Sägewerke in der Nähe von Nationalparks sind ab nun verboten

Asunción: Ein Dokument was die Installierung und Betreibung von Holzsägewerken nahe Nationalparks verbietet, wurde gestern vorbehaltlos von der Umweltkommission des Abgeordnetenhauses gebilligt. Die Distanz, die zwischen Parkgrenze und dem Betriebsgelände eingehalten werden muss beträgt 50 km und soll die Rentabilität der Aktion mindern.

Der Abgeordnete César López, Chef der Umweltkommission des Abgeordnetenhauses, sieht es als notwendig an, dieses Verbot in die Verfassung einzugliedern, wenn man bedenkt welcher Schaden damit schon angerichtet wurde und welcher noch folgen kann.

Das schwächste Glied in der Kontrollkette ist das Umweltsekretariat (Seam) und das Nationale Forstinstitut (Infona), welche beide bei der Umsetzung der Norm in besagten Gebieten agieren sollen. Betroffen sind davon jedoch nur Nationalparks und keine Naturmonumente (Cerro Acahay) oder ähnliches.

Ungeachtet dessen wildern leider in entlegenen Gegenden, wo keine oder nur wenige Parkwächter aufpassen, diverse Gruppen, die Abholzen und Abtransportieren, was die Infrastruktur hergibt. Ein Großteil der großen und alten Baumstämme wandert dann nach Brasilien.

(Wochenblatt / Última Hora)

Der Zweck dieses Dienstes ist die Wertsteigerung der Nachrichten und um einen flüssigeren Kontakt zu den Lesern zu etablieren. Kommentare sollten an das Thema des Artikels angepasst werden. Die Kommentatoren sind ausschließlich für den Inhalt verantwortlich, der sachlich und klar sein sollte. Schimpfwörter und persönliche Beleidigungen sowie Rassismus werden nicht geduldet.

3 Kommentare zu “Sägewerke in der Nähe von Nationalparks sind ab nun verboten

  1. Die Frage ist nur , ob es etwas bringen wird.
    Denn in fast jedem Dorf gibt es Einen, der eine mehr oder weniger abenteuerliche „Säge“ betreibt. Und da kann jeder Holz zum „Sägen“ hinbringen und keiner fragt wo es her kommt oder wem es gehört (hat)!

  2. Es ist ein Gesetz wo zu nichts taugt, ta heute das Holz in den Parks mit den Motorsaegen roh zugeschnitten wird und direckt an die Tischlereien verkauft wird, also nie ueber ein Saegewerk geht.

  3. Seam unternimmt auch nichts dagegen , dass mitten in einer Wohngegend ,welche als “ Residenz “ besteuert wird , eine riesige Chemiefabrik gebaut hat ( Campo Grande ) .Auch da sollte es ein Abstandsgesetz geben ,zum Wohle der Bürger . Hier leben Familien mit Kleinkinder .

Kommentar hinzufügen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.