Raubüberfälle nehmen trotz Quarantäne gegenüber 2019 deutlich zu

Asunción: Trotz einer langen Phase der Quarantäne aufgrund von Covid-19 im Jahr 2020 nahmen die Raubüberfälle im ersten Halbjahr gegenüber 2019 deutlich zu.

Nach Angaben des Innenministeriums haben die Überfälle in den ersten sechs Monaten dieses Jahres im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zugenommen.

Während im Jahr 2019 die von Kriminellen geraubte Geldsumme 400 Millionen Guaranies betrug, waren es im ersten Halbjahr 2020 1,1 Milliarden Gs. Die Presseerklärung zeigt weiter auf, dass der Unterschied nicht nur durch die Anzahl der Raubüberfälle, sondern auch durch die hohe geraubte Geldsumme auffällt. Die Straftaten in dem Bereich nahmen in der Anzahl gegenüber 2019 aber deutlich zu.

Ein weiteres Element, das hervorgehoben werden sollte, ist, dass sich nach dem Wegfall der strengen Ausgangssperre die Delikte von Raubüberfällen und Diebstählen verdoppelten.

Wochenblatt / ADN Paraguayo

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2 Kommentare zu “Raubüberfälle nehmen trotz Quarantäne gegenüber 2019 deutlich zu

  1. Ist doch nur logisch, daß die Kriminalität “trotz der ‘Quarantäne” zunehmen wird. Nicht “trotz”, sondern gerade wegen der Qarantänemaßnahmen. Immer mehr Menschen verlieren ihre Arbeit und sind ohne Einkommen. Von was sollen die Menschen leben, wenn sie kein Einkommen mehr haben? Die Politik treibt die Menschen ja geradezu in die Kriminalität.

    1. Nur wegen der Quarantaene und wegen der existenzvernichtung durch die Regierung nehmen die Raubueberfaelle zu. Das war vorauzusehen und wird sich noch verschlimmern.

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