunkt

Fernando de la Mora: Die dunkle Nacht, die große Anzahl Tankstellen und die geringe Anzahl an Polizisten machen es derzeit einer Gruppe Räuber leicht, die auf zwei Motorräder unterwegs alles ausraubt was auf ihrem Weg liegt.

Schon seit über zwei Wochen verbreiten vier Räuber, unterwegs auf zwei schwarzen Motorrädern, Angst und Schrecken im Großraum Asunción. Heute Nacht raubten sie drei Tankstellen und einen Taxifahrer aus. Kaum waren die Pressevertreter an der Tankstelle an der Straße Madame Lynch und Juan de Salazar angekommen, um die Daten aufzunehmen, wurde bekannt, dass sie die nächste überfielen, diesmal, gegen 03:20 Uhr, die Petropar (Beitragsbild) auf der Avenida Mariscal López und Cerro Porteño. Ebenso beraubten sie eine Petrobras an der Ecke Luis Alberto del Paraná und Cerro Porteño.

Bei dem letzten Coup stahlen sie rund 2 Millionen Guaranies, davon 500.000 vom Tankwart. Auch dem Taxifahrer wurde eine ungenaue Summe Bargeld abgenommen. Diese Raubserie zeigt ein großes Problem auf, was weder die Polizei noch die Spezialgruppe Lince lösen kann. Es gibt zu viele Tankstellen, die 24 Stunden geöffnet sind und somit Angriffspunkte für Diebe darstellen. Nicht jeder Tankstellenpächter kann Wachpersonal in großen Mengen anstellen. Die Polizei kann nicht an allen Punkten der Stadt gleichzeitig sein. Zudem werden Vorschriften missachtet, welche festlegen wie weit Tankstellen auseinander liegen sollen, Grund weswegen dies in vielen Stadtteilen unkontrolliert wie Pilze aus dem Boden sprießen.

Wochenblatt / Abc Cardinal

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7 Kommentare zu “Raubserie erreicht neuen Höhepunkt

  1. Ich kenne allein 16 Tankstellen in Villa Elisa, die bis 3km Entfernung von der Raffinerie Petropar liegen.
    Ring aus Defensores d.C., Tte Americo Pico, v.Poleski und Nebenstrassen.
    Auf 25 komme ich locker, wenn man „Gross“ Villa Elisa nimmt, etwa 5x5km2
    Ausser Geldwäsche und Spritklau bei Petropar fällt mir keine Begründung zu der Dichte ein.

  2. Die Nähe von Tankstellen ist noch lange kein Grund, diese zu überfallen. Aber was will man erwarten von einer arbeitsscheuen und unkontrollierten Bevölkerung, in der sogar der Polizei nicht über den Weg zu trauen ist. Ist halt ein Land ohne Disziplin, Ordnung, Respekt vor anderen und Anstand. Das Einzige was zählt, ist die offene Brieftasche.

    1. So sehe ich das auch, wobei man von modernen Indianern in Metrobus auch nicht mehr erwarten kann, als sich den Respekt vom Aleman de M. mittels Indianertanz ums Tipi bei abfackelndem Müll, genügend Cerveza und Kindergartenmusik auf 120 dB einzuholen, damit ihre Kinder ihre alten Rituale, Kultur und Sitten einmal fortführen werden. So weisen Räuber und Polizei doch deckungsgleiche Eigenschaften auf. Wobei die Polizei ganz modern zur Verhinderung solcher Überfälle nicht etwa im Metrobus auf Patrouille fährt, sondern ihre eigenen Fahrzeuge haben, die leider keine Betriebsmittel haben, da der Eigenbedarf schon alles weg gefressen hat. Ist aber sowieso zu heiß, zu kalt oder zu keine Lust um im Fahrzeug under the mangotree aufs Händy zu glotzen, wenigstens läuft der Ventilator in der Polizeistation, da können sie auch aufs Händy glotzen. Nur der Indianertanz ums Tipi bei abfackelndem Müll, genügend Cerveza und Kindergartenmusik auf 120 dB müssen sie dann schon zuhause ausführen. Aber man hat ja sonst keine anderen Hobbies. Naja, außer Kinder am Laufmeter zu zeugen vielleicht.

