Rinder Tollwut in San Pedro

Ein bestätigter Fall von Rinder Tollwut wurde in San Pablo, Departement San Pedro gemeldet. Das Nationale Anti-Tollwut-Center begann mit der Intervention in dem Bereich und führt eine Massenimpfung durch, weitere Behörden sind ebenfalls alarmiert worden. Die Nationale Tiergesundheitsbehörde empfahl, keine Rinder zu verkaufen und in andere Zonen zu bringen.

Juan Sanabria ist der Landwirt, auf dessen Farm die Tollwut ausbrach, ein Stier starb daran. Er sagte, es seien schon mehrere Tiere mit solchen Symptomen verstorben. „Ich kannte das nicht, die Tiere wurden alle wütend und hatten Schaum vor dem Mund, jetzt haben wir alle Angst“, bedauerte er den Vorfall. Er fügte an, ein Arbeiter wollte dem Rind helfen, weil es zu ersticken drohte, daraufhin sei er in die Hand gebissen worden. Als Vorsichtsmaßnahme wurde der Angestellte gegen Tollwut geimpft.

Dr. Ramon Recalde vom Anti-Tollwut-Center, sagte, es sei sofort eine Massentierimpfung durchgeführt worden, nicht nur bei Rindern auch bei Hunden, Katzen und aber auch Menschen, die mit infizierten Tieren in Kontakt gekommen seien. Er fügte an, die Impfung wäre kostenlos, aber das Gesundheitsministerium würde jeden einzelnen Fall prüfen und bewerten.

Mittlerweile wird das Gebiet um San Pablo in einem Radius von fünf Kilometern überwacht um ein Ausbreitung der Tollwut zu verhindern, die eine virale Erkrankung ist und als Hauptvektor die Fledermaus in Frage kommt.

Quelle: ABC Color