Sarg verbrannt, um Platz für eine Beerdigung zu schaffen

San Rafael del Paraná: Vier Männer wurden verhaftet, weil sie angeblich ein Grab auf dem Friedhof dieser Stadt geschändet haben sollen. Sie verbrannten einen Sarg, um Platz für eine Beerdigung zu schaffen.

Die vier verhafteten Personen sind Miguel Ángel Quiñónez Talavera (47), Ricardo Javier Quiñónez (29), Francisco Javier Ramírez (26) und Seve Darío Maciel Ramírez (31), alle wohnhaft in Tembey Poty.

Den Daten zufolge entnahmen die Delinquenten einen Sarg, der sich in einem Pantheon befand und verbrannten ihn am Rande des Friedhofs. Der Vorfall wurde der Polizei gemeldet, die alle Verdächtigen verhaftete und das Fahrzeug, in dem sie unterwegs waren, einen Nissan, beschlagnahmte. Die Staatsanwältin Noemi Insfran ermittelt in dem Fall.

In einer Aussage von Quiñónez heißt es, dass das Grab seiner verstorbenen Mutter, Timotea Torales de Quiñónez gehöre und sie den Sarg entfernt haben, weil sie seinen Vater, Daniel Praxede Quiñónez, beerdigen mussten, aber die Leiche aus Platzmangel nicht in der Gruft beigesetzt werden konnte.

Angesichts dieser Situation beschloss er, die Skelettreste seiner Mutter aus dem Sarg zu entnehmen und sie in das Pantheon zu legen. Als beste Möglichkeit, den Sarg seiner Mutter loszuwerden, dachte er daran, ihn zu verbrennen, eine Maßnahme, die er direkt am Rande des Friedhofs ausführte.

Die Staatsanwältin beschloss, Quiñónez wegen Ruhestörung der Verstorbenen (Artikel 231 des Strafgesetzbuches), der eine Strafe von zwei Jahren Gefängnis oder eine Geldbuße vorsieht, sowie wegen Umweltverschmutzung durch die Verbrennung des Sarges anzuklagen.

Wochenblatt / ABC Color

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3 Kommentare zu “Sarg verbrannt, um Platz für eine Beerdigung zu schaffen

  1. Ja, was will denn der guterzogene Eingeborene anderes tun, wenn gerade kein toter Hund (und Schaufel = demasiado caro), gebrauchte Windeln (nach dem 14. ist aber Schluss), Blech, Glas, Batterien, Akkus und sonstig Brennbares zur Hand hat und auch sonst keinen Müll produziert, da kein Müllcontainer vorhanden und den Kindergartenbehörden egal oder hohle Hand.

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