  3. @ 120 dB (Metalhead P. ?)
    Haben mich in Westchina beim Abfackeln des Mülls aufm Balkon des Hotels zum Hotel raus geschmissen. Dabei wollt i ja nur 500 orepü einsparen, um die spätere Krebsbehandlung meiner Hotelnachbarn einsparen. Die Polizei meinte sowas könne ich in Paragauy machen, 1519 sei schon 500 Jahre her (und die Polizei musste das nicht einmal mit der Calc-App ausrechnen), und fragten mich, ob ich eigentlich täglich 3 Stunden Pflichtgrundschule auch mit Promovierung abgeschlossen hätte.
    Ich hab zur Polizei gesagt ob sie wohl loco seien, ich könne auf meinem Balkon machen was ich möchte, die Hotelmitbewohner hatten schließlich Gelegenheit sich hinter Fenster und Türen zu verbarrikadieren. Und wie sie das überhaupt bemerkt haben, schließlich habe ich erst nach Einbruch der Dunkelheit meine ScheiBe zum Abfackeln gebracht. Wie viel es den Steuerzahler den gekostet habe die neuen Nachtsichtgeräte. Er sollte doch besser sein Facebock-Profil updaten statt mich bei der Lehre der Kunst des Feuerchenmachens zu hindern. Was soll den aus den Kinderchen werden, etwas Mathegenies wie in Paragauy?
    Irgendwie habe ich gar nicht verstanden, was die Polizei eigentlich von mir wollte, diese Alemanen de M. waren wohl Bayern, irgendwie komisch unverständlich Dialekt. Habe einem von ihnen gesagt: „Ja, tio“, gescheit gegrinst und noch eine Windel und eine Latita auf Feuerchen nachgelegt, in Paragauy hilft das bekanntlich sehr.
    Dann haben sie mich in den Flieger gesetzt und ab ins Land der brennend Müllhaldenluft. So viel ich das mitbekommen habe wurde das aus Angies Fonds zur Rückführung abgewiesener Asylbewerber finanziert, sie musste also persönlich dafür aufkommen.
    Nun bin ich am sparen um ein neues Flugbillet zu ergattern. Aber wenigstens konnte ich ne Tüte voll Deos mitbringen, damit ich im Super nicht so sehr vor mich her stinke, wenn gerade mal wieder für drei Monate kein Wasser da ist. Einkaufen muss ich trotzdem. Sollte für ein paar Jahre reichen (die Deos), im Land der brennend Müllhaldenluft und buen educados. Meine Streichhölzer habe ich leider im Hotel vergessen.
    Wenigstens kann ich die Kommentare, die während meiner Abwesenheit in witz(-Figur) und geistreichheit deutlich zugenommen haben, wieder auf ein nicht-witzig und nicht-geistreich Niveau bringen, da die meisten von euch die Artikel des Wochenblatts inhaltlich auch zu verstehen scheinen, schliesslich leben wir in einem progressiven Land der buen educados, mit Satellite Nacional, zwei Busshaltestellen (die sich im Verkehrskreisel befinden) und äh. da war doch noch was. Ah, ja, mit einer Metrobus, ist doch bestimmt schon fertig geworden die 1,6 Kilometerchen. Oder hat es zwischenzeitlich schon geregnet und die Strecke ist mit Schlaglöchern übersät? Also irgendwie, ich, ich hätte sie schon gar nicht erst fertig gebaut.

    1. Lesen Sie Ihre Kommentare eigentlich noch einmal, wenn Sie wieder ein wenig nüchtern sind…. falls das mal vorkommt? Ist Ihnen das dann peinlich, was Sie von sich gegeben haben oder halten Sie sich auf einem Pegel, auf dem Ihnen immer alles egal ist? 😀

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