Realität oder Fiktion?

Asunción: Im Rahmen der Europäischen Kinowoche in Paraguay wurde auch ein Film gezeigt, dessen Ausstrahlung die Landwirten und Viehzüchtern gerne unterbunden hätten. Die EU Delegation hingegen kann mit Kritik umgehen.

„Los campos envenenados de Paraguay“ – „Die vergifteten Felder von Paraguay“ heißt ein französischer Dokumentarfilm, welcher mehr als wissenschaftliche Investigation verstanden werden kann und genau aufzeigt wie groß der Schaden an Natur und Mensch ist, damit Paraguay mit Soja Tiere in der ganzen Welt ernähren kann.

Eben weil dieses Thema kontrovers ist, wissenschaftliche Studien und schwere Folgen kleingeredet werden, weil der Gewinn für Bauern und multinationale Unternehmen riesig ist, kritisierten mehrere Verbände des Landes, darunter die paraguayische Vereinigung der Fleischproduzenten und Exporteure, die EU und speziell deren Repräsentanten im Land, Paolo Berizzi. weil dieser Film Teil der Europäischen Kinowoche in Paraguay ist. Man riet dazu ihn nicht auszustrahlen. Anscheinend befürchtet man, dass die Stimmung kippt, wenn zu viele Menschen erst einmal bewußt wird, wie und in welchem Umfang auf den Feldern wirklich gearbeitet wird.

Die EU hat zumindest vom Verband der Drehbuchautoren und Dramatiker unterstützt zumindest die Arbeit von von Martin Boudot, der als Investigativ-Journalist für die Entstehung des Filmes verantwortlich ist. Der Film wird zudem in der Kategorie “Keine Fiktion” gezeigt.

Wochenblatt / Twitter

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1 Kommentar zu “Realität oder Fiktion?

  1. Sowas interessiert doch nur ein paar grüne Gutmenschen in Deutschland, wobei paar natürlich in die Millionen geht. Hier juckt das keinen, hauptsache das Geld kommt oder die Produkte sind muy barato.

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