Restaurantbetreiber rudern zurück

Asunción: Erst meldeten sich lautstark rund 200 Restaurantbetreiber, die nicht den vom Staat auferlegten Regeln Folge leisten und ihre Restaurants schon in Phase 2 öffnen wollten. Nun einigten sie sich mit der Regierung und warten ab bis Mitte Juni.

Unter dem Slogan „Encendemos el fuego“, produzierten sie ein kurzes Video für die sozialen Netzwerke, in denen sie die Notwendigkeit unterstrichen wieder arbeiten zu müssen, da der Sektor 140.000 Menschen Arbeit gebe. Auch wenn der Sektor 140.000 Menschen Arbeit gibt, sind es selbstredend mehr als 200 Restaurants im Land und der Großteil, vereint unter dem Dach der Organisation Paraguayischer Restaurantbetreiber, waren von Beginn an dagegen. Umso mehr freut es den Fachverband nun mitteilen zu können, dass es am gestrigen Nachmittag zu einer Einigung kam und die Betreiber der 200 Lokale sich an staatliche Vorgaben halten werden. Erst in Phase 3 dürfen sie eröffnen und Essen zum Mitnehmen oder als Buffet anbieten.

Unter den rebellierten Restaurants waren Yacyretá im Hotel Guaraní, MLcalentitas, Santa Fe, Bolsi, Moe, Hard Rock Café, Brooklyn, Hippie Chic, La Tarantella und andere.

Erlaubt auch in Phase 1 ist der Verkauf von Speisen mit Auslieferung bzw. einem Drive-in. Fastfoodketten profitieren davon, wenngleich die aktuellen Einnahmen keineswegs mit den vorherigen vergleichbar sind.

Wochenblatt / Twitter

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3 Kommentare zu “Restaurantbetreiber rudern zurück

  1. Ich halte das Ganze für einen ausgemachten Schwindel. Die Sterblichkeit in den USA liegt bezogen auf die Infizierten bei 0,5 %.
    In Paraguay bei 1,27 %. Also doppelt so hoch. Hier gelten Restriktionen die kaum noch logisch zu erklären sind. In den USA hat die Bevölkerung die Ristriktionen selbst aufgeoben.
    Quelle WHO.

  2. Saminathasarma Kanesharajakkurukkal

    Ich sehe und staune: Seit zwei Monaten haben hierzulande 9 von 10 Geschäfte geschlossen. Man darf sein Geld nicht bringen. Sind trotzdem alle glücklich und zufrieden. Nur, wie machen die das? Hattens doch vorher nie Plata im Sack. Vermutlich so viel gespart, um während zwei Monaten vom Ersparten zu leben. Oder vorher schon nix gearbeitet. Wie kann eine Volkswirtschaft zwei Monate lang einfach nix leisten ohne dass die Individuen verhungern. Daraus kann ich nur schließen: schon vorher nix geleistet und auch nicht verhungert. So gehen merken wieder mal nur diejenigen etwas von einer Uhhhh-Viru-V2.0-Kriese, die etwas mehr brauchen als Streichhölzer und BilligPolarBier bei der Despensa um die Ecke. Es scheint mir so, als ob das Sprichwort: «Der Mensch lebt nicht nur von Streichholz und BilligPolarBier allein» sich nicht bewahrheitet.

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