Russische Handels-beziehungen erholen sich

Hugo Idoyaga, Präsident der SENACSA (Amt für Veterinärgesundheit) sagte, der Fleischexport nach Russland werde sich normalisieren, es sei von großer Bedeutung, dass sich 16 fleischverarbeitende Betriebe zertifiziert haben.

Paraguay hatte die Geschäftsbeziehungen nach Russland nie ausgesetzt, das wurde falsch interpretiert, “man habe nur einige Fleischunternehmer ausgeschlossen weil diese nicht die Normen einhielten“, sagte er und fügte hinzu, dass unser Land an erster oder zweiter Stelle im Fleischimport bei den Russen stünde.

„Die externen Geschäftsbemühungen privater Unternehmen werden erhebliche wirtschaftliche Vorteile für das Land bringen“, fügte Idoyaga an.

Die strengen Kontrollen, gerade in diesem Sektor sind notwendig, der Kunde im Ausland will gutes Fleisch und wenn Betriebe nicht korrekt arbeiten, werden sie ausgeschlossen, letztlich profitiert Paraguay davon, wenn es gute Qualität liefert, auch bei einer weiteren Expandierung in diesen Markt.

„Im Augenblick haben wir schon eine gute Dynamik im Schweine- und Geflügelbereich mit einem großen Exportvolumen, wir wollen uns aber noch mehr auf internationalen Plätzen positionieren“, sagte er gegenüber dem Radiosender 780 AM.

An anderer Stelle erwähnte er die hohen Impfraten und deren strikten Kontrollen, “mit jeder Impfung versuchen wir lenkend einzugreifen, sodass der Produzent, aber auch wir, als Behörde, Sicherheit bei den Ausfuhren garantieren können“.

Durch die groß angelegte Impfkampangne stieg das Bewusstsein und die Bereitschaft zur Zusammenarbeit des privaten Sektors, eine Tatsache, die wir “als sehr wichtig und positiv“ beurteilen.

Quelle: La Nación

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4 Kommentare zu “Russische Handels-beziehungen erholen sich

  1. Viele schöne Worte, allein es fehlt an der Umsetzung. Ein Beispiel:
    Im Raum Coronel Oviedo lebt ein mir bekannter Deutscher und hält durchschnittlich 15 Rinder. Wie es sich für einen gewissenhaften Deutschen gehört, möchte er entsprechend den geltenden Vorschriften seine Rinder impfen lassen. So bittet er den zuständigen Veterinario zwecks Rinderimpfung zu kommen. Der sagt zu – kommt jedoch nicht. Trotz dreimaliger Reklamation! Nun beschwert sich der Bekannte bei der Municipalidad. Die zeigen großes Verständnis und betonen wie wichtig die Impfung sei. Sie würden sich darum kümmern. Das Ergebnis bleibt das gleiche – kein Veterinario – keine Impfung. Ich dachte immer, der Rindfleischexport wäre für Paraguay lebenswichtig. Sobald auch nur einmal wieder eine Rinderseuche im Land auftritt, wegen Vernachlässigung der Impfmaßnahmen, wird das Geschrei groß sein. Es gibt hier so viel Ignoranz – man glaubt es nicht.

  2. Bei 15 Kuehen , kann er es alleine mache. Wenn er es nicht kann es gibt viele kleine Veterinarius die das machen . Einfach das Serum holen bei Senaca mit dem Zettel fuer den Kauf spaeter zurueck und eintragen lassen . Ganz einfach ,.ab 50 Rindern kommt so oder so keiner von der Senaca. Habe hier immer alles selber gemacht.Und es geht super wenn man sich zu helfen weis

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