Riesenechsen Jagd endgültig suspendiert

Asunción: Cristina Morales, die Ministerin des Umweltsekretariats (Seam), stellte nach einem radikalen Meinungswechsel die Jagd auf die Tejus ein. Damit bedarf es auch keiner öffentlichen Audienz mehr, die vorgestern noch angekündigt wurde. Abgesehen von dem Druck durch die Bevölkerung verteidigte Morales nach wie vor wie sie damit den Indigenen hilft. Diese hätten sie um die Maßnahme gebeten und Wissenschaftler wären dafür gewesen.

Die gescheiterte Aktion den armen Indigenen aus ihrer miserablen Lage zu helfen hätte wiederum viele Europäer bereichert, die daraus verschiedene Kleidungsstücke fertigen. Die Indigenen des Chacos bekommen höchsten 15.000 Guaranies pro Tierhaut.

Doch ganz ist die Ministerin noch nicht aus dem Schneider. Am heutigen Mittwoch, wenn das Abgeordnetenhaus zusammenkommt um über das Ende des SOAT Gesetzes abzustimmen will Abgeordnete Olga Ferreira einen Antrag einbringen, wonach sich die Ministerin Morales vor dem Kongress zu der Anordnung verteidigen muss.

Außerdem wäre die Jagd auf die über 200.000 Tejus gegen geltende Gesetze des Landes gewesen. Zum einen fehlt eine aktuelle Studie und zum anderen steht der Schutz der Wildtiere im Artikel 4 des Gesetzes 92 der Seam geschrieben.

(Wochenblatt / Hoy / Abc /Última Hora)

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3 Kommentare zu “Riesenechsen Jagd endgültig suspendiert

  1. Wenn diese Frau was tuen möchte dann soll sie sich einbringen und gegen die Abholzung der Gebiete der unkontaktierbaren Indios sowie den damit verbundenen Völkermord ein Veto einlegen und damit zeigen das es ihr nicht nur um die 10 Millionen Dollar gegangen ist.

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