Rettungswagen kaputt, Patient stirbt

Ypehû: Zwei Rettungswagen gaben am gestrigen Dienstag wegen mechanischen Problemen den Geist auf, als sie einen Patienten mit Schussverletzung nach Asunción bringen sollten. Als er schlussendlich ankam, war er tot.

Ein Kopfschuss eines 18-jährigen Patienten in der Grenzstadt zu Brasilien löste höchste Alarmstufe aus. Das örtliche Gesundheitszentrum schickte den Leidenden per Rettungswagen nach Curuguaty. Auch da wollte bzw. konnte man ihn nicht behandeln, was eine weitere Überführung nach Asunción Noten die machte. Nach nur wenigen Kilometern gab der Rettungswagen auf. Glücklicherweise stand ein weiterer zur Verfügung der zum Einsatz kam. Doch auch dieser Rettungswagen hatte mechanische Probleme und kam auch zum Stehen. Als der dritte Rettungswagen den Patienten dann im Notfallkrankenhaus ablieferte, konnte man nur noch den Tod bescheinigen. Diverse Stunden verloren die Behandelnden mit der Beschaffung neuer Transportmöglichkeiten. Dies kostete nach Einschätzung der Ärzte dem Patienten sein Leben.

Unter welchen Umständen Román Penayo Benítez in den Kopf geschossen wurde ist bisher unklar. Die Polizei ermittelt.

Nach dem gescheiterten Transport nach Asunción muss nun ein teurer Rücktransport sowie die Beerdigung von der Familie finanziert werden.

Wochenblatt / La Nación

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5 Kommentare zu “Rettungswagen kaputt, Patient stirbt

  1. Gute Werbung fuer die “Marke mit dem Stern”.
    Von modernen Mercedes sollte man am besten die Finger davon lassen es sei denn man kassiert kreftig bei anderen (Kunden) ab wenn man ein Dienstleister ist.
    Weg mit dem teuren Mercedes und her mit dem Ochsenkarren!
    Heute koennen sich nur Reiche praktisch ein Auto leisten, ganz zu schweigen von deutsche Marken wo man fuer den Pfusch teures Geld hinblaettern muss – japsen sind eher angesagt weil robuster und weitaus dauerhafter.
    Ich mein es gibt keine Entschuldigung fuer Pfuschkarren denn in Paraguay beschraenken Emissionsgesetze noch nicht die Autoimporte wie es der Fall in Deutschland sein mag.
    Es war einmal mit der deutschen Qualitaet – im englischen nennt man Unternehmen und Produkte die in China hergestellt werden aber im Namen deutscher Firmen “Germasian Companies”; german Design und asian Pfuscharbeit = in Deutschland teuer verkaufte Produkte (glaubese mir, ich hab einige solcher gekauft die in etwa ein paar Monate durchhielten = niemals mehr Made in Germany wenns nicht preiswert in Deutschland direkt hergestellt wurde).

    1. Kuno, liest Du selber was Du schreibst? Was kann das Auto dafür, wenn die Fahrer und Mechaniker hier alle ” überqualifiziert” sind. Des weiteren, wenn die Karre nicht mit den Straßen und “Bananensaft”, der hier als Sprit verkauft wird, ist es auch nicht die Schuld des Autos oder Hersteller.

  2. Hier riecht es vor alem nach 3. Weltmentalität. Was nicht privat ist, wird auch nicht gepflegt. Logische Konsequenz ist, dass der Rettungswagen oder das Feuerwehrauto stehenbleibt. Patient tot oder Feuerchen brennt weiter, Tragödie!!!!!
    Der Rest ist wirtschftliches System. Natürlich muss immer mehr Schrott erzeugt und verkauft werden um die Wachstumsquoten zu halten. Daher kommen solche Geräte dann auch nach Paraguay. Damit beginnt der Kreislauf von vorne, man kann alss jetzt wieder zum Beginn meines Posts zurückkehren. Hinweis: Es läuft aber jetzt dank noch schlechterer Qualität noch schneller ab, daher schneller lesen…
    Wenn Sie das nicht ewig schaffen, dann sind sie eben dieses Systems nicht würdig.

  3. @eggi
    Das Auto. und auch “die Marke mit dem Stern” haben an dickfluessigem Schweroel inklusive zu fahren wenn sie was taugen. Wenns am Sprit liegt, so taugt das Auto nicht. Ich hatte mit meinem Japsen noch nie ein Brennstoffproblem wo aber in den Ballungszentren sich schon viele die Protzkarren schrott gefahren haben “wegen schlechtem Diesel”, welches ein gutes Auto natuerlich schlucken muss ohne zu mucken.
    Es sind nicht mehr Autos fuer die Ewigkeit die aus Germany kommen.
    Hinweg mit solchen Mistkarren die nur dem Mechaniker einen Palast bescheren und Condor S.A.C.I. auch.
    Kauf dir einen Toyota oder Nissan der nicht zu modern ist – und er faehrt sogar am Cartes Fusel wenn du ihm solches eintrichterst.
    Ein gutes Auto ist natuerlich wartungsarm.
    Vergleiche mal einen Direkteinspritzer-Motor, Common Rail und dann einen Vorkammer-Motor (Kammerdieselmotor).
    Der Vorkammerdiesel wird nie wegen dem Brennstoff aufmucken – die anderen blieben schon unter Mennoniten teuer stehen mit normalem handelsgaengigem Kommerzdiesel.

  4. Ja Kuno, aber erstmal werden die Autos kaum noch in DE gebaut oder zusammen geschraubt. Wenn Du bei Deinen Brasil- Japaner nicht alle 500km den Diesel Filter wechselst, oder bei jeder ” Inspektion”, fängt auch der an zu röcheln und verreckt irgend wann. Für ” öffentliche Autos”, egal welcher Marke, wird alles vernachlässigt, siehe Polizei, Feuerwehr, Dienstwagen der Politiker, Krankenwagen usw. Ich wette mit Dir, das der Vorkammerdiesel, wenn er kaum noch Kraftstoff bekommt auch aufmuckt, bzw nicht mehr kann. Aber sicher hast Du Dich belesen, was ja gut ist, das ein “einfacher Diesel”, wenn man ihn immer bei Öl hält, nicht verreckt.

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