Regenwasser reißt Mann mit sich

Capiatá: Als ein Mann versuchte eine junge Frau aus den Fluten zu befreien, geriet er selbst in Gefahr und wurde mitgerissen. Er liegt bewusstlos auf der Intensivstation. Ihm war nicht klar, wie gefährlich Strömung sein kann.

Am gestrigen Nachmittag um 16:00 Uhr erkannte Roberto Ramón Rolón Escobar (40) die Notlage einer Frau auf Höhe von km 17 der Ruta 2. Nach den intensiven Regenfällen verwandelte sich auch die Straße zu einer riesigen Wasserfläche mit Strömung hin zum nächsten Bach. Roberto Rolón wollte nur helfen. Doch bevor er zu der Frau in Not vordrang rissen ihn die Fluten mit und er geriet komplett unter Wasser. Erst 300 m entfernt im San Lorenzo Bach retteten ihn Anwohner. Bewusstlos und kaum noch atmend wurde er in das Krankenhaus Calle’i gebracht. Da man ihn wegen der Schwere seiner Verletzungen nicht weiter behandeln konnte, wurde er auf die Intensivstation des IPS Zentralkrankenhauses verlegt.

Dr. Juan Lucio Aguilera, Leiter des Krankenhauses Calle’i erklärte: „Er kam als Notfall in schlechtem Allgemeinzustand an. Wir mussten ihn beatmen. Als wir den Schlauch einführten, kam all das Wasser heraus, was er zuvor eingeatmet hatte. Wir haben ihn stabilisiert, was so auf die Schnelle möglich ist. Trotzdem war sein Zustand sehr delikat“.

Wochenblatt / Abc Color / You Tube

